MathisOberhof

Autor des Buches : REFUGEES WELCOME - Geschichte einer gelungenen Integration - So können Sie Flüchtlingen helfen - Ein Mutmachbuch", verh., 3 Söhne,
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MathisOberhof
RE: Der MarxFilm würde auch Kurt Hager gefallen! | 19.03.2017 | 21:41

@richard zietz: Ich glaube, wir sind gar nicht soweit auseinader. Ihre Kritik teile ich. Aber: ich habe formuliert, dass ich sehr wohl einen Film über den JUNGEN Marx als Bereicherung für heutige Debatten ansehen würde, und ja Vorschläge gemacht. o.k. ich geb zu: ich kann ja selbst einen Film drehen, wenn ichs besser weiß. Kann ich bloß nich. naja.

RE: Der MarxFilm würde auch Kurt Hager gefallen! | 19.03.2017 | 09:45

Vorwurf “überfrachten“- ich fand nicht, dass im Film mehr Themen behandelt werden sollten, sondern andere.der“junge“Marx ist vor allem wegen seiner Untersuchungen zur“Entfremdung“ interessant und von dem Partei Ideologien vertuscht oder kritisiert worden.dies wichtige und hochaktuelle Thema“vergisst“ der Regisseur. Einwand Theologie der Befreiung fusst auf dem Marxismus“.völlig einverstanden.umso wichtiger die Vorläufer dieser Theologie aus der Zeit von Marx nicht zu karikieren. Vorwurf“zurück zu Hager“ sei zu streng. Können Sie mir einen Punkt nennen, wo Hager zensiert hätte? Meine Kritik meint: hier ist das offizielle Marx-Bild der SED verfilmt worden...

RE: Gelassenheit in Zeichen des "Trump-Horrors" | 13.02.2017 | 17:23

@moinmoin: nu hab ichs verstanden. Naja, da sind wir halt sehr unterschiedlicher Meinung. Ich finde Trump schlimmer wie Obama etc. Gruß! M.O.

RE: Gelassenheit in Zeichen des "Trump-Horrors" | 10.02.2017 | 21:59

Die“Damen“ in Trumps Kabinett sind schnell ausgezählt, es waren seit Jahrzehnten nicht so wenige:Betsy DeVos ist Bildungsministerin, trotzdem danke für den Hinweis.

RE: Gelassenheit in Zeichen des "Trump-Horrors" | 10.02.2017 | 18:39

Ich hoffe, Sie finden auf meiner web- Seite was dazu: https://helprefugeeswelcome.wordpress.com

RE: Gelassenheit in Zeichen des "Trump-Horrors" | 10.02.2017 | 12:59

@fini: Vielleicht ein Redebeitrag zum "zynism's march".

RE: Pazifismus kann tödlich sein | 22.08.2014 | 07:24

frei nach Oscar Wilde, der einmal sagte: " Ein Landkarte, die nicht die Stadt Utopia verzeichnet hätte, wäre nicht einmsl eines Blickes würdig!" Möchte ich sehr viel realpolitischer zu dem Text von Michael Jäger anmerken: ein Artikel über Kriegseinsätze in fremden Staaten, der NICHT EINMSL DAS WORT "UNO" beeinhaltet..... Wie ernst kann ich den dann nehmen. Es geht doch nicht um die Alternative entweder Milan-Raketen oder Enthauptungen, sondern, darum, wie dem Terrorismus der Boden entzogen werden kann. Im Irak sind durch US-Waffen vermutlich schon mehr als 1 Mio. menschen umgekommen. Und die ISIS entstanden.

Und wer das ohne UNO denkt, ohne Stopp aller Waffenexporte, ohne Einfrieren aller Bankguthaben der ISIS, ohne schärfsten Druck auf die direkten oder indirekten ISIS-Unterstützer Türkei, Saudiarabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der finde ich- bei aller sonstigen Wertschätzung gegenüber dem Autoren, kann mit seinem provozierenden Artikel samt Überschrift nicht wirklich etnst genommen werden.

RE: Europawahl, Maidan und die Linke | 01.06.2014 | 16:57

Da fühle ich mich durchaus von Daniel Domeinski richtig verstanden:“... Das linke möglichst offen und unvoreingenommen auf Menschen zugehen müssen, die eine andere Gesinnung haben.“

Aber es geht um mehr: in Deutschland hat das Etikett „Sozialfaschismus“ geklebt von den Moskau-treuen Kommunisten auf die Masse der antikommunistisch geprägten deutschen Sozialdemokratie eine wesentliche Mitschuld daran, dass ab Januar 33 die Demokratie auch formal abgeschafft wurde. Das gegenseitige Ausgrenzen und Verurteilen hat auf der Linken eine große Tradition. Der Volksmund kennt dazu den Witz“ zwei linke – drei Parteien „

Was hat das alles mit der Ukraine zu tun?

Nein - ich halte mich nicht für einen Fachmann zur differenzierten Analyse der Struktur des weiteren Protestes.

(Allerdings sehe ich die arabische Rebellion nicht als ein Aufstand gegen „alle Parteien“, sondern gegen konkret vorhandene autoritäre Führer. Das definitiv verbalisierte eins Misstrauen „gegen alle Parteien“ – ich wiederhole mich – habe ich vor dem Maidan Protest in der Form nicht wahrgenommen.)

Ich fühle mich gleichermaßen entfernt von den herrschenden Kreisen der Ukraine, wie den herrschenden Kreisen Russlands.

Es gibt zwei bedeutende Unterschiede: Russland ist das viel größere Land, mit sehr viel mehr ökonomischer Macht, dass die Ukraine – als ehemaligen Satelliten innerhalb der UdSSR – seinem Herrschaftsbereich wieder unterordnen will.

Insofern halte ich zu David gegen Goliath.

Und: basisdemokratische, partizipativen Proteste wie auf dem Maidan hat es meines Wissens in diesem Ausmaß zu keinem Zeitpunkt jemals in Russland gegeben, wo ein Großteil der Bürgerrechtsbewegung sich gegen die Krim Annexion ausgesprochen, und die Autonomie des Ukraine-Staates verteidigt.

Viel wichtiger als diese komplizierten historischen und territorialen Fragen 1500 km von Berlin entfernt ist es mir aber – und da kann sich jeder, der es will in einer der 30 Städte, in denen derzeit Montags-Mahnwachen stattfinden, informieren und einmischen: nämlich eine „neue Friedensbewegung“ deren Entstehung für mich untrennbar mit dem Sektierertum großer Teile der „alten“ Friedensbewegung verbunden ist und im Gespräch mit diesen „Aktivisten“ lernen, was es heißt: „fragend schreiten wir voran!“.

• Fragen stellen,

• zu hören,

• verstehen lernen, dass es andere als traditionell linke Zugänge zu Krisen Protest, Antikapitalismus, oder Pazifismus gibt.

NB: bytheway, dies alles habe ich bei der Entfaltung der Willkommenskultur in Wandlitz, der Solidarität mit den Bewohnern des neuen Asylbewerberheims, sehr erfolgreich erproben und kennen lernen können.

Wie mein letzter Satz lautete:

wenn wir Linke nicht lernen, Verständnis zu haben und mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, wird das alles nichts!

RE: Europawahl, Maidan und die Linke | 01.06.2014 | 16:55

Lieber Janto Ban, lieber Daniel Domeinski, danke für Ihre Kommentare. Ich gestehe, dass es mir nicht leicht gefallen ist, aus der Sicherheit meines jahrzehntelangem linken Schneckenhauses auf das dünne Eis mich zu begeben, jene ein bisschen besser zu verstehen, die ihren Protest gegen die herrschenden Verhältnisse so ganz anders zum Ausdruck bringen, als es linken Ritualen, linker Terminologie, linker Geschichte entspricht. Absatz

Ich finde spannend, dass ihr Kommentar, Herr Janto Ban, meinen Text offenbar deutlich anders verstanden hat, als Daniel Domeinski. Auch wenn ich die Texte von Sibylle Berg nicht immer hilfreich finde, so würde ich das von Ihnen wiedergegebene Zitat wohl unterschreiben, mein Text geht dabei in eine deutlich andere Richtung: nämlich zu erörtern, wie und unter welchen Bedingungen sozial verunsicherte zu solidarischem Handeln statt zu Hass motiviert werden könnten.

RE: Lieber Andrej Hermlin, unser Krim-Dissens | 14.03.2014 | 06:30

I'm sorry, ich habe deine Aussage einfach nicht verstanden. Gelunge Replik? Oder pastoraler Duktus? Und was ist "Gesellschatlichen Freitag Community Freiraum Wust" ich bin an Aufklärung ehrlich interessiert.