RE: Spielverderber im Recht | 18.05.2020 | 14:34

Sehe ich genauso. Es ist ein Elend, was sogar hier für Mythen Platz finden.

RE: Spielverderber im Recht | 16.05.2020 | 08:46

Dieser Beitrag entlarvt die wirtschafts- und finanzpolitische Ahnungslosigkeit des Autors. Deutschland moniert, durch das BverfG die Probleme, die es selber angerichtet hat. Es war Deutschland das die monetaristische Prägung der Maastrichter Verträge durchgesetzt hat. Dann, als das maastrichter System an seine Grenzen stieß, weil die EZB der Hauptaufgabe einer Zentralbank nicht nachkommen konnte, nämlich den wirtschaftsraum mit Geld zu versorgen, ersann Draghi einen Ausweg aus der Misere und machte es wie die meisten Zentralbanken auf der Welt. Er begann Anleihen auf dem Sekundärmarkt aufzukaufen. Nun moniert das BverfG, dass die EZB - die ja die Zentralbank der gesamten EWU ist, nicht nur von Deutschland, dass die wirtschaftspolitischen Folgen nicht ausreichend bedacht hatte? Das zeigt auch die wirtschaftspolitische Ahnungslosigkeit des BverfG. Die Deutschen wollten ein unabhängiges Zentralbankinstitut. Und jetzt greifen sie dessen Entscheidungen an? Allein der Umstand ist schon ein lachhafter Vorgang.Dann die Implikation, es könne irgendeine Art von Überschuldung eines Staates geben, ist schon fern jeder Realität und entlarvt das der Autor von neoliberalen Vorstellungen geleitet ist. Naives schwäbische Hausfrauendenken, für das es nicht den Hauch einer empirischen Enstsprechung gibt.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 15:34

in frankreich wurde bei der europawahl zu über 50% nicht links gewählt. soviel dazu.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 13:13

druck von unten? druck, was genau zu tun? dafür muss es eine klare richtung geben. das ist aber das vakuum, dass gefüllt werden muss.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 13:12

Es gibt das schon. bspw. in der SPD. aber was nutzt das, wenn die großen parteistrategen leute wie scholz führende posten überlassen.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 10:24

keynesianismus ist ja lediglich ein oberbegriff eines paradigmas. auch dort gibt es sehr große unterschiede in den ansichten. so was lässt sich leider nicht vermeiden. aber es besagt, und das gilt für alle "untergruppen" des keynesianismus, dass man einen anderen blick auf die gesamtwirtschaft hat. einen blick, den es im neoliberalismus oder der neoklassik schlicht nicht gibt. aber allein schon die öffnung der diskussion hin zu einer gesamtwirtschaftlichen betrachtung, hätte das potential, die wirklich groben fehleinschätzungen des neoliberalismus, zumindest infrage zu stellen. was denn nun die geeigenten rezepte sind, die sich daraus ableiten lassen, darüber herrscht natürlich uneinigkeit.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 09:09

das thema muss erst mal in den parteispietzen ankommen. und ich sehe da derzeit wenig kompetenz, wirtschaftsthemen wirklich aufgreifen zu können.

RE: Wo ist die Linke? | 19.08.2019 | 09:06

das ist erst mal eine feststellung und eine frage an die parteien welche taktik sie denn gerade fahren? kein beitrag darüber, was genau man denn nun wirtschaftlich verändern soll. in allen (ehemals) linken parteien gibt es wohl keinen zweifel darüber, dass keynsianische theorien und strategien die lösung sind (auch bei der spd, wobei bei der auch andere, neoliberale ideen im kontor sind). allerdings werden solche wirtschaftspolitischen veränderungen von den parteistrategen und oberen nicht so wirklich als strategie verstanden. warum? ich weiß es nicht?

RE: Wo ist die Linke? | 18.08.2019 | 23:08

sry. ich bewege mich mit dem artikel nicht in irgendwelchen hirngespinnsten von anarchismus oder kommunismus. es geht um konkrete politik, die verändert werden muss. die feuchten fantasien, die gleich mehrmals gescheitert sind, braucht kein mensch. es gibt reale herausforderungen, wie armut, klimawandel und eine wirtschaft, die gerade an die wand gefahren wird, von neoliberalen politikern. und alternativen werden in allen "linken" parteien durchaus diskutiert. allerdings hinter vorgehaltener hand. das muss sich ändern. irgendeinen bllsht von sozialismus des 21. jh. bis hin zu autonomen und libertärem bla bla braucht kein mensch.