RE: "Männlichkeit ist Krise" | 25.02.2015 | 21:02

Ich bin mir unsicher, was ich unter jenem 'Konzept Männlichkeit' zu verstehen habe, das aufzubrechen sei. Aber Danke für den Hinweis. Mir fiele gar nichts anderes ein, als männlich zu sein. Das Konzept wäre nach meinem Ermessen viel konkreter zu bezeichnen, um besonders die Männern ansprechenzu können, auf die sie es abgesehen hat.

RE: Die Prosa zum Ruhrtourismus? | 25.02.2015 | 16:23

Gern geschehen. Auch an Dich viele Grüße.

R.M.

RE: Die Macht der Umgangssprache | 15.02.2015 | 23:03

Ja, wir sprechen aneinander vorbei. Ich habe keine singuläre These, die ich hätte anführen können: Ich präsentierte ein ganzes Bündel von Irritationen, Fragen und Annahmen: zu Beginn das Missverständnis in Bezug auf 'Pragmatismus', das auf die Umgangsprache führte; ich kann nichts dafür, dass diese für kaum etwas taugt. Übrigens sprach ich hinsichtlich einer möglichen Überforderung von 'falls'. Ich sah durchaus auch die Möglichkeit, dass sie beide nicht verstehen wollen, obgleich das Beispiel 'Pragmatismus' durchaus deutlich ist, 'Natur' nicht weniger deutlich wäre, wenn man die Naturwissenschaften einbezieht. Arroganz war nicht intendiert; wohl aber eine angemessene Einschätzung der Umgangssprache, die ihre engen Grenzen berücksichtigt.

RE: Die Macht der Umgangssprache | 15.02.2015 | 20:53

@ gaxotte, @ rodwin : Es tut mit leid, falls ich Sie beide überfordert habe. - Außer Pragmatismus ließe sich z.B. Natur anführen (http://www.duden.de/rechtschreibung/Natur), dem Duden nach ein geradezu romantischer Begriff, der die naturwissenschaftlichen Entwicklungen völlig ignoriert. - Auch Ihnen beiden einen angenehmen Abend.

RE: Die Macht der Umgangssprache | 15.02.2015 | 19:08

Ein Beispiel für die semantische Unangemessenheit der Umgangssprache habe ich im Text angeführt, gleich zu Beginn. Was der Text einfordert, ist ein offener, freier Umgang mit der Umgangssprache, anstatt Normierungen vorzunehmen. [Der Duden war ursprünglich nur eine Sammlung von gebräuchlichen Ausrücken.]

RE: Die Macht der Umgangssprache | 15.02.2015 | 18:30

gaxotte: Nein, "eine logisch durchkonstruierte Sprache" interessiert mich nicht. In diesem Zusammenhang ist auch Aristoteles nicht erwähnenswert. Die Philosophiegeschichte hatte vor ca. 1500 Jahren noch kaum begonnen. Dafür hatte er fraglos Erstaunliches geleistet. Der Text dient der Kritik, Kritik der Umgangsprache als auch ihrer Normierung und normhaften Verwendung.

RE: Als ginge es nicht um Sprache | 09.02.2015 | 11:47

"Manchmal. Oft wird die Spannung auch nur behauptet." Ein Problem, auf das ich in anderer Weise im Text hingewiesen. Wenn bloß geplappert wird, hat man Literatur bereits aufgegeben.

RE: Als ginge es nicht um Sprache | 08.02.2015 | 21:25

Sorry, der Bezug ging verloren, deshalb noch einmal: "Trotzdem, ausser dem Kunstband fuer auf den Gabentisch, gibts anspruchsvoll versponnene Buecher kaum noch. Die bedienen eben kein Lesersegment." Es gibt schon noch Leser für anspruchsvolle Literatur, aber die Zahl ist, vermute ich, geringer geworden. An den Rändern des Marktes ist es noch literarisch spannend ;-)

RE: Als ginge es nicht um Sprache | 08.02.2015 | 20:21

"Das hochgelobte E-Book dient m. E. als Spielplatz für Selbstausbeuter und solche, die prekäre Existenz und Alterselend nicht fürchten." Deutschland ist im Buchmarkt besonders konservativ. In anderen Ländern sind eBooks bereits zu einem Wirtschaftsfaktor geworden, besonders dort, wo es keine große Buchhandelsdichte gab. Man darf gespannt sein, wie sich der Markt im deutschsprachigen Raum weiter entwickelt.

RE: Als ginge es nicht um Sprache | 08.02.2015 | 20:14

"Aber dann noch anzumerken, das solle kein Vorwurf sein, ist ziemlich bescheuert. Dann schreiben Sie es doch in einem anderen Ton." Die Distanz bleibt, auch wenn es sich nicht um einen Vorwurf handelt.
"Verstaubter sozialer Realismus. Aha, da wissen wir, dass Sie den nicht mögen. Oder wie oder was." Entscheidend ist die Erläuterung: die Heiligung der Umgangssprache. Der letzte Absatz im Text fasst zusammen.