RE: Eine Differenz von Politik und Moral | 11.09.2014 | 09:57

Ok. Ich gestehe ihnen die Kritik durchaus zu. Dennoch bin ich der Ansicht, dass sie nicht trifft. Ich habe nichts verfälscht, sondern manches in einen anderen Kontext gestellt. Fakten aneinanderzureihen, brächte nach meinem Ermessen nichts. Ohne den Marshallplan wäre die in Deutschland entstandene moderne Industrie nicht zu erklären. Morgenthau-Plan und das Modell Europa in einen sachlichen Zusammenhang zu stellen, finde ich weiterhin politisch erhellend.

Es gibt einen Unterschied zwischen Geschichtswiss. und Soziologie als auch Politikwiss. Mittels soziologischer Begriffe den deutschen Feudalismus bis in den Kapp-Putsch von 1920 laufen zu lassen, widerspricht den Fakten einer vorgängigen und relativ umfassenden industriellen Revolution, lässt jenen jedoch erst verstehen. Den Morgenthau-Plan und die Idee Europa gegenüberzustellen, was hat dies mit Ideologie zu tun?

RE: Eine Differenz von Politik und Moral | 10.09.2014 | 20:14

Eine Nachricht vom 10. Sept.: Neues Angebot für den ukrainschen Osten!

http://www.afp.com/de/node/2818178

RE: EU-Autonomie fuer Staatenfreie Regionen ? | 10.09.2014 | 15:59

Ein 'hübsches' Modell. Doch wie in Europa gestritten wird, erleben wir seit Jahren. Ein Modell ändert die Menschen nicht. Und ein Modell, das nicht zu den Menschen passt, hilft nicht.

RE: Eine Differenz von Politik und Moral | 10.09.2014 | 15:55

Natürlich habe ich eine Reduktion vorgenommen. Das Thema bestand nicht darin, eine Geschichtsstunde zu geben, dazu sind Blogs nicht geeignet, sondern eher Bücher, sondern beispielhaft eine Differenz von Politik und Moral deutlich zu machen.

RE: EU-Autonomie fuer Staatenfreie Regionen ? | 09.09.2014 | 19:08

Die Anzahl der Provinzen ist in Deutschland überschaubar, doch eine EU aus Provinzen wäre schlicht handlungsunfähig.

RE: EU-Autonomie fuer Staatenfreie Regionen ? | 09.09.2014 | 11:01

Ich bin gar nicht daran interessiert, Nationalstaaten zu erhalten, aber ob stattdessen Regionen eine Lösung wären, mit ihrem politischen Provinzialismus, würde ich bezweifeln. Es geht um politische Verantwortung, auch international. Niemand kann sich einfach davonstehlen, sonst wird er leicht zum Mittel anderer Kräfte.

RE: EU-Autonomie fuer Staatenfreie Regionen ? | 08.09.2014 | 01:27

Es würde schwerer werden, 'ein Europa der Regionen' unter einen Hut zu bekommen, um gemeinsam zu handeln, ob nach innen oder außen. Die Beziehung von Schottland und England ist nach meinem Eremessen eine besondere, keine, die sich verallgemeinern ließe ...

RE: "So wunder-wunderschön!" | 08.09.2014 | 01:18

Danke für die kleine Mondgeschichte. Ich komme leider viel zu selten dazu, so etwas wie 'Mond' überhaupt zu bemerken. Vor lauter Arbeit würde ich vermutlich nicht einmal die Sonne vermissen, wenn sie mal vom Himmel fiele ... ;-) Gute Nacht!

RE: Das feudalistische Erbe des Ruhrgebiets | 08.09.2014 | 01:09

Danke für den Kommentar. Duisburg steht am Niederrhein in direkter Konkurrenz zu Düsseldorf. Wenn die Kaufkraft durch hohe Arbeitslosigkeit in Duisburg sinkt, wirkt sich dies sehr direkt aus. Eine vergleichbare Konkurrenz hat Dortmund nicht. Die Anzahl versicherungspflichtig Beschäftigter, ist in Dortmund nicht höher. Zudem sind in der Duisburger Innenstadt Geschäftszentren entstanden, die viele Betriebe aufgenommen haben. Aus dem Stadtbild sind sie verschwunden, aber immer noch da ...

RE: Das feudalistische Erbe des Ruhrgebiets | 06.09.2014 | 17:59

Danke Poor on Ruhr. Ja, ich habe mich die letzten Monate relativ intensiv mit dem Ruhrgebiet beschäftigt, war sogar beim RVR deswegen zu Gast, um zu erläutern, wie ich mir ein Sympision über die wirtschaftliche Zukunft des Reviers vorstelle ... Es muss etwas geschehen, sogar ziemlich schnell, gestern war in der Duisburger Lokalpresse zu lesen, dass die Stadt darüber berät, Spielplätze abzubauen, weil das Geld fehlt, sie zu erhalten ... Es geht in drastischer Weise dem Ende zu ;-)