Der Mann an ihrer Seite
Zwei Familiengeschichten hoffen auf einen guten Ausgang – der Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ von David Sieveking und das Drama „Die Besucher“ von Constanze Knoche
Ab durch die Vordertür
Wesentlich für das Gelingen eines Herrenwitzes ist, dass er nicht zu vertrackt ist. Und: Bloß keine Ironie! Sonst läuft er nämlich Gefahr, zum Herrenwitzwitz zu werden
Drohnen werfen keine Schatten
Das Genre des Kriegsfilms kommt mit „Zero Dark Thirty“ von Kathryn Bigelow an ein vorläufiges Ende. Wie jetzt noch Bilder für den "War on Terror" produzieren?
Anpassen oder auflehnen?
In Ungarn sind Homosexuelle rechtlich gleichgestellt. Im Alltag trauen sich jedoch viele nicht, ihre Identität offen zu zeigen
Schwärmereien
Das Indie-Rock-Duo Tegan and Sara liefert mit ihrem siebten Album „Heartthrob“ den Soundtrack für den Discoabend auf der Eislaufbahn. Meinen sie das ernst?
Soldatenstube Nr. 5
Südlich von Berlin liegt die riesige Militärstadt Вюнсдорф. Sabine von Breunig hat mit ihren Fotografien die alten Geister wieder geweckt
Loud’n’Proud
Ob Wacken oder Kreuzberg: Lautstärke gehört zum Markenkern von Popmusik. Das gibt natürlich Probleme. Aber Leise darf nicht das neue Laut werden
Wie ich die Kiezbuchhandlung hassen lernte
Willst kein Thalia oder Dussmann sein, willst alles gut machen. Zu gut.
Die Mitarbeiterin des Monats
In Kathryn Bigelows Film „Zero Dark Thirty“ sucht eine CIA-Agentin Osama bin Laden bis zum Ende. Erfolgreich. Über die politische Leere dahinter kann das nicht täuschen
Die Kunst zu überleben
Max Mannheimer ist am 26. September 2016 verstorben. Er hatte Auschwitz überlebt, lang geschwiegen – war dann ein bekannter NS-Zeitzeuge geworden. Ein Gespräch von 2013
Reden wir übers Geld
Was kann das Theater noch können, was die Interviews mit dem Macher nicht schon erzählt haben: Andres Veiels viel beachtetes Bankenwelten-Stück "Das Himbeerreich"
„Der graue Verfall hat mich immer angeregt“
Otto Möhwald war in der DDR für seine rauen und melancholischen Bilder bekannt. Zu seinem 80. Geburtstag blickt sein Enkel Clemens Meyer mit ihm auf sein Leben zurück
Der Film zum Aufruf
Stéphane Hessel ist gemeinsam mit Tony Gatlif nun auch Autor eines Films auf DVD namens: "Empört Euch!". Den besseren Film über Hessel gibt es schon viel länger
Der Doppelbodige
In der Bundeskunsthalle werden die Ankäufe der Bundesregierung gezeigt. Darunter auch "Brandt/Guillaume" von Thomas Kilpper. Christoph Bannat stellt den Künstler vor
Film als Nachschlagewerk
Die Filmedition Suhrkamp weckt den Cineasten im Leser und umgekehrt. Zu entdecken gibt es Welten wie die von Werner Fritsch
Ins Netz gegangen
Online-Verlage wie vitolibro entwickeln sich zur ernsthaften Alternative, weil sie qualifizierter anbieten als Traditionsverlage
Das Wachstum ist des Teufels
György Ligetis Klangflächen sind für viele der Sound der Moderne schlechthin. Die "Études pour piano" aber sind alles andere als avantgardistisch. Aus gutem Grund
Gottschalks Dolce Moneta
"Wetten, dass...?" ist eine teure Sendung, die sich illegaler Methoden bedient hat. So kann es bei den Öffentlich-Rechtlichen nicht weiter gehen
Clique und Kritik
War die deutsche Literatur unter der Gruppe 47 wirklich besser?
Wikipedia verknappt das Wissen
Die Zahl der Autoren und neuen Artikel bei Wikipedia haben in den letzten Jahren stetig abgenommen, statt Masse will die Enzyklopädie jetzt auf Klasse setzen
Der Staat als Kunstsammler
Die Bundesrepublik Deutschland kauft und verleiht seit 1971 Kunst. Was sind das für Werke, und ist eine politische Handschrift erkennbar?
"Papa, das ist Standard ..."
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Erklärungen
Überleben ist, wenn man trotzdem knipst
Erst rettete er seine Frau und die Enkelkinder vor den Buschfeuern ins Wasser, dann drückte Tim Holmes den Auslöser: Ein Amateurfoto lässt die Welt nach Tasmanien blicken
Der ist in Frankreich 'ne Unterweltgröße
Quatsch mit Soße oder Soße mit Quatsch? Das neue Saarbrücken um Stellbrinken (Devid Striesow) versagt schon beim Debüt "Melinda" derart, dass einem die Worte fehlen