Verspätung einkalkuliert
Jetzt ist es raus: Das Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels wird wohl nicht in Kopenhagen geschlossen werden. Das haben Unterhändler nun eingeräumt
Willkommen in Afrika
Was Länder wie Ruanda wollen, ist Selbstbestimmung. Kooperation mit China sichert ihnen das mindestens ebenso wie bisherige Entwicklungshilfe, meint Präsident Kagame
Die Hoffnungsträgerin
Progressiv, geschieden, weiblich: Margot Käßmann ist nun die höchste Protestantin in Deutschland. Aber wird sie die Evangelische Kirche verändern können?
Der Wolf, den du fütterst
Diese Woche lässt unser Autor seine Weltsicht auf den Kopf stellen. Er denkt über die Evolution nach und zitiert unvermittelt "Tim und Struppi" und den Talmud
Schlossbesitzerpop
Clever ist, wer ganz viele Songs in verschiedenen Stilen anzubieten hat: "Reality killed the video star", das neue Album von Robbie Williams, vorgestellt von Max Dax
Hass statt Versöhnung
Weder die einstige rot-rote Regierung in Schwerin, noch die in Berlin sahen sich solchen Angriffen ausgesetzt wie jetzt Platzecks neues Kabinett in Potsdam
Attacken mit falschen Waffen
So berechtigt die Kritik an der „Herdprämie“ auch ist: Wenn Hartz-IV-Empfänger diffamiert werden, geht das zu weit
Tanz nah bei Pina
Jérôme Bel betreibt Erkundungen in der Tanztheatergeschichte: Der Abend "Lutz Förster" über Leben und Arbeit des gleichnamigen Tänzers, der die einzige Rolle spielt
Gut, dass wir drüber geredet haben
In Berlin diskutierte man auf Einladung der Wikimedia Foundation über die Relevanzkriterien bei Wikipedia. Viel Kritik gab es dabei an der Rolle der Administratoren
Eine Sonntag-Redakteurin zeigt Arbeitshaltung
Ironie der Geschichte – der "Sonntag" veröffentlicht die erste Reportage vom Mauerfall in der gleichen Ausgabe wie die Reden von der Kundgebung am 4. November 1989
Der nette Content-Vertreter von nebenan
Was machen Lobbyisten von Buchhandel und Musikindustrie auf der Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung? Ein unangenehmer Verdacht drängt sich auf
Wann confitieren wir?
Diese Woche fragt sich Jörn Kabisch, wozu er eigentlich noch einen Dosenöffner hat. – Na klar, um die Riesenbehältnisse mit dem Confit de Canard aufzumachen!
Bloß nicht aufhören
Elfriede Brüning hat vier Gesellschaftsformen erlebt. Sie galt immer als Unterhaltungsschriftstellerin, dabei hat sie für Happy Ends gar nichts übrig
Besser so!
Anders als in Deutschland, wo die Politik verärgert und brüskiert reagiert, freut man sich in Großbritannien über die Kehrtwende bei General Motors in Detroit
Im Keller von Hollywood
Wie der Schotte Brendan Mullen den Punk an die amerikanische Ostküste brachte – eine Erinnerung von Jon Savage
Langsamer Abschied vom Vollprogramm
Das Netz schafft immer mehr kleine Teilöffentlichkeiten, da haben es die großen TV-Sender schwer. Zum Glück gibt es die Sparten.
Spross der kargen Furche
Der Ministerpräsident herrscht in Brandenburg wie ein Sonnenkönig. Dabei ging eigentlich alles, was er anpackte, am Ende schief
Die Champagner-Königin
Neugierig und hemdsärmelig kämpfte Barbe-Nicole an der Seite von François Clicquot für den Erfolg des Geschäfts – und stieg nach seinem Tod zur ersten Großunternehmerin Europas auf
SED-Opposition und 4. November 89
In der Ausgabe vom 19. 11. 89 dokumentiert der "Sonntag" Alexanderplatz-Reden vom 4. November. Zur Vorgeschichte dieser Kundgebung gehört nicht nur der Herbst 1989
Ein Pumuckl unter Raben
"Kiwis" gelten in Kleidungsfragen als praktisch orientiert. Jennifer Looman möchte ihre Landsleute zu Stil und Eleganz erziehen und bietet Führungen durch Wellingtons Modeszene an
Unheilbar eitel
Kai Diekmann setzt in seinem Blog die Latte hoch in Sachen Selbstdarstellung. Wir fragen: Was kann man gegen den totalen Sieg der Selbstironie noch tun?
Wieder bei George W. Bush
Israels Premier Netanjahu wird am Sonntag in Washington erwartet. Gelegenheit, im Gespräch mit Obama auszuloten, ob es bei der US-Nahostpolitik einen Kurswechsel gibt
Damit muss er jetzt leben
Detlef Halfa muss berühmt werden. Um jeden Preis. Wenn es sein muss, erst nach seinem Tod
Kuba gibt es gratis
Christiane Pohle inszeniert am Hamburger Thalia Theater eine "Marx-Saga". Der Abend predigt keine Renaissance des Marxismus, bringt aber dessen Thesen zu Gehör