Collage aus Gesichtern und Zeitungsausschnitten, darunter ein Mann mit Brille und eine lächelnde Frau.

Die Zerstörung der Birgitte Nyborg

Die vierte Staffel der dänischen Politserie „Borgen“ befasst sich einmal mehr mit Frauen und Macht – und einem innerfeministischen Konflikt. Warum man das gesehen haben muss

Zwei Frauen in historischen Kostümen, eine gemalt, die andere lebend.

Der toxische Hof

Die britische Bühnenautorin Anya Reiss erzählt in der Starzplay-Miniserie „Becoming Elizabeth“ von den prägenden Jahren einer Regentin

Zerstörte Kuppel der St. Pauls Kathedrale in London mit Lichtstrahl.

Das Nichts leuchtet

Im November 1944 rast eine deutsche V2-Bombe ins Londoner Kaufhaus Woolworth. Auch Kinder sterben. Francis Spufford erzählt in „Ewiges Licht“ wie ein Soziologe und Dichter, was aus fünf von ihnen hätte werden können

Zwei Frauen in schwarzen Badeanzügen vor Strandkörben; daneben ein Fenster mit Blumen.

Sibylle Bergemann: Diese unerklärliche, geheimnisvolle Ebene

Auch mehr als zehn Jahre nach dem Tod der Fotografin Sibylle Bergemann ist ihr Nachlass nicht in Gänze erschlossen. Mit „Stadt, Land, Hund“ zeigt die Berlinische Galerie nun neben vielen bekannten Motiven auch 30 bisher nicht bekannte

Kein Update erforderlich

Der Versuch, die Welt in mehr- und minderwertige Menschen zu teilen, ist so übel wie aktuell – das zeigt Oliver Frljićs neue Inszenierung von „Schuld und Sühne“ am Schauspielhaus Stuttgart

Globale Demenz im Anmarsch

Der Bulgare Georgi Gospodinov ist einer der eigenwilligsten Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur. Sein satirischer Roman „Zeitzuflucht“ ist fantastisch und hochpolitisch

Die Welt als Hintergrundgeräusch

In der französischen Komödie „Schmetterlinge im Ohr“ stellt sich ein Best Ager seiner Schwerhörigkeit, aber nur zaghaft den damit einhergehenden Lebenseinsichten

Berlin Biennale: Welche Menschen?

Die von Kader Attia kuratierte Berlin Biennale zeigt traumasensitiv, wie die Gewalt der Kolonisierung in die Gegenwart hineinwirkt

„Jurassic World 3“: Alles nur noch halb so wild?

Mit „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ endet das Dino-Franchise, das 1993 mit „Jurassic Park“ seinen Anfang nahm. Was verrät der Blockbuster rund um Dinosaurier, die plötzlich mitten unter uns leben, über uns selbst?

Wole Soyinka, 87, mit weißem Haar und Bart, trägt eine Weste über einem Hemd vor gelbem Hintergrund.

Wildes Alterswerk

Er war der erste afrikanische Literaturnobelpreisträger: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka ist jetzt 87 Jahre alt. 50 Jahre nach seinem letzten Roman schreibt er noch einmal über sein Land

Für Versöhnung

Navid Kermani schreibt über seinen Islam, schlägt Brücken zu anderen Religionen und zeigt wie eng sie verflochten sind. Die philosophischen Auseinandersetzungen dürften selbst Atheisten gefallen

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