Pflege oder Kohle? Die Linke darf nicht nur auf Seiten der „guten“ Beschäftigten stehen
Fast aus dem Bundestag geflogen, voll in der Krise: Wie geht es weiter mit der Linken? Pflegestreiks zu unterstützen und Kohlekumpel zu meiden, das passt nicht zusammen, meint die Gewerkschafterin Ulrike Eifler. Ein Gastbeitrag zur Debatte
Die Materie seufzt
In Esther Kinskys „Rombo“ verbinden sich Naturkunden und Erinnerung zu einem bewegenden Roman. Wer ihr preisgekröntes Werk nicht kennt, kann davon durchaus irritiert sein
Vorbild Leningraz
Die Kommunistische Partei Österreich spricht nicht nur von Umverteilung, sondern geht sie in Graz tatsächlich an und verzichtet selbst auf Gelder. Linke Politiker hierzulande könnten sich davon eine Scheibe abschneiden
Die talentierte Miss Delvey
„Inventing Anna“ stellt zum faszinierenden Fall einer Hochstaplerin viele Fragen – mehr, als die Serie beantworten kann
Ein Virus kennt keinen Spaß
Warum Jan Böhmermann ein guter Witz gelungen ist – über die Grenzen unserer Lachkultur in Zeiten der Pandemie
1942: Leben auf Abruf
Auf dem Landgut Steckelsdorf bei Rathenow bereiten sich junge deutsche Juden auf die Auswanderung nach Palästina vor. Doch die Hoffnung auf Ausreise schwindet
Kreatur wie wir
Andrea Arnold begleitet in ihrem Film „Cow“ die Kuh Luma durch die letzten Lebensjahre
Die Wut dreht sich im Kreis
Immer mehr Menschen haben einen „Hass“. Er ist diffus, aber nicht grundlos
Auf der Seite der Opfer
Im Film „Was geschah mit Bus 670?“ sucht eine Mutter ihren Sohn, der auf dem Weg von Mexiko in die USA verschollen ist
Die Linke sollte nicht so viel auf „Schwurbler“ schimpfen
Fast aus dem Bundestag geflogen, voll in der Krise: Wie geht es weiter mit der Linken? Sie trage viel zu sehr selbst zur Spaltung der Gesellschaft bei, schreibt die Psychologin Naisan Raji – gerade bei Corona. Ein Gastbeitrag zur Debatte
Haftgrund: Armut
Eine Initiative kauft Menschen aus dem Gefängnis frei, die ohne Fahrschein erwischt wurden
Disziplin „Schlitten tragen“
Neue Sport-Kategorien in immer kreativeren Formationen: Da kann man schon mal den Überblick verlieren – ein Vorschlag für mehr Ordnung
Steter Ausnahmezustand
Krieg als Garant des Friedens? Der Ukraine-Konflikt weckt Erinnerungen an das Buch „1984“ des britischen Autors George Orwell
Bücher sind mehr als nur Handelsware
Mit der erneuten Absage verlieren nicht nur die Autoren und Verlage. Vor allem das bodenständige, literatursensible Publikum der Stadt hat das Nachsehen. Bedeutet den großen Verlagen der Kontakt zu den Lesern nichts?
In der Fantasie zweier Mörder
Die True Crime-Miniserie „Landscapers“ weckt bei unserer Kolumnistin gegen ihren Willen Sympathie – für die Täter
Ein Turmstumpf für Monika Grütters
Das Wiederaufbau-Projekt ist ein Filetstück nostalgischer Stadtflächenversiegelung in Potsdam – und kostet rund 100 Millionen Euro. Wer die zahlen soll, wurde nie richtig geklärt
Zweite antikoloniale Revolution
Nach dem Tschad, Mali und Guinea wurde jetzt auch in Burkina Faso geputscht. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich verliert an Einfluss. Was bedeutet das für die Region?
Endometriose: „Nimm doch ’ne Ibu!“
Die Schmerzen sind chronisch, heftig und werden nicht ernst genommen: So geht es vielen Frauen, die unter Endometriose leiden. Denn die Krankheit ist kaum erforscht. Eine Petition soll das ändern
Eine neue Stunde Null
Das aktuelle Drohgebahren Russlands ist das Ergebnis jahrelanger westlicher Demütigungen: Zeit für einen Neuanfang
Auf der Kippe
Die Regierung in Mali zeigt Willen zur Selbstbestimmung und verlangt Souveränität – ein „Weiter so" kann es nicht geben
Wieso ich für Präsenzunterricht bin
Unser Autor schrieb über eine Petition zur Corona-Lage in den Schulen. Er erntete Entrüstung und Hass. Hier reagiert er darauf
Links war out
Daniel Schulz und Hendrik Bolz schreiben über ihre Jugend in den rauen Nachwendejahren im Osten. Die zwei außergewöhnlichen Erzählungen gehen der Frage nach: Woher kam und kommt die Wut?
Ein Booster für die Demokratie
Die Entscheidung aus Karlsruhe zugunsten von Renate Künast ist ein Meilenstein im Umgang mit Beleidigungen im Internet. Trotzdem bleibt die Politik ohnmächtig gegenüber der Macht der sozialen Medien
1883 ist nicht 1956
Eine Ausstellung in Berlin zeigt Karl Marx‘ Lebensumstände – und räumt mit Verklärungen und Vorurteilen auf