Ägypten

Hin oder weg

Touristen verlassen reihenweise Tunesien. Sollte man sich Gedanken über die politische Situation in einem Land machen, bevor man dorthin in den Urlaub fliegt?

Eine ausgewachsene Diktatur

Das Regime Mubarak hat bei den Wahlen am 28. November das letzte demokratische Deckmäntelchen fallen lassen, um künftig gänzlich ohne Opposition regieren zu können

Ein öffentlich Flüchtiger

Hamed Abdel-Samad blieb nirgends dauerhaft, nur nach Deutschland kehrte er zurück – um für Integration zu werben

Mörder und Blogger

Wer über genügend Einfluss verfügt, kann im Nahen Osten für einen Auftragsmord die Höchststrafe vermeiden, so dass Internetaktivisten mitunter härter bestraft werden

Rufmord an einem „Anti-Terroristen“

Der Fall des Imams von Manhattan und seines Moschee-Projektes zeigt, wie salon­fähig Islamophobie in Amerika inzwischen ist. Zum Jahrestag von 9/11 allemal

Großes Unglück für den Imam

Der Geistliche Feisal Rauf aus New York galt als Gesicht des liberalen Islam in Amerika. Jetzt wird er wegen 9/11 zum Blitzableiter einer antimuslimischen Hysterie

Angst vor dem großen Konsens

Die Abrüstungskonferenz in New York steht vor zähen Verhandlungen. Wie ein Abschlussdokument aussehen könnte, kann noch niemand sagen

El Baradei in der Warteschleife

Im Idyll einer Reichen-Enklave baut sich der Ex-IAEA-Generaldirektor als Gegenspieler des Autokraten Hosni Mubarak auf und könnte bei der Präsidentenwahl 2011 antreten

Jenseits der Nachrichten

Vier Palästinenserinnen dokumentieren auf Youtube ihren Alltag. Sie nehmen die Zuschauer mit in den Zoo, auf Partys – oder zu Protesten gegen israelische Soldaten

Gegen die Guerilla Gottes

Die Staaten Nordafrikas wollen in ihrer Sicherheitspolitik mehr kooperieren, um eine ­Afghanisierung ihrer Region zu verhindern

In der Falle einer Restauration

Die Muslimbruderschaft wird nach internen Wahlen weiter von konservativen Galionsfiguren geführt. Erfreulich für das Mubarak-Regime, dem damit keine Gefahr droht

Schleier der Unvernunft

Der Streit um die Kleiderordnung für Frauen in Ägypten soll nur von der Debatte um Freiheitsrechte ablenken

Kann ein Lächeln Leben retten?

Man kennt es von Bono und Co. Nun reisen auch Models in Elendsgebiete, um mit ihrer Prominenz die Arbeit von Hilfsorganisationen zu unterstützen. Ist das nur selbstlos?

Zur Not hilft ein US-Veto

Israels Regierung steht durch den Goldstone-Report über den Gaza-Feldzug mehr unter Druck, als ihr lieb ist. Sie müsste mit eigenen Untersuchungen beginnen

Jungfräulichkeit aus dem Katalog

Eine chinesische Firma verkauft künstliche Hymen – jetzt auch nach Ägypten. Die Empörung dort ist groß. "Guardian"-Autor Mohamed Al Rahhal hat mal zur Probe bestellt

Das Dresdener Modell

Gerade mal ein Monat ist vergangen seit dem Mord an einer Ägypterin in einem Dresdener Gerichtssaal. Doch die Stadt ist inzwischen schon wieder mit sich im Reinen

Makler des Todes

In Krisengebieten wirkt der Waffenhandel als ­Brandbeschleuniger. Doch die Initiativen zu seiner Einschränkung kommen nur schleppend voran. Die Hoffnungen liegen nun bei der UN

Der Nahe Osten im Jahr 2030

Was wäre, wenn es Barack Obama wirklich gelänge, einen Frieden zwischen Arabern und Israelis zu vermitteln? Eine Chronologie des Nahen Ostens der nächsten 20 Jahre

Makler des Todes

Das internationale Waffengeschäft boomt wie selten zuvor. Es einzudämmen, ist bisher kaum gelungen. Die UNO unternimmt die kommenden Tage einen neuen Anlauf

„Deutsche sind die Feinde Gottes“

Der rassistisch motivierte Mord an einer Ägypterin in einem Dresdener Gerichtssaal löst in ihrem Heimatland große Empörung aus – auch weil es hier kein Thema ist

Gas, Diamanten und Atom

Russland steigt ins Afrika-Geschäft ein, um China Paroli zu bieten. Auf seiner viertägigen Reise unterschreibt Präsident Medwedjew hochkarätige Verträge

Falscher Alarm um Faruk Hosni

Im Streit um den designierten UNESCO-Generalsekretär, Ägyptens Kulturminister Faruk Hosni, sind Propaganda, Wahlkampf und Fakten kaum zu unterscheiden

Zwei machen Image-Pflege

Israel und Hamas malen sich als Sieger des Gazakriegs. Das war klar. Aber Israel vergisst, dass es sich weltweit ein schreckliches und grausames Image verschafft hat

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