Armut

Ein Dankeschön an Peter Hartz

Die rot-grünen Arbeitsmarktgesetze haben die Mittelschichten ­verunsichert. Immerhin aber ist ihre Solidarität mit den Erwerbslosen dadurch gewachsen

Gradmesser der weltweiten Entwicklung

Vor zehn Jahren hielten die wenigsten für möglich, was bis heute im Kampf gegen Armut erreicht wurde. Die Millenium-Entwicklungsziele waren hierbei von unschätzbarem Wert

Zuckerrohr und Zellulose

Die anziehende Ethanolproduktion lässt die Lebensmittelpreise steigen. Aber nicht überall: das Beispiel Brasilien, das zeigt, dass es noch andere Probleme gibt

Geschäft mit dem Hunger

Fonds und Banken wetten an Terminbörsen auf steigende Rohstoffpreise. Die Zockerei hat Folgen: Die Welt steht vor der nächsten Nahrungsmittelkrise

Ein Abstecher ins Elend

Touristen besichtigen in großer Zahl auch die Slums von Rio. Dient Armut als Sensation oder hilft das den Bewohnern?

„Wir werden erloschen sein“

Seit Generationen lebt der Stamm der Kondh im indischen Niyamgiri-Gebirge. Jetzt muss er mit einem Bergbau-Konzern um sein Land ringen

Einfach Dollarscheine hinhalten

In einigen südafrikanischen Staaten wie Mosambik und Namibia gibt es inzwischen ein Modell der Entwicklungshilfe, das den Bedürftigen Bargeld statt Hilfsgüter gönnt

Im Hinterland der Cash-Ökonomie

Das Land ist unter die Lokomotiven der Weltwirtschaft geraten, bleibt jedoch ein Aufsteiger ohne Sozialstaat. Die Hälfte der unter 14-Jährigen ist chronisch unterernährt

Ein ordentlicher Brocken Geld

Das spannendste neue Konzept zur Bekämpfung der weltweiten Armut hat nicht mit Gipfeltreffen oder dem Bau von Wasserkraftwerken zu tun, sondern mit Kung-Fu-Filmen

Quasi über Nacht

Es gibt ein Kontrastprogramm für Shanghai, die Stadt der Weltausstellung. Der Osten ist reich – der Westen dagegen auffallend arm und ein Zufluchtsort für Obdachlose

Lieber red als new

Statt grüner Kapitalismus: Plädoyer für einen Red-Green-Deal als Crossover-Projekt der postneoliberalen Linken

Paco ist ein Tsunami

Durch eine Droge wird der tragische Niedergang eines Elendsviertels an der Peripherie von Buenos Aires zu einem unaufhaltsamen Vorgang

Die Utopie der Null

Es geht um den Abschied vom Wachstumsfetischismus im Norden, aber auch im Süden

Land ohne Gott und Gnade

De facto wird Haiti seit Jahren von der internationale Gemeinschaft regiert. Die trägt eine Mitschuld am Ausmaß der Tragödie

Alptraum ohne Ende

Wenn es die internationale Staatengemeinschaft mit der Katastrophenhilfe nach dem Erdbeben ernst nimmt, muss sie aufhören, das zerstörte Land auszunutzen

Die schwäbische Hausfrau irrt

Höhere ­Löhne und steigende Staatsausgaben fördern die Konjunktur stärker als die kreditfinanzierten Steuersenkungen der Koalition

70 Jahre Erfahrung ignoriert

Der Gesundheitswissenschaftler Rolf Rosenbrock lässt kein gutes Haar an den Boni-Vorschlägen von Gesundheitsminister Rösler. Prävention sieht für ihn anders aus

Ulrike Baureithel

Das Rennen um Indien beginnt

Die EU sieht Indien allein als aufstrebenden Markt und will ein Freihandelshandelsabkommen. Dass große Teil der Bevölkerung in bitterster Armut lebt, wird ausgeblendet

Ein gutes Leben

Teilzeitarbeit für alle – eine zeitgemäße Unterwanderung gewohnter Vorstellungen und eingerosteter Identitäten. Rede zur Eröffnung des 3. Deutschen Sozialforums

Geschenke, aber nicht für alle

Die neue Koalition plant eine großzügige Anhebung von Freibetrag und Kindergeld – denen, die es am nötigsten hätte, kommt das nicht zugute

Die Hölle auf Erden

Die unzufriedenen, heroinabhängigen jungen Männer, die durch Irvine Welshs "Trainspotting" unsterblich wurden, sind jetzt in den Vierzigern, Und sie sterben schnell

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