Buch
Spannende Neuerscheinungen, zeitlose Klassiker und persönliche Empfehlungen: Unsere Buchbesprechungen verraten Ihnen, welche Bestseller sich wirklich zu lesen lohnen – und von welcher Miniauflage Sie sich direkt einen Band ins Regal stellen sollten
Was will er von ihr?
Sara Mesa beschreibt eine zarte, unwahrscheinliche Freundschaft
Daumen!
Niklas Maak freut sich in „Technophoria“ auf die Zukunft
Anders, jeden Tag
Aufregend erzählt Olivia Wenzel vom Fremdsein und der Vergeblichkeit des Weglaufens
Girlandenparade
Studi-Romanze Daniel Mezger zeigt vor, was er draufhat. Hängen bleibt nichts
Würstchen der Wahrheit
In „Die Wache“ schickt Quentin Dupieux einen Unschuldigen in die kafkaeske Welt eines absurden Polizeiverhörs
Deals mit Deppen
Hannelore Cayre schreibt so böse wie heiter. Welch ein Glück!
Angst um die Eier
Jan Weilers Ermittler Kühn gerät unter Frauenfeinde
Tagebücher von Erich Mühsam: „Und es ist Krieg“
Erich Mühsams Tagebücher liegen vor, 7.000 Seiten. Gedanken und Lyrikfragmente begeistern, das Erotomane nervt
Der Vater
Autor Hans Pleschinski überlegt, wie das Elternhaus auf sein heutiges, bürgerliches Leben einwirkte
Seid gekränkt!
Sascha Lobo stellt fest, dass die Welt komplexer ist, als wir dachten. Oder denken können?
Als sie träumten
Lene Albrechts Debüt „Wir, im Fenster“ ist ein zarter Monolith, er wird bleiben
Niemand hilft Herrn D.
Auch als Drehbuchautor war der kürzlich verstorbene Günter Kunert ein unerschütterlicher Skeptiker
Es nagt am Ohr
Miku Sophie Kühmel versucht den Familienroman für alle, doch ihr fehlen die Worte
Svenja Flaßpöhler: „Dann ist alles fremd“
Ein Mensch kommt zur Welt – ein Schock. Für Svenja Flaßpöhler und Florian Werner der Anlass, ein Buch über „Elternschaft als philosophisches Abenteuer“ zu schreiben. Im Interview erzählen sie, wie Kinder das eigene Leben verändern
„All das zu verlieren“ von Leïla Slimani: Schönen Tag, Schmerzensfrau!
Bei Leïla Slimani ist es meist nur ein kurzer Weg vom köstlichen Rausch ins Verderben
Unsichtbare Geisterhand
Björn Frank führt uns rasant und witzig durch 300 Jahre ökonomischer Theorie
Debüt-Roman „Die guten Tage“ von Marko Dinić: Unverbunden
In Marko Dinićs Debüt ist die Flucht ein innerer Zustand
Die Freischwimmerin
Monika Rinck blickt tief in die Verfasstheit der Dinge und denkt dabei das Verdinglichende des Denkens stets mit
Ob er heimlich stolz auf sie war?
Annie Ernaux erzählt, wie ihre Bildung sich zwischen sie und ihren Vater schob
Flaneur aller Abwege
Inspector Morse ist wieder da. In den originalen Krimis fährt der Fernsehheld noch Lancia statt Jaguar
Supernasen
Ich rieche, was du getan hast: Ali Abbasis „Border“ ist halb Fantasy, halb Krimi
Archäologie der Lügen
Seelenruhig und gnadenlos trägt Tana French die Fassade eines reichen Sonnyboys ab
Im Herz der Finsternis
Jonathan Robijn schleicht durch die Schatten der belgischen Kolonialhistorie in Zaire
Zerfressen, zerrissen
Sascha Anderson ist eine exemplarische zeithistorische Gestalt. Seine Gedichte machen das erlebbar