Demokratie
Hang zum Überzeugungstäter
Die Islamisierer des Dschihad und die Demokratisierer aus dem Westens ähneln sich nicht nur in ihren Konzepten. Beide profitieren von Gewalt
Unterwegs in den dritten Frühling
Selbst mit Notstandsgesetzen und arabischem Nationalismus: Das Regime von Präsident Bashar al-Assad kann im Augenblick nicht mehr viel für sich tun
Auf der "Linie des Guten"
Zehn Jahre nach dem 11. September läutet die Revolution in Tunesien eine zivilisatorische Zeitenwende ein
Arabische Welt
Vollverschleierte Frauen und ein machthungriger Prophet - so sehen viele im Westen die arabische Welt. Doch es gibt auch den Panarabismus oder Nahda. Ein Einführungslexikon
Der große Knall
Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee
Normalfall NPD
Die Neonazi-Partei ist mit ihrer Strategie, die Demokratie von innen aufzurollen und sich im vorpolitischen Raum festzubeißen, von vielen sträflich unterschätzt worden
Erfolgskurven und Krisentrends
Die Grünen sind drin, die FDP hat den großen Jammer. Bleibt die Frage, ob die SPD über ihren rot-roten Schatten springt. Und ob die Misere der Repräsentation aufzuhalten ist
Reise ans Ende der Macht
Die Krise des Euro und die Krise der schwarz-gelben Regierung haben die gleiche Ursache: den Unwillen der Politik zur Gestaltung
Linkes Denken
Die Börsen sind ein Trauerspiel, die USA pleite. Und Konservative fragen sich plötzlich, ob Linke doch recht haben. Aber was sagen die eigentlich? Ein Einführungslexikon
Mit grellen Songs
Es war eine der Folgen des Augustputsches 1991, dass sich die Sezession der Sowjetrepubliken von der UdSSR beschleunigte. Auch in Kiew wurden die Weichen neu gestellt
Auf dem Weg nach Brüssel
Keine Ideologie, keine Helden: Die spanischen „Indignados“ wollen ihre Proteste europäisieren. In Frankreich steht die Bewegung jedoch noch am Anfang
Die zwei Köpfe des Janus
Eine regionale, vielleicht sogar globale Führungsmacht sucht nach ihrem Wertekanon. Bisher scheint diesen ein Trend zum Materialismus und Konsumismus zu verschütten
Stolz, Zuversicht und Hoffnung
Jetzt, wo Gaddafi besiegt ist, dürfen die Libyer nicht zulassen, dass sein dunkles Vermächtnis ihren Traum von Freiheit zunichte macht, meint der Autor Hisham Matar
Moralische Kernschmelze
Der Westen erlebt sein soziales Fukushima. Die Gerechtigkeit steht auf dem Spiel. Wer wird siegen: die Demokratie oder der Kapitalismus?
Schöpfrad der Unbeirrbaren
Vom Guerillero zur Legende und zum Mythos – Fidel Castro wird 85. Er hielt stets mehr von Massenmobilisierung als von Meinungspluralismus und Gewaltenteilung
Zähneknirschende Initiativen
Viele Gruppen gegen Rechts haben die Extremismusklausel unterzeichnet. Die Vereine, die nicht dabei sind, erwägen nun eine Klage, um an Fördergelder zu kommen
Das virtuelle Gold
Daten sind bares Geld wert. Öffnen Staat und Wirtschaft ihre Tresore, hilft das allen – oder macht wenige reich. Was jetzt zu tun ist
Gewissen in Aufruhr – Demokratie im Abschwung
Das von der Knesset verabschiedete Gesetz zum Boykott-Verbot ist einseitig - und zielt auf die Zerstörung der Friedensbewegung des Landes
Stresstest für die Demokratie
Die Bahn wirft Nebelkerzen, um beim Stresstest gut dazustehen. Die Gegner des Tiefbahnhofs wollen derweil mit Argumenten punkten, aber kaum einer hört zu. Warum?
Ein Drittel Macht
Während Bahn, Aktionsbündnis und Landesregierung noch über den Stresstest streiten, bereitet sich ein Verein schon auf die Volksabstimmung vor
Finanzkrise im Entwicklungsministerium
Berlin verabschiedet sich endgültig vom 0,7-Prozent-Ziel für Transfers an arme Länder des Südens. Minister Niebel ignoriert den Protest aller Parteien
Sie können alle Blumen abschneiden
Zwei Jahre nach dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya hat sich eine zornige Widerstandsbewegung formiert, um für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen
Das anarchische Element
Rancière entdecken! Der französische Philosoph denkt jenseits der ausgetretenen Pfade über Demokratie nach
Den Spieß einfach umdrehen
Die Regierungen der EU sind zu Gefangenen der Finanzmärkte geworden. Der 2005 vollzogene kategorische Schuldenschnitt Argentiniens zeigt, dass es auch anders geht