Deutsche Demokratische Republik
Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter
Eine Musterung durch die NVA zu DDR-Zeiten soll reichen, um Sascha Braumann zum Wehrdienst einzuberufen. Als er sich dem entzieht, erfolgt schon bald seine Festnahme durch Feldjäger. Die vorgeschriebene Anhörung gab es nicht.
4. Generation Ost: Was haben Postwendekinder noch mit DDR zu tun?
Sie kennen die DDR nur aus Erzählungen und Unterricht – und fühlen sich dennoch ostdeutsch. Bei einer Diskussion geht es um die vierte Generation Ost, Identität und die Frage der Einheit
Dieses Buch über die Rockband Silly gilt ganz offiziell als „politische Bildung“
Der Musikwissenschaftler Michael Rauhut hat ein Buch über die Band Silly geschrieben und kennt deren Geschichte so gut wie wenige andere. Ein Gespräch über Musik und Grautöne in der DDR und das charmante Verhandlungsgeschick von Tamara Danz
Ostdeutsche Künstlerin Andrea Pichl: Höllenfahrt in Kleinbürgerparadiese
Andrea Pichl erhielt als erste Künstlerin mit DDR-Hintergrund den mit 30.000 Euro dotierten Ernst-Franz-Vogelmann-Preis für Skulptur. Warum ihre aktuelle Ausstellung „deutsch deutsch“ in der Kunsthalle Heilbronn ziemlich beklemmend ist
Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern: Adlige Anwältin als Alternative für Sachsen-Anhalt
Ihren Namen findet sie „schön, den vergisst man nicht“: Eva von Angern entstammt einem Magdeburger Adelsgeschlecht und führt jetzt Die Linke in Sachsen-Anhalts Landtagswahl. Wer ist die Frau, die einen Durchmarsch der AfD verhindern will?
Papa war nur am Wochenende da: Warum meine Generation die Wende bis heute spürt
Um über die Runden zu kommen, musste der Vater der Autorin „drüben im Westen“ als LKW-Fahrer arbeiten – sein Fernbleiben prägte ihre Kindheit. Ein Essay über fehlende Sicherheit in den Nachwendejahren und ihre politischen Folgen bis heute
DDR-Platte in Venedig: Der deutsche Pavillon von Sung Tieu auf der Kunstbiennale
Sung Tieu bringt mit ihrer Plattenbau-Installation in Venedig die Geschichte vietnamesischer Vertragsarbeit in der DDR ins Bewusstsein. Der deutsche Pavillon wird zur Bühne für Erinnerungen an soziale Ungerechtigkeit und Widerstandskraft
Sillys „Bataillon d’Amour“ war der Quantensprung im Ostrock
1986 brachte Silly mit „Bataillon d’Amour“ ein Album heraus, das die DDR-Rockmusik neu definierte: Poetische Texte, melancholische Klangwelten und subversive Botschaften zwischen den Zeilen
Schon jetzt viel zu teuer: Das Zeitalter der Braunkohle ist vorbei
Grünes Wissen to go: Vor über 100 Jahren begann das Zeitalter der Braunkohle. Inzwischen stehen die Kraftwerke häufig still. Die Kohle wurde verdrängt, von einem deutlich günstigeren Energieträger
Super-Gau in Tschernobyl: Wie DDR-Bürger nach Wahrheit suchten
Nach Tschernobyl vertrauten weder Ost- noch Westdeutsche den Informationen ihres jeweiligen Staates. Wie die Umweltbewegung in der DDR vom GAU erfuhr – und heimlich mit Naturschützern in der BRD kooperierte
Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“
Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt
„Keine besonderen Auffälligkeiten“: Sophie Sumburane über Gewaltverbrechen in der DDR
Tatort Wendzeit: Sophie Sumburane erzählt in ihrem packenden Brandenburg-Thriller „Keine besonderen Auffälligkeiten“ von realer Gewalt, Misstrauen und Misogynie in den Tagen nach dem Mauerfall – und von der Rolle der Boulevardmedien
DDR-Textilindustrie: Die Geschichte der Nähfabrik PGH in Salzwedel lebt weiter
Einst nähten in den PGH Modewerkstätten 140 Menschen – der Großteil Frauen. Nach der Wende verschwand der Betrieb in wenigen Monaten. Eine Reportage über verlorene Arbeit, kollektives Erinnern – und einen Ort, an dem wieder Stoff raschelt
Queere Kunst in der DDR? Von Resilienzen gegen homophobe Systeme
Die Ausstellung über queere Kunst in der DDR macht nicht nur sichtbar, wie vielfältig ostdeutsche Kunst ist. In Zeiten wachsender Homofeindlichkeit ist sie ein wichtiges Zeichen
Neues Michael-Succow-Buch: „Seine Sauna-Diplomatie für den Naturschutz hatte Erfolg“
Er ist der „Moorpapst“ der Republik: Michael Succow hat ein Buch über „Erfahrungen und Erkenntnisse eines Ökologen, Weltbürgers und Mutmachers“ vorgelegt, mit Christiane Grefe. Im Interview schildert sie, wie Succow auch in Russland wirkte
Frühjahr 1982 mit „Familie Rechlin“: Eine Ost-West-Familiensaga im Schatten der Mauer
Als die Mauer ihre Familie trennt, ist Ingelore Rechlin fest entschlossen, die Bande nicht reißen zu lassen. Das Thema getrennter Familien war eine Rarität im DDR-Fernsehen und wurde selten so lebendig erzählt wie in dieser Verfilmung
1959: Die von Thomas Mann erbetene deutsch-deutsche Verfilmung der Buddenbrooks scheitert
Das hätte Wolfram Weimer gefallen – die bundesdeutsche Ministerialbürokratie leistet ganze Arbeit. Sie verbietet, dass der berühmte Debütroman des Dichters mit der ostdeutschen DEFA gemeinsam verfilmt wird
Ines Geipels Buch „Landschaft ohne Zeugen“ über Buchenwald: Risse im Gedächtnisbeton
Die Schriftstellerin Ines Geipel sucht nach den Verbindungen zwischen dem ehemaligen Lager Buchenwald und der geschichtsvergessenen Gegenwart im Deutschland von heute
Ein Wessi erprobt die Liebe zum 1. FC Magdeburg: „Da spielt doch kein einziger Ossi mit“
Nicht jeder Deutsche kann ein Magdeburger sein. Das singen zumindest die Fans des 1. FCM im Heinz-Krügel-Stadion. Aber kann man es werden? Unser im Ruhrgebiet geborener Autor hat es versucht. Die Geschichte einer Liebes-Annäherung
Fotograf Ulrich Wüst in Leipzig: Die DDR im Wildwuchs
Die GfZK in Leipzig zeigt unter dem Titel „Wandern in Geschichte“ Fotografien von Ulrich Wüst aus vier Jahrzehnten - Motive sind unter anderen Alltagsgegenstände wie DDR-Mokkakännchen und Tischlampen
Die fünf Must-Read-Sachbücher des Frühlings: Versuchslabor der Moderne
Diese fünf Werke führen durchs Versuchslabor der Moderne: oben kybernetische Superintelligenz, unten rechte Subkulturen, dazwischen verflossene DDR-Verlage, Boulevard-Sadismus und ein Knigge für naturfromme Wanderer
Was für ein Spagat! Warum der DDR-Roman „Selbstregulierung des Herzens“ so mitreißt
Peggy Mädler findet in ihrem Roman „Selbstregulierung des Herzens“ große Fragen im Kleinen einer Brandenburger Datschensiedlung. Wie schön wäre es, wenn Selbstregulierung so funktionierte, wie man darin lesen kann
Sieben Schnäuzer für ein Halleluja: Wolf Biermanns Leben als Drachentöter
Das Staatstheater Meiningen bringt mit „Biermann – Drachentöter“ das Leben des 89-jährigen Liedermachers auf die Bühne, überraschend kurzweilig und einleuchtend. Wie viel Drache steckt aber in Wolf Biermann?
„Früher wart ihr meine Partei – heute seid ihr Verbrecher“: Woher diese Wut auf die SPD?
In Lutherstadt Eisleben versucht der linke Chemiearbeiter Aick Pietschmann Wähler zurückzugewinnen – doch auf dem Marktplatz begegnen ihm Wut, Skepsis und Gleichgültigkeit. Eine Reportage über verlorenes Vertrauen im Osten