Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Der Herr spricht in Rätseln
Terrence Malick macht seinen fünften Film in 40 Jahren und hat mal Heidegger ins Englische übersetzt: „The Tree of Life“ versteht man deshalb aber auch nicht besser
Oder selbstreflexive Teenager
Klingt nach totaler Gegenwart, ist aber völlig unnötig: Für 90 Minunten „Life in a Day“ montiert Kevin Macdonald aus lauter eigens gedrehten Youtube-Schnipseln: das Leben
Finden Sie den Unterschied!
Die Junggesellenkomödie "Hangover" war vor zwei Jahren ein Überraschungserfolg. "Hangover 2" meint, das Geheimnis dieses Erfolgs verstanden zu haben. Irrtum
Kühler Blick auf die Atomenergie
Der Dokumentarfilmemacher Volker Sattel zeigt in "Unter Kontrolle" in großen Panoramen die atomindustrielle Landschaft – und stößt auf eine technische Welt von gestern
Erlauben Sie? Heil Hitler!
Nicht nur der dänische Regisseur Lars von Trier hat sich jüngst zum Nazi gemacht. Aber nur er als "Berufsprovokateur" verließ dabei den Schutzraum der Kunst
Im Autorenkino nichts Neues
Autorenfilme, die man getrost vergessen kann, dominierten das Filmfestival Cannes 2011. Auch der Gewinner Terrence Malick erfindet sich mit "Tree of Life" keineswegs neu
Was aber bleibt, dichten die Stifter
Historisches Sammelgebiet: Warum DEFA-Filme nicht vergessen werden sollen. Ein Literaturbericht zum 65. Geburtstag der Filmanstalt
Es ist ein Luxus, so weit weg zu sein
Der amerikanische Filmwissenschaftler Barton Byg über filmische Versöhnung, gemütliche Deutsche und die DEFA-Zukunft
Wie es ihm gefällt
"La Conquête" wurde als das Sarkozy-Porträt gehandelt, das den Elysée-Palast erzittern lässt. In Cannes fiel dieser Anspruch in sich zusammen wie ein kaltes Soufflé
So ein Bad-Wismar-Gefühl
Dieter Schumann hat einen ergreifenden Film über die Werft in Wismar und den Stolz der Arbeit gedreht. Dann sollten ihn die Protagonisten sehen
Selbstgespräch mit einem Fan
Bis zum 28. Mai 2013 auf Arte: "Joschka und Herr Fischer" von Pepe Danquart. Der ehemalige Minister blickt in den Spiegel und lehnt sich zurück. Was sieht er da?
Gender Filmstreaming
Das Filmfestival von Cannes hat begonnen, 20 Regisseure konkurrieren um die "Goldene Palme". Darunter vier Frauen. Rekord! Erkundungen in einer männerlastigen Branche
Nur Tiere filmt man im Gegenschuss
Bei den 57. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen geht es ums Animalische. Und die Frage, ob Überforderung durch zahllose Kurzfilme nicht zur Kritik am Fernsehen taugt
Die Doppelbackpfeife
Carlo Pedersoli war Schwimmer, Erfinder und Straßenbauer. Dann wurde er Bud Spencer und gelangte mit dem Fünf-Sekunden-Narkosehammer zu Weltruhm. Eine Erinnerung von A-Z
Bürgerkrieg und Globalisierung
Der Vater will Bademeister bleiben und schickt den Sohn in den sicheren Tod als Soldat. „Ein Mann, der schreit“ erzählt eine tückisch einfache Fabel um Schuld und Buße
Es kommt nichts weg
Alles andere als ein Blockbuster-Naturpornograf: An Thomas Heises neuem Film „Sonnensystem“ lässt sich erzählen, wie der Filmemacher arbeitet
Eine umwegige Affäre
Von der Unmöglichkeit, die Moral der Liebe in die Welt des Geldes zu injizieren: Christoph Hochhäuslers „Unter dir die Stadt“
Die Regenschirme der Emanzipation
In "Das Schmuckstück" setzt François Ozon die Deneuve einmal mehr gewaltig in Szene. Gewisse Zotigkeiten fängt die historisch sichere Distanz der 70er auf
Die Liebe ist ein seltsames Spiel
Vergangenheitsbewältigung und Liebesbeziehung: "I shot my love" des israelischen Dokumentarfilmers Tomer Heymann erzählt vom deutschen Lover und der jüdischen Mutter
Die Sechziger-Jahre-Show
Auf der Berlinale erhielt Andres Veiels "Wer wenn nicht wir" den Alfred-Bauer-Preis für die Eröffnung „neuer Perspektiven der Filmkunst“. Aber macht der Film das?
Bin ich ein Berliner?
Liam Neeson kommt als Forscher nach Berlin und sucht wenig später nach seiner Identität, die ein anderer beansprucht: "Unknown Identity" von Jaume Collet-Serra überrascht
Der Ton, den wir liebten
Die Coen-Brüder deklinieren ein weiteres Genre durch. Dieses Mal: Der Western. Moralische Urteile werden hier noch ohne Einschränkung gefällt
Preise für Schmalkost
Mit dem Goldenen Bären für den iranischen Film "Nader And Simin, A Separation" hat die Jury um Isabella Rossellini den Favoriten von Presse und Publikum ausgezeichnet
Bilder von Bildern
Aus wenigen Sekunden Filmmaterial wird ein Tag, 30.000 Jahre alte Zeichnungen neu entdeckt in 3D: Die Berlinale zeigt unterschiedliche Wege, mit Found Footage umzugehen