Kapitalismus
Das kubanische Modell lebt
Die Entlassung einer halben Million Staatsbediensteter und die Wiederausweitung des privaten Sektors bedeuten nicht den Ausverkauf an die Kräfte des Marktes
Sich selbst verloren
30 Jahre nach ihrer Taufe auf der Gdansker Lenin-Werft hat die Solidarność den proletarischen Stallgeruch verloren. Ihre Begründer sind zerstritten, manche verfeindet
Der sittliche Staat
Zwischen Reichenspenden und Steuergeschenken: Lies nach bei Hegel, dann klappt’s auch mit der Gerechtigkeit
Die Ideologie der Sklaverei
Die Todesstrafe ist ein Überbleibsel der Sklavengesetze, sagt Bürgerrechtlerin Angela Davis: "Eine radikale schwarze Agenda war immer die beste Agenda für die USA."
Alle rechnen mit dem Ernstfall
BP ist eine Zeitbombe für die Finanzwelt. Das Unternehmen refinanziert sich über Kreditderivate und Pensionsfonds, die jetzt zu Ungunsten ihrer Klienten heftig verlieren
Gut für China, gut für die Welt
Etwas regt sich in der „Werkstatt der Welt“. Seit Wochen brechen in den Küstenregionen, den Brennpunkten des chinesischen Aufstiegs, Streiks und Proteste aus
Playboy der Linken
Slavoj Žižek gilt als Star der antikapitalistischen Intellektuellen, der gerne auch die traditionelle Szene provoziert. Was macht ihn und sein Denken so außergewöhnlich?
Treuer Freund des Kapitalismus
Fußball hat nur ein Ziel: Er soll die Menschen von fundamentalen politischen Missständen ablenken
Sozialkörperinvestment
Alleinsein macht krank? Nicht immer. Im Zuge des Gesundheitswahns wird Geselligkeit trotzdem zur Pflicht
Berliner Luft in Dosen
Mit der EU-Krise wird offenbar, worin tatsächlich die europäische Geschäftsgrundlage der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990 bestand
Wem gehört das Staatseigentum?
Von falschem Sozialismus und richtiger Vormundschaft. Zur Debatte über Vergesellschaftung
Vom Blues zum Soul?
Der Absturz der SPD bei der Bundestagswahl war keine Ausnahme. Ein Beitrag zur Debatte aus der Perspektive der niederländischen Erfahrung
"Eine Art Todeskampf"
Der französische Finanzmarktexperte Paul Jorion befürchtet, dass die Weltfinanzkrise für einen zweiten Einbruch sorgt, der den Euro trifft und eine Deflation auslöst
Wille zur Ohnmacht
Mit der Euro-Krise und dem Spekulanten-Tsunami wird der deutsche Staat nicht nur zum Bettelknaben, sondern der Bundestag auch zum Domestiken der Märkte degradiert
Kapitalistische Mangelwirtschaft
Der im Euroraum dekretierte Sparkurs sorgt für eine Konsumbremse, die schwerlich dazu angetan sein kann, der derzeitigen Rezession beizukommen
Vorwärts zu den Wurzeln
Die Gewerkschaften werden an Bedeutung gewinnen, wenn sie die richtigen Weichen stellen. Ein Ausblick in sieben Thesen
Lieber red als new
Statt grüner Kapitalismus: Plädoyer für einen Red-Green-Deal als Crossover-Projekt der postneoliberalen Linken
Ignorierte Säulen
Für eine ökologisch-soziale Transformation: Der Grüne New Deal ist die richtige, mehrheitsfähige Antwort auf die globale Dreifach-Krise
Kein linkes Projekt
Der Green New Deal verspricht zwar allen alles – am Ende geht es aber darum, Widersprüche des Kapitalismus zu bearbeiten und subalternen Klassen zu integrieren
Die Prager Tür
Privateigentum, Kollektiveigentum und weiter nichts? Eine Kritik am schlichten Dualismus des Entwurfs zum Programm der Linkspartei
Michael Hardt im Interview
Der bekannte Globalisierungskritiker über die Bedingungen einer radikalen Demokratie und die zwei Gesichter der Apokalypse
Was Jesus kann, können wir schon lange
Künstler, Dinge, Ideen – unerwartete Comebacks sind gar nicht so selten. Freitag-Autoren treten den Beweis an
Krisen-Literatur
Der Lehman-Crash ist anderthalb Jahre her, die Welt hat sich verändert. Zahlreiche Autoren haben sich der Finanzkrise literarisch angenommen: sieben Romane über das Chaos
„Common Wealth“ von Antonio Negri und Michael Hardt: Regiert euch selbst!
Antonio Negri und Michael Hardt plädieren in ihrem neuen Buch „Common Wealth“ leidenschaftlich und materialreich für die Demokratie der Multitude