Katar
Beute der Ausbeuter
Nun ist es belegt, vor allem nepalesische Arbeiter auf den WM-Baustellen wurden misshandelt. Trotzdem streiten die Organisatoren alles vehement ab
Der Nächste, bitte
Die Arabellion erfasst vor drei Jahren eine ganze Region. Zwar werden autoritäre Regimes gestürzt. Doch ein Durchbruch zu mehr Demokratie und Gerechtigkeit bleibt aus
Allah macht den Unterschied
Eine ganze Region ist im Umbruch. Der Westen zeigt sich angesichts der Entwicklungen überfordert - und verstrickt sich in Widersprüchen
„Ein offenes Gefängnis“
Gastarbeiter bauen in Katar unter gefährlichsten Bedingungen die Stadien für die WM 2022. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind 700 indische Arbeiter gestorben
Anklopfen bei den Aufständischen
Verhandlungen mit den Taliban wollen die USA, aber auch die Regierung Karzai hat daran Interesse. Beide folgen taktischem Kalkül, nicht dem Willen zur Konfliktlösung
Aus David wird Goliath
Die EU-Militärmission sorgt für eine paradoxe Situation: Sie verschärft die Konfrontation, ohne ihr gewachsen zu sein
Deutsche Exportschlager
Die Debatte über Panzergeschäfte mit Saudi-Arabien zielt auf mehr Parlamentskontrolle. Es sollte besser um damit verbundene Ausfuhren von Macht und Technologie gehen
Rückkehr des Öl-Barons
Aus einem großen Energie-Importeur wird bald ein Exporteur. Durch die Weiterentwicklung des Fracking, bei dem Gas und Öl aus den Sedimentschichten gepresst werden
Hört die Hiobsbotschaften!
Die UN-Konferenz in Doha wird wahrscheinlich keinen Durchbruch bringen. Aber jetzt aufgeben? Die Verhandlungen erinnern uns zumindest daran, was zu tun ist
Netanjahu allein zu Haus
Der Arabische Frühling hat den Nahen Osten verändert. Viele unterstützen nun die Menschen in Gaza – und die israelische Regierung bleibt isoliert zurück
Mao, Mao an der Wand …
… wer sind die Liberalsten im ganzen Land? Das Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran darf Werke der "Pop Art & Op-Art" zeigen. Vermutlich nicht ohne Hintergedanken
Was kommt nach Assad?
Alle Beobachter sind sich einig, dass das Regime abdanken muss. Aber haben die Nachbarstaaten die Kraft, eine stabile und vereinte Nation zu schaffen?
Wenn der Stein erst einmal rollt
Saudi-Arabien und Katar schüren den Machtkampf in Syrien, um der eigenen regionalen Hegemonie voranzutreiben und den Konkurrenten Iran spürbar zu schwächen
Direkter Draht zum Präsidenten
Internet-Aktivisten haben mehr als 3.000 Emails öffentlich gemacht, die von Assads privatem Konto stammen sollen. Sie geben Einblick in die seltsame Welt des Diktators
Assad hat noch Trümpfe
Türkei, Irak, Jordanien, Israel und Libanon: Syriens Nachbarn sind nicht nur Beobachter, sondern Teil des Konflikts zwischen Assads Baath-Regime und dessen Gegnern
Nimm drei
Die 40 wichtigsten weltpolitischen Fragen an einen, der glaubt, jede Antwort zu kennen: Dr. Parag Khanna, der Popstar unter den Politberatern
Das libysche Drehbuch braucht keine Kopie
Wer gegen Präsident Assad interveniert, steht mitten in einem regionalen Kräftemessen, das durch den Arabischen Frühling und den US-Irak-Abzug ausgelöst wurde
Dramatisches Schweigen
Westliche Medien scheinen in ihrer Syrien-Berichterstattung an einem differenzierten Bild nicht interessiert. So häufen sich die Hinweise auf einen verdeckten Krieg
Ein besonders überfüllter Zoo
Was vor zehn Jahren mit Camp X-Ray als Improvisation begann, werden die Vereinigten Staaten jetzt nicht mehr los – allen Beteuerungen von Präsident Obama zum Trotz
Unter dem Banner des Königs
Die Aufständischen im Osten des Landes sind kein monolithischer Block. Sie könnten einen Rumpfstaat ausrufen – während das System Gaddafi im Westen erst einmal überlebt
Schäumen vor Wut
Viele Palästinenser betrachten die Veröffentlichung geheimer Protokolle über Verhandlungen mit Israel durch den in Qatar ansässigen Fernsehkanal als schweren Affront
Irrweg in die Wüste
Die globale Expansion der Bahn soll Folgegeschäfte ermöglichen und Arbeitsplätze sichern. Doch ein öffentlicher Verkehrsbetrieb hat andere Aufgaben
Katar rettet polnische Werften
Weil ihre Betriebe als unrentabel galten, flogen die Schiffbauer in Szczecin und Gdynia auf die Straße. Nun gibt es einen neuen Investor, der sie zurückholt
Fünf Stunden für Osama - 500 für Bush
Zehn Jahre Unabhängigkeit und Professionalität im Nahen Osten - zehn Jahre Aufsehen und Unbehagen im Westen