Kultur
Kulturelle Ansprüche von rechts und links sind manchmal schwer zu unterscheiden
Forderung nach universellen Menschenrechten oder Kulturimperialismus? Die gespaltene Meinung darüber trübt in der Debatte um die Kritik an WM-Ausrichter Katar den Blick (für wesentliche Fragen)
Die diverse Schimpansin: Was sie schon immer über Gender und Sex wissen wollten
Der renommierte Verhaltensforscher Frans de Waal räumt auf mit der binären Geschlechterordnung. Was wir vom Schimpansen lernen können, schildert er in seinem klugen und witzigen Buch
Versifft, beschmiert und zugemüllt!
Ob Boulevard oder Dachterrasse: Alle schimpfen auf den Dreck der Städte. Grund genug für eine Gegenrede
Höhere Gagen: Kulturpolitik kann mehr als Sonntagsreden
Politiker:innen loben gern das Theater – und bleiben ihm selbst fern, wie zuletzt in Heilbronn. Immerhin gibt es jetzt mehr Geld für viele, die etwa an Theatern arbeiten
Kultur? Nein danke! Ich will nicht mehr ins Theater
Theater? Kino? Galeriebesuche? Für Ruth Herzberg ist das alles nicht mehr auszuhalten. Sie sehnt sich ans Meer
Besser kommen
Liebe, Sex und Begehren dringen tief ins Private und sind doch so politisch wie nie
„Es war ein Sturm“
Als „genderkritische“ Professorin wurde Jo Phoenix zur Kündigung gedrängt. Ein Fall von „Cancel Culture"?
Zivil und pervers
Posthum erscheint David Graebers „Neue Geschichte der Menschheit“. Es ist ein kühnes, geradezu größenwahnsinniges Buch
U-Boot-Literatur
Die Schriftstellerin Birgit Vanderbeke ist Ende Dezember im Alter von 65 Jahren in Südfrankreich gestorben. Götz Eisenberg mit einer persönlichen Erinnerung an sie
Erniedrigung auf der Hinterbühne
Dörr, Langhoff, Petras: Öffentlich müssen Intendanten heute als Sündenböcke herhalten. Hier begehrt einer auf
Corona hat den Krieg gegen Frauen entfesselt
Covid-19 hat eine weltweite Explosion der Gewalt gegen Frauen und einen Frontalangriff auf ihre Rechte mit sich gebracht
Licht am Ende des Tunnels
Die Kulturszene wurde während der Pandemie alleine gelassen. Aber jetzt die gute Nachricht: Der Sommer kommt
„Der freie Wille ist eine Ideologie“
Der Soziologe Stephan Moebius erklärt, warum sich eine ungerechte Welt für viele „in Ordnung“ anfühlt
Europa eine Seele geben
Für einen kulturellen New Deal als Herzstück des europäischen Konjunkturprogramms ist es noch nicht zu spät
Orakel und Katastrophe
Der Kulturlockdown ist eine Tragödie für das Theater. Er hilft aber auch beim Erkennen
„Den Status Quo bedrohen“
Mit Rilke, Marx und Bibel kämpft der Demokratische Sozialist Cornel West in Donald Trumps Amerika für Veränderung
Identität ohne Bindestrich
Lässt sich die Black-Lives-Matter-Bewegung aus den USA nahtlos auf Europa übertragen? Der Autor Johny Pitts hat Zweifel und entwickelt stattdessen sein eigenes Konzept
Falsches Signal
Der Begriff der „Rasse“ ist in Deutschland belastet – ja. Aber es wäre verkehrt, ihn aus dem Grundgesetz zu streichen
Neue Demut
Der Mensch nimmt eine Sonderstellung in der Natur ein. Wie lässt die sich bestimmen, ohne in Größenwahn zurückzufallen? Ein Sammelband will’s wissen
Die Imagination leuchtet in kräftigen Farben
In Zeiten der Pandemie und geschlossener Kinosäle erlebt das Hörspiel ein Revival. Den aktuellen Stand der freien, äußerst lebendigen Szene kann man derzeit erleben
Analog first
Bildung kommt vom Lesen, meint Heiko Christians. Was bleibt im Medienzeitalter von ihr?
Die Welt nach Corona wird jetzt ausgehandelt
Wir erleben Zeiten größter politischer Umwälzungen. Wohin sie führen, hängt davon ab, wie wir die sich öffnenden Räume nutzen. Ein Versuch, das Geschehende zu begreifen
Eine dumme Frage
Warum Kunst uns nicht mehr empört – und warum doch
Ein neuer Hut
Im stillgelegten E-Werk von Luckenwalde lassen Künstler jetzt wieder Strom fließen