NS-Staat

Mann mit Hut und Mantel raucht, steht vor einem Fenster und Geländer.

„Die Zeit läuft davon“

Nach dem Kunstfund in München: Der Historiker Julius Schoeps fordert, dass Deutschland endlich ein Restitutionsgesetz braucht

Christine Käppeler
Zwei Ameisen mit großen Kiefern stehen sich auf einem Ast gegenüber.

Ordnung im Gewimmel

Niels Werber zeigt in einer klugen Studie, wie sehr die Ameisengesellschaft unsere Vorstellung vom Zusammenleben dominiert

Reim den Mussolini

Gabriele D’Annunzios monumentaler Zyklus „Alcyone“ wurde jetzt zum ersten Mal komplett ins Deutsche übertragen

Nicht sehr teuer

Mit dem Luxemburger Abkommen von 1952 sollen die in der NS-Zeit verfolgten und ausgeplünderten Juden entschädigt werden. Die Zustimmung im Bundestag fällt knapp aus

Porträt eines Mannes mit dunklem Anzug und Krawatte vor einem abstrakten Hintergrund.

Sechs Minuten

Vor 70 Jahren verhilft der Berliner Maler Franz Heckendorf seinem jüdischen Mäzen zu einer spektakulären Flucht in den Schweizer Kanton Schaffhausen

Jubiläumsgewinnler, tiefer gehängt

Von Karl May, Preußenseligkeit, Kantinengerüchten und Nostalgie: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich dieses Mal mit Varianten des Biografischen

Schlussstrich? Schlussstrich!

Der IGH hat mit seinem Entschädigungsurteil die Staatensouveränität gestärkt. Das geht zulasten der Opfer und beflügelt eine seltsame Normalitätsdebatte

Ulrike Baureithel

Späte Suche nach den braunen Wurzeln

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm das Bundesamt für Verfassungsschutz hochrangige Nazis in seinen Dienst. Erst jetzt lässt die Behörde ihre Geschichte aufarbeiten

Im Nero-Kostüm

Vor 65 Jahren endet in Nürnberg der Prozess gegen die NS-Kriegsverbrecher. Das Verfahren ließ auch erkennen, wie die Naziführer gern die eigenen Reihen gesäubert hatten

Lutz Herden

Viele Fragen, wenig Erhellendes

Hitler-Biograph Ian Kershaw will in einem neuen Buch die Frage klären, weshalb die Deutschen bis zum bitteren Ende mitkämpften. Doch dann verlegt er sich aufs Erzählen

Ermittlungen über Unbekannte

Das Deutsche Historische Museum Berlin widmet sich der Polizeigeschichte im NS-Staat und findet mit der Schau "Ordnung und Vernichtung" Verbindungen zur Weimarer Republik

Beliebtes Konzept

Nazi-Outings werden als "Volkssport" der Antifa skandalisiert. Der Grat zwischen Aufklärung und Selbstjustiz ist schmal - aber mitunter hilft sie damit sogar der Polizei

Der Bankier des Terrors

Er verehrte Hitler, verlegte Nazi-Schriften und unterstützte linke Terroristen: Der Schweizer Bankier François Genoud prägte die Nachkriegszeit mit – ganz diskret

Nicht länger unter Verschluss

Staatliche Archive werden immer dann in dramatischer Weise der Öffentlichkeit zugänglich, wenn ein politisches System in eine Existenzkrise gerät oder zusammenbricht

Mongolischer Hitlergruß

Ultranationale Gruppen wie das "Weiße Hakenkreuz" verehren den Nationalsozialismus und mobilisieren gegen gesellschaftliche Randgruppen. Ihr größtes Feindbild ist China

Der sichere Tod

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion sollte ­Weißrussland systematisch ausgehungert werden. Das Programm des Massenmords hatte die NS-Ministerialbürokratie entworfen

„Himmler war ein Moralist“

Die Philosophin Herlinde Pauer-Studer über SS-Männer, die im KZ kleine Taschendiebe verfolgen. Ein Lehrstück über Moral im Dritten Reich.

Wie eine zweite Haut

Verführbarkeit In „Dein ­Gesicht morgen“ liefert Javier Marías eine schwarze ­Satire auf die geistige Situation nach 9/11

Das Fürchten gelehrt

Das Extremismus-Schema, das die Demokratie schützen soll, erweist sich als demokratiegefährdend

Geschlossene Vorstellung

Zwischen 1933 und 1941 bot der „Jüdische Kulturbund“ ausgegrenzten Künstlern ein Exil im eigenen Land. Bis heute eine umstrittene Tat

Lutz Herden

Wand in den Köpfen zementiert

20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die Bundesrepublik sich selbst. Eine Systemdiskussion fand auch am Gedenktag nicht statt

Die Kameras der Ufa laufen

Im September 1939 statuiert ein deutsches Kriegsgericht in Danzig ein grausames Exempel an den Verteidigern der polnischen Post. Immer mit dabei: Die Propaganda

Lutz Herden

Der Schuss zurück

Mit dem Überfall auf Polen wollte Hitler die Fehler des Ersten Weltkrieges vermeiden. Die Frage nach der Kriegsschuld stellte sich jedoch von Anfang an nicht

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