Sowjetunion

Die Tragödie findet nicht statt

John von Düffel setzt in Potsdam Alexander Solschenizyns Roman „Krebsstation“ um. Gravierende Konflikte fehlen. Das Stück gibt sich als eine Tragödie, ist aber keine

Des Schrecklichen Anfang

Mit „Planet Wermut“ hat Oksana Sabuschko einen ­Essayband geschrieben, aus dem die Gedanken davonfliegen. Immer wieder wandelt sich das Eindringliche ins Penetrante

Magda

Café Moskau

Eine Revolution? Nein! Ein russischer Frühling? Vielleicht. Ein neues Lebensgefühl? Das sicher! Im Restaurant "Jean-Jacques" trifft sich der Widerstand gegen Putin

Immer schön sexy

Russische Frauen und Männer orientieren sich an traditionellen Rollenbildern. Wo bleibt da die Emanzipation?

Gefangen in einem gelobten Land

Wolfgang Ruge ging als Kommunist in die Sowjetunion und landete in einem Arbeitslager Stalins. Seine Erinnerungen sind eine anthropologische Studie

Die Freiheit des Hechtes

Jeder sei frei, zu tun, was er will? George Monbiot kritisiert, wie der Begriff wieder missbraucht wird, um Ungerechtigkeiten zu zementieren

Transparenz

Mehr Transparenz in Politik und Wirtschaft zu fordern, liegt weltweit im Trend. Aber Macht und Ehrlichkeit sind selten Partner. Besser wir fangen an, selbst was zu tun

Eine Kalasch bringt Bares

Libyen ist derzeit ein riesiges Waffen- und ­Munitionslager, das jahrzehntelang durch Produzenten und ­Lieferanten aus der EU sowie Russland bestens bestückt wurde

Arbeit macht Arbeit

Filme über die Bedingungen, unter denen geschuftet wird - in China oder auch hierzulande. Das Dokfilmfest Leipzig interessiert mit anspruchsvollen Dokumentarfilmen

Gescheitert, aber bunt

Das ärmste Land Europas hofft auf Aufnahme in den Kreis der EU-Aspiranten. Ansonsten schwankt es zwischen Russland und dem Wunsch nach einer Fusion mit Rumänien

Desillusionskunst

Mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" hat Eugen Ruge den deutschen Buchpreis gewonnen. Zu Recht meint unser Rezensent

Fremd im Hause des Propheten

Moskau verliert durch den Sturz Muammar al-Gaddafis in Libyen und die andauernde Staatskrise in Syrien weiter an Einfluss im arabischen Raum

Dem Himmel ein Stück näher

Die neue ­Hauptstadt Astana wurde der Steppe abgerungen und glänzt mit einer eigenwilligen Architektur. Wahrgenommen werden möchte sie als Zentrum ­weltweiter Harmonie

Bankrott den Ungläubigen

Al-Qaida führt seit 9/11 durch Anschläge und Guerilla-Operationen vorrangig einen ökonomischen Dschihad und ist damit erfolgreicher, als der Westen wahrhaben will

Mit grellen Songs

Es war eine der Folgen des Augustputsches 1991, dass sich die Sezession der Sowjetrepubliken von der UdSSR beschleunigte. Auch in Kiew wurden die Weichen neu gestellt

Selbst Särge fehlen

Auf den Putsch vor 20 Jahren reagiert der russische Präsident Jelzin mit einem Gegenputsch, der bis Ende 1991 dauert. Danach ist die Sowjetunion zu den Akten gelegt

Lutz Herden

Letztes Gefecht

Mit dem Putsch führender Politiker und Militärs vor 20 Jahren war das Ende der UdSSR besiegelt, aber kein Sieg einer demokratischen Bewegung oder gar des Volkes errungen

Lutz Herden

Schöpfrad der Unbeirrbaren

Vom Guerillero zur Legende und zum Mythos – Fidel Castro wird 85. Er hielt stets mehr von Massenmobilisierung als von Meinungspluralismus und Gewaltenteilung

Die 60er Jahre

Die Geschichte der Berliner Mauer bis zu ihrem Fall, im Zeitraffer dargestellt. Teil I, als der Sperrwall noch aus vermauerten Steinen mit Stacheldrahtaufsatz bestand

Lutz Herden

Apokalypse und Kalkül

In den USA deutet sich ein Kurswechsel an, der auf die Hinnahme der Demarkationslinien in Europa hinausläuft und zum politischen Vorspiel des Mauerbaus gehört

Heiße Sanierung früh um fünf

Um ein privates Grundstücks-Management zu ­vermeiden, haben Mieter in Astrachan die Bewirt­schaftung ihrer Plattenbauten in Selbstverwaltung übernommen

Wie Hammerschläge

Vor 70 Jahren gab es Deutsche, die so viel Mut und so viel Verantwortung für ihr Land hatten, sich dem Krieg gegen die Sowjetunion zu widersetzen und viel zu riskieren

Lutz Herden

Zwieback für das Sklavenvolk

Vor 70 Jahren, am 27. Juni 1941, erobern deutsche Truppen die weißrussische Hauptstadt Minsk. Für die Menschen beginnt ein Martyrium, das die meisten nicht überlebten

Ulrike Baureithel

Im Mausgrau der Wehrmacht

Die Erinnerung an den 22. Juni 1941 hat mit dem heutigen Verhältnis zu Deutschland und den Deutschen scheinbar nichts mehr zu tun. Die Feindbilder haben ausgedient

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