Spanien
Carles Puigdemont kehrt nach Spanien zurück und muss mit Verhaftung rechnen
Das Oberste Gericht in Madrid weigert sich, die vom spanischen Parlament mehrheitlich beschlossene Amnestie für katalanische Politiker auf Carles Puigdemont anzuwenden, auch wenn eine Entscheidung des Verfassungsgerichts noch aussteht
Gepanschte Öle, Pestizide, falsche Etiketten: Olivenöl-Betrug ist auf einem Rekordhoch
Dürre und Überschwemmung machen Olivenöl sehr teuer. Dadurch erhöhen sich die Fälle von Betrug. Die EU stoppt regelmäßig Öle, die mit Pestiziden oder anderen Pflanzenölen vermischt sind. Ist der Verzehr gesundheitsschädlich?
Spanien: Die rechtsextreme Vox-Partei lässt Regierungsallianzen platzen
Noch im Vorjahr wurde es als großer Erfolg gefeiert, dass die Vox-Partei in fünf Regionen mit der rechtskonservativen Volkspartei (PP) koaliert. Doch dann kam das enttäuschende Abschneiden bei der Europawahl
Spaniens Oberstes Gericht blockiert die beschlossene Amnestie für katalanische Politiker
Kataloniens Ex-Regierungschef Carles Puigdemont muss weiter mit Verhaftung rechnen, sollte er aus dem Exil nach Spanien zurückkehren. Die Begründung des Gerichts: Er habe beim Unabhängigkeitsreferendum 2017 öffentliche Gelder missbraucht
„Heiligenbilder und Heuschrecken“ von Layla Martínez: Die zischende Wut der Enkelin
Diese literarische Sensation kommt aus Spanien: In der Tradition des Schauerromans erzählt Layla Martínez die Geschichte einer Bauernfamilie
Beim Besuch der argentinischen Präsidenten wird die Reißleine gezogen
Dem argentinischen Präsidenten läuft in Madrid wenig politische Prominenz über den Weg. Der König verweigert eine Audienz, auch der Chef des rechten Partido Popular hält sich bedeckt. Wenigstens wird Javier Milei eine Medaille verliehen
Die Sozialisten sind mit einem blauen Auge davongekommen
Das Ziel der Rechtspartei Partido Popular, die Mitte-Links-Regierung bei der Europawahl entscheidend zu schwächen, ist nicht erreicht worden. Ungeachtet dessen bleiben die politischen Lager weiter extrem polarisiert
Protest gegen Amnestie: Katholiken beten den Rosenkranz gegen die Sozialistische Partei
Noch ist das spanische Gesetz zur Amnestie katalanischer Separatisten nicht in Kraft, und die Rechte tut alles, um dagegen Opposition zu machen – besonders rund um die Europawahlen. Eine zentrale Rolle spielt der Richter Juan Carlos Peinado
Anerkennung eines Staates Palästina: Alles andere als Symbolpolitik
Spanien, Norwegen und Irland tun es. Slowenien, Malta, Belgien, Frankreich erwägen es. Rumänien, Bulgarien, Tschechien, die Slowakei haben es längst vollzogen – in der EU ist die Anerkennung Palästinas nicht länger Einzelgängern vorbehalten
Verzweifelt gesucht: Weibliche Politikerinnen
Nie zuvor gab es weltweit so viele Wahlen. Doch die Zahl weiblicher Spitzenkandidatinnen nimmt ab. Es gibt nur ganz wenige Länder, in denen Frauen eine ernst zu nehmende Chance haben, Präsidentin zu werden
Was bedeutet die Anerkennung des Staates Palästina durch Norwegen, Irland und Spanien?
Drei europäische Staaten kündigten an, Palästina als Staat anzuerkennen. Was bedeutet dies für einen möglichen Friedensprozess? Was bedeutet es für die konkrete Situation der Palästinenser – und was für Israel? Eine erste Einordnung
Nurai Island: Wie ich zur Villa von Spaniens Ex-König Juan Carlos geschwommen bin
Spaniens abgedankter König residiert heute auf der Privatinsel „Nurai Island“ vor Abu Dhabi. Unser Reporter schwamm zu seiner Villa, überwand dabei unter anderem eine Hundertschaft schwarzer Seeigel – dabei wäre das gar nicht nötig gewesen
Pedro Sánchez: Eine Auszeit hält den Ausverkauf der politischen Kultur nicht auf
Der Premierminister bleibt im Amt, weil er eine demokratische Regeneration vorantreiben will, in der diffamierende Kampagnen nicht länger das politische Klima bestimmen. Als Chef einer Minderheitsregierung hat er dafür schlechte Karten
Premier Pedro Sánchez nimmt in Spanien eine Auszeit von der Regierungsarbeit
Spanien durchlebt finstere Zeiten, die politische Kultur ist in einer geradezu obszönen Weise auf den Hund gekommen. Derzeit richtet sich eine Kampagne besonders gegen Begoña Gómez, die Frau des Regierungschefs
Uwe Wittstock: „Nach der Mitgliedschaft in einer faschistischen Partei wurde nie gefragt“
1940 ist das dramatischste Jahr der Literaturgeschichte. Journalist und Autor Uwe Wittstock erzählt davon
EU-Umfrage: Nur noch jeder zehnte Europäer glaubt an einen Sieg der Ukraine
Lange glaubte eine Mehrheit der Europäer an einen Sieg der Ukraine gegen den Aggressor Russland. Doch langsam macht sich Pessimismus breit. Eine Erhebung des European Council on Foreign Relations (ECFR) zeigt, woran das liegt
Terrorismusvorwurf: Justiz hebelt Amnestie für Carles Puigdemont aus
Zunächst hat eine Mehrheit des Parlaments das Amnestiegesetz verworfen, das die Mitte-Links-Regierung von Pedro Sánchez (PSOE) eingebracht hat. Die Stimmung gegen eine solche Regelung schüren auch viele Richter
Sozialistische Republik Katalonien: Linke Aktivisten gegen Übertourismus
„Arran“ nennt sich die Gruppe und gilt im zu 60 Prozent linksorientierten Spektrum Kataloniens als Jugendbewegung der am klarsten antikapitalistischen Partei. Die separatistische CUP hat allerdings kein Durchgriffsrecht
Tribunal verurteilt US-Embargo gegen Kuba: Heimtückische Form der Kriegsführung
Ein internationales Tribunal verurteilt in Brüssel das US-Embargo gegen Kuba, das den Karibikstaat seit sechs Jahrzehnten systematisch ruiniert. Der entstandene Schaden wird auf über 160 Milliarden Dollar beziffert
Carles Puigdemont: Eine Rückkehr nach Spanien steht in den Sternen
Die neue Regierung von Pedro Sánchez will einen Straferlass für katalanische Politiker durchsetzen, die am Unabhängigkeitsreferendum von 2017 beteiligt waren. Ob der einstige Regierungschef Kataloniens davon profitiert, ist nicht sicher
Spanien: Pedro Sánchez hat es endlich geschafft – oder?
Der sozialistische Premier wird im Parlament von der rechten Opposition als „unverschämter Kerl“ und „Hurensohn“ beschimpft. Aber das kann nichts daran ändern, dass er für eine weitere Amtszeit gewählt ist – mit absoluter Mehrheit
Spaniens Sozialisten wollen mit Resten der Franco-Diktatur aufräumen
Es geht um den 1978, drei Jahre nach Francisco Francos Tod, geschlossenen Staatspakt, an den sich die Sozialisten nicht mehr halten wollen. Er hat Dogmen fortgeschrieben, die das Selbstbestimmungsrecht von Katalanen und Basken verletzen
Kassenkampf: Klimabilanz von Einkäufen bei Aldi, Rewe und Alnatura im Vergleich
Regionale Austernpilze, Pinot Noir aus dem Nachbarland – sogar die Kassenbons sind umweltfreundlich, wenn man in wohlhabenden Gegenden einkauft. Aber ernähren sich Menschen mit mehr Geld wirklich „grüner“ als Arme? Eine Spurensuche in Köln
Spanien: Pedro Sánchez muss bis Ende November eine neue Regierung präsentieren
Sozialisten und Linksallianz Sumar haben sich auf eine politische Agenda verständigt, für die sie bisher aber noch keine Mehrheit im Parlament haben. Vor allem die katalanischen Parteien werden umworben