Spanien

Das hat gesessen

Mit dem Down-Rating für neun Euro-Staaten schürt die US-Agentur Standard & Poor's das Misstrauen gegenüber der Eurozone und dem Krisenmanagement der EU-Regierungen

Lutz Herden

Die Angstkassen laufen über

Eine im Prinzip richtige expansive Kreditpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird durch deutsche Spardogmen auf teure Ab- und Umwege gedrängt

Euro-Requiem

An der Schwelle zum Neuen Jahr ist offen, wie viel am 31. Dezember 2012 von der Eurozone übrig sein wird. Sicher ist nur: der Rettungsfonds braucht den nächsten Schub

Lutz Herden

Befragen wir unser Gemüt

Der französische Schriftsteller Stéphane Hessel bewundert an der arabischen Revolution, dass sie versucht, eine Brücke zwischen Islam und Demokratie zu schlagen

1848. 1968. 1989. 2011?

Wie viel Potenzial der weltweite Aufstand im ­Vergleich zu den großen historischen Umwälzungen birgt: Der Popkritiker John Harris reist durch die globale Protestkultur

Warum beteiligen Sie sich am Protest?

Occupy-Aktivisten aus Deutschland, Spanien, Israel und Chile, erzählen im Gespräch mit Guardian-Redakteuren, warum sie auf die Straße gehen

Sparen, sparen, sparen

Das Schulden-Dilemma ist Symptom und Konsequenz einer tieferen Krise: Der Eurozone droht ein Ende des Aufschwungs. Ein Prozent Wachstum 2011 wäre schon respektabel

Wem gehört die Wall Street?

Am Samstag zogen 5.000 Demonstranten ins New Yorker Finanzviertel, 300 sind geblieben, um zu zelten. Die Internationalisierung einer Protestform geht weiter

Einstieg in die Restlaufzeit

Soziale Massenproteste von Chile über Israel bis Spanien deuten auf ein Ende des bisherigen Kapitalismus hin. Doch klare Alternativen werden nicht erkennbar

Aggressivität und Feuerkraft

Wie Hedgefonds und Banken europäische Sozialstaaten in die Enge treiben, die sich rigiden Spardiktaten unterwerfen sollen – oder aber um ihre Bonität fürchten müssen

Lawinen hält kein Schneemann auf

Die Finanzmärkte sind nicht nur in Bewegung, sondern bewirken auch große Wertverluste. Wird weiter viel Geld verbrannt, kann das in eine zer­störerische Inflation münden

Noch ein Euro-Bestatter

Die drittgrößte Volkswirtschaft der EU könnte bald um ihre Kreditwürdigkeit auf dem internationalen Finanzmarkt gebracht und für den Euro-Rettungsschirm fällig sein

Eine Stimme für das Prekariat?

Gegen die gleichgültige Rede von der „ausgequetschten Mitte“: Die fortschrittlichen Kräfte müssen die neue Klasse ansprechen, bevor die extreme Rechte es tut

Wer die Wahl hat, schläft im Zelt

Aus spontan kundgetaner Empörung ist in Spanien eine große Protestbewegung entstanden – und sie geht einfach nicht nach Hause. Unter Demonstranten in Barcelona

Alle treten auf die Bremse

Den Industriestaaten ist der Wachstumsdrang vergangen. Sie kämpfen stattdessen unter dem Eindruck steigender Rohstoffpreise um die ­Neuaufteilung alter Märkte

Das Euro-Plus-Paket

Die Gemeinschaftswährung bekommt mit dem Europäischem Stabilisierungsmechanismus (EMS) einen Dauerschutzschirm. Doch sie kann nur durch gemeinsame Opfer erhalten werden

Ein Leben im „Legal Limbo“

Ein Gespräch mit Hein de Haas vom International Migration Institute (IMI) der Universität Oxford über Einschluss und Ausschluss in Afrika und Europa

Mobilität für Europas Profit

Der Umbruch im Maghreb hat die Angst vor Flüchtlingen verstärkt. Doch ihre Migration ist erzwungen und nützt nicht nur Afrikas, sondern vor allem auch Europas Wirtschaft

Schüsse aus der Hüfte

Nicolas Sarkozy möchte als Feldherr in die Geschichte eingehen - und die Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr gewinnen. Das jedoch ist bisher eher zweifelhaft

Toxische Guthaben

Wer den Euro retten will, muss dafür sorgen, dass die Unternehmen weniger statt mehr Gewinn machen. Ohne massive politische Eingriffe geht es nicht.

Aufstocker und Überflieger

Europas Banken haben die Risiken der Kreditvergabe erfolgreich auf die Staaten abgewälzt. So sind viele EU-Länder fast pleite, würde ein größerer Rettungsfonds helfen?

Effektvolle Plünderung

Bénédicte Savoys großartiges Buch über den Beutezug Napoleons ist jetzt endlich auf Deutsch erschienen

Wir zahlen nicht für die Faulen

Die Regierung Merkel ergibt sich dem Prinzip – soviel Deutschland wie möglich und soviel Europa wie nötig. Sie bleibt damit konjunkturpolitisch auffallend kurzsichtig

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Bis zum 23. August 2026!

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