Spanien
Die Krise der Sozialdemokratie in Europa
Vor zehn Jahren wurden noch zwölf von fünfzehn EU-Staaten von Kabinetten der "linken Mitte" regiert. Seit dem Wechsel der Macht an die Rechte in Italien in diesem Frühjahr stellen sozialdemokratische Parteien in Europa nur noch in drei der inzwischen 27 Mitgliedsländer die Alleinregierung; in drei weiteren sind sie an Koalitionen beteiligt. Was ist los mit der Sozialdemokratie? Der Labour-Politiker Denis MacShane gibt zehn Antworten.
Mehr als eine kleine Revolution
Es gibt noch immer das andere Amerika. Jetzt im Wahlkampf erst recht
Eine Übung in Heuchelei
Das ungute Gefühl, einer Gehirnwäsche unterzogen zu werden
London ist um das Elffache reicher als Nordost-Rumänien
Die Weltwirtschaftsmacht EU hat ein ernsthaftes Armutsproblem
Auf katalanischem Boden
Katalonien ist Gastland der Frankfurter Buchmesse. An seiner Kultur und Sprache lässt sich der schwierige Versuch einer europäischen Region studieren, ihren Platz zwischen Nationalismus und Globalisierung zu behaupten
In der Bar, vor der Bar
Der katalanische Autor Josep Pla schreibt gegen die Ästhetik des Erhabenen
Premier Zapatero salutiert der Staatsräson
Der Friedensprozess ist vorerst gescheitert, aber eine "nordirische Lösung" noch immer denkbar
Mit den Mitteln der Feindschaft
Die Entregelung staatlicher Gewalt in Verbindung mit den immer perfekteren Kontrolltechnologien könnte in einem autoritären Alptraum münden. Eine Warnung
Am Anfang war Raimundus
Der Lyriker und Übersetzer Axel Sanjosé über den bevorstehenden Auftritt der katalanischen Literatur auf der Frankfurter Buchmesse
Keiner ist pro-europäischer als Polen
Interview des französischen Präsidenten Sarkozy für die Zeitung "Gazeta Wyborcza"
Vier Jahreszeiten des Peronismus
Alt-Peronismus - Juan Perón (1946 - 1955) ...
Gebrauch statt Konsum
Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer über den Irrsinn der Nahrungsmittelpreise, über den Hunger in agrarreichen Ländern und die Gewöhnung ans Glück
Alles auf Zucker
In seinem Roman "Engelsberg" definiert Reinaldo Arenas einen kubanischen Nationalmythos um
Make Love, not War
Leben und Werk Pablo Picassos
Harnisch des Schweigens
Auch 30 Jahre nach dem Tod von General Franco sind die Opfer der Diktatur nicht rehabilitiert und die Schicksale von 30.000 Verschwundenen unaufgeklärt
Ein Traum für die Lebenden
Mit "Das Ende der Armut" legt einer der führenden amerikanischen Entwicklungsökonomen ein Programm für eine gerechtere Welt vor
Hurrikan Mensch
Wenn extreme Wetterlagen mit einseitigen Wirtschaftsinteressen und Politikversagen einhergehen
Wie ein Cheerleader
Der britische Literat Tariq Ali über den Autismus der politischen Elite seines Landes und einen denkbaren Kurswechsel Blairs in der Irak-Politik
Charisma, Mission und Erdöldiplomatie
Venezuelas Präsident hat eine Führungsrolle in Lateinamerika übernommen und fordert die USA mit einer regionalen Ölgesellschaft der Karibik heraus
Patt im Parlament
Auch 30 Jahre nach Franco noch immer ein Votum, das von Verboten und Repressionen überschattet war
Am Ende der Katzenjammer
In Rafael Chirbes Roman "Alte Freunde" berauschen sich ein paar einstige Politkämpen an ihrem Scheitern
Kofi Annan weiß, wovon er spricht
Sie sollte nicht auf Kosten Schwarzafrikas gehen
Kick zur Rettung
Kolumne
Westafrika stirbt - Europa schläft
Ansonsten werden wir ernten, was wir gesät haben