Artikeln
"So viele Sachen hat man zu spät erkannt"
Uwe Hähnel war Traktorist. Nach der Wende wurde er trotz Umschulungen arbeitslos. Seit kurzem lebt er in Sachsen und züchtet Esel am Fuße des Elbsandsteingebirges
"Mir sind die Tränen gelaufen"
Gertrud Winzer, Ex-Bürgermeisterin von Schwarzkollm bei Hoyerswerda, engagiert seit langem für die Bewahrung der sorbischen Kultur und die „Krabatmühle“
"Ich war dann so ein bisschen der Vorzeigeossi"
Heike Matthées träumte schon als Kind davon, Illustratorin zu werden. 1988 wäre es fast so weit gewesen. Doch dann fiel die Mauer.
"Wuff, ich will da rein!"
In der deutschen Wikipedia-Gemeinde gibt es Streit darum, welche Themen für das Online-Lexikon relevant sind und welche nicht. Ein Wettstreit konkurrierender Ideale
Stefan Heym ist ohne Schaden-Freude
Als der „Sonntag“ vom 3. Dezember 1989 ein Interview mit Stefan Heym druckt, wirkt das wie eine Wiedergutmachung. Jahrelang wurde der Schriftsteller vollends ignoriert
Reißwolf des Vergessens
Am 17. Dezember 1989 veröffentlicht der "Sonntag" Aussagen von Demonstranten, die in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober 1989 in Berlin/Ost verhaftet worden sind
Loslassen ist unhöflich
Mit 30 warf Conor Woodman seinen Bankjob hin und zog aus, um von marokkanischen Teppichverkäufern, sudanesischen Kameltreibern und kirgisischen Pferdehändlern zu lernen
Diese Manager erhalten keine Boni
Wie andere Glaubensrichtungen stellt auch der Islam die kapitalistische Verherrlichung der Habgier in Frage. Der Ökonom Abdal Hakim Murad macht sich dennoch nichts vor
Mehr Klamauk als Kritik
Thel und Boehne ermitteln im Priesterseminar: "Tempelräuber" - der Tatort aus Münster wird zum Balanceakt zwischen U und E
Rolf Schneider nimmt sich das Thema Einheit vor
Drei Tage nach dem Mauerfall, im "Sonntag" vom 12. November 1989, schreibt der Schriftsteller Rolf Schneider über DDR-Sozialismus und Wiedervereinigung
Hoffen auf die Blacklist
"Welt" und "Zeit" nehmen durch Google vermittelte NPD-Werbung nach einem "Freitag"-Bericht von der Webseite. Eine Kündigung der Google-Kooperation ist aber nicht geplant
Meine Berliner Mauer
Für einen sowjetischen Auslandskorrespondenten der Agentur "Nowosti" in Berlin war die Ost-West-Grenze ein Ort der Gratwanderung, die schon mit der Kindheit begann
Gespräch mit Bärbel Bohley
Zu den Sprechern der DDR-Opposition im Herbst 1989 gehört die Malerin Bärbel Bohley. Der "Sonntag" befragt sie November 89 zu ihrem Selbst- und Sozialismus-Verständnis
Sag mir, wie weit du gehst
Amy Winehouse' Haaren brennen noch: Der Dokumentarfilmer Chris Atkins ("Starsucker") testet britische Boulevardzeitungen, die sich eigentlich recht korrekt verhalten
Lebensgefühl und späte DDR
Mit Alltagstexten hatte der Sonntag schon vor der Wende überzeugt. Nicht selten waren sie als Protokoll anlegt wie beim Lebenszeugnis der Reuters aus Berlin
Von M wie Mad Men bis W wie Willkommen im Leben
Freitag-Autoren erzählen, welche Fernsehserien sie geprägt haben und warum sie vom Burnout-Syndrom eines Berufsmafiosis fasziniert sind
Stalin und die DDR
Den Herbst 1989 prägt auch eine heftige Kontroverse um stalinistisches Züge des DDR-Sozialismus. Im "Sonntag" äußert sich dazu der Schriftsteller Christoph Hein
Von G wie Gossip Girl bis K wie Kommissar
Freitag-Autoren erzählen, warum man bei "Gossip Girl" das Hirn ausschalten kann, "Grey's Anatomy" Porno ist und wie die Dialoge von "Der Kommissar" funktionieren
Von B wie Berlin, Berlin bis F wie Futurama
Fernsehen ist blöd? Stimmt gar nicht. Freitag-Autoren geben Jugendschwärmereien preis und stellen ihre liebsten Serien vor
Honeckers Sturz
Mitte Oktober 1989 wird im SED-Politbüro der Sturz des Parteichefs vorbereitet. Etwa zur gleichen Zeit interviewt der "Sonntag" eine Leipziger Bürgerrechtlerin