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Patin des „Lulismo“
Die Präsidentschaftskandidatin der Arbeiterpartei (PT) darf hoffen, dass ihr die Protektion von Staatschef Lula da Silva den Sieg im zweiten Wahlgang beschert
Wenn die Trojaner kommen
Die NATO soll Internet-Attacken nicht nur abwehren, sondern selbst in die Offensive gehen können, deutet NATO-Generalsekretär Rasmussen in seinem Strategie-Entwurf an
Lernen von Konfuzius
Kurz vor dem IWF- und Weltbank-Jahrestreffen wird China unter Druck gesetzt, den Renminbi aufzuwerten, doch will Peking auf diesen Wettbewerbsvorteil nicht verzichten
Verstoßen und vogelfrei
Acht deutsche Staatsbürger sollen bei einem US-Drohnen-Angriff im Nordwesten Pakistans gestorben sein. Die Bundesregierung scheint das nicht weiter zu stören
Bevor der erste Schuss fällt
Die außen- und sicherheitspolitische Identität Deutschlands wird seit der Zäsur von 1990 durch die Teilnahme an Weltordnungskriegen geprägt
Einheits-Verlierer Gorbatschow
Als Gesamtdeutschland vor 20 Jahren vom Stapel lief, hatte neben der DDR auch die Sowjetunion ausgedient. Sie verfiel danach schneller als gedacht
Davids Gewehr
Als 1983 der Druck durch die Contras stärker wird, führt die sandinistische Regierung den Wehrdienst ein. Ein Entschluss, der ihr mehr schadet als hilft
Abbas leidet für Obama
Obwohl die israelischen Siedler wieder bauen, hat der Palästinenser-Präsident die Verhandlungen nicht abgebrochen. Er muss an seinen wichtigsten Lobbyisten denken
Erdogans neues Mandat
Mit dem Referendum über eine Verfassungsreform hat die regierende AKP bewiesen, dass der kemalistische Staat nicht mehr unerschütterlich, sondern veränderbar ist
Der kleine Finger
Schon einmal galten Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern als letzte Chance. In Camp David wurde 2000 unter Aufsicht der USA verhandelt, um zu verhandeln
Fehler? Welche Fehler?
Britanniens Ex-Premier präsentiert mit seinen Memoiren ein beachtliches Maß an Ignoranz und politischer Verdrängung, um seine Wahrheit zu vertreten
Übers Glutbett laufen
Die Verleihung des Potsdamer Medienpreises an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard kurz vor dem 11. September offenbart einen Verlust an politischem Gespür
Ein lästiger Fleck
Im August 1990 gibt es in der Volkskammer ein klares Votum. 294 gegen 62 Abgeordnete verabschieden die DDR – am 3. Oktober 1990 wird sie zum Entsorgungsfall
Den Staat sofort ausrufen
Mit den Gesprächen in Washington ist eine einmalige Chance verbunden, gibt sich Barack Obama überzeugt. Die Palästinenser sollten sie für einen Paukenschlag nutzen
Flughöhe der Fledermäuse
Wie nicht anders zu erwarten, knistern zum 20. Jahrestag des Einigungsvertrages die Emotionen. Es wird aber auch allseits viel dafür getan, dass es so ist
Gras des Vergessens
Die USA haben im Irak statt eines Landes die Wahrheit erobert, wie machtlos der Übermächtige doch sein kann. Deshalb erinnert der Abschied mehr an Flucht als an Rückzug
Hammer-Zirkel-Ährenkranz
Vor dem 20. Jahrestag der deutschen Einheit wird nachgedacht über verpasste Chancen für Gesamtdeutschland. Hätte 1990 manches wirklich anders laufen können?
Keine Vorbedingungen!
Das Nahost-Quartett und die US-amerikanische Regierung haben Israelis und Palästinenser zu Direktgesprächen nach Washington geladen. Es soll verhandelt werden und dies bedingungslos
Blitzkrieg nach sieben Jahren vorbei
Der beschleunigte Abzug der US-Kampftruppen wirkt wie eine Flucht. Vor möglichen Kämpfen um eine neue Regierung in Bagdad? Oder vor nochmaliger Selbstüberschätzung?
Deng und Konfuzius
Chinas Familien-Politik greift nicht mehr auf Methoden der achtziger Jahre zurück, doch sind Familien in den Großstädten weiter gehalten, dem Kinderreichtum abzuschwören
Abstinenz und Abstandsgebot
Ist der schlechte Ruf Pakistans daran schuld, dass in Deutschland angesichts der Flutkatastrophe kein Spendenfieber ausbricht?
Ohrfeige für Obama
Für General Petraeus ist ein Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ab Juli 2011 nicht zwingend geboten. In einem NBC-Interview korrigiert er den Präsidenten - zu Recht
Aufspielen zum Totentanz
Nach mehreren Grenzzwischenfällen droht ein erneuter Waffengang. Käme es dazu, würden Islamisierung und Arabisierung des Zedern-Staates weiter vorangetrieben
Allah liebt die Standhaften
Die Einladung des syrischen Staatschefs in den Libanon scheint eine Entspannung zwischen Beirut und Damaskus anzudeuten, wenn auch nur eine strategische
Nicht die eigene Haut zu Markte tragen
Castro lässt Dissidenten frei. Brüssel und Havanna stehen wieder einmal an der Schwelle zu mehr Dialog und Respekt