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Die Stunde des Spiels

Volker Zastrows Buch "Die Vier" rekonstruiert anschaulich das Drama um den Sturz Andrea Ypsilantis, bekräftigt aber nur die Stereotypen der Politikverdrossenheit

Der Schuss zurück

Mit dem Überfall auf Polen wollte Hitler die Fehler des Ersten Weltkrieges vermeiden. Die Frage nach der Kriegsschuld stellte sich jedoch von Anfang an nicht

Zwei Brüder im Geist

Das Abkommen zwischen Hitler und Stalin traf die Welt völlig unvorbereitet. Die UdSSR hatte ihre Rolle als Bollwerk gegen den Faschismus von heute auf morgen verloren

Spaziergang über die Grenze

Das "Paneuropäische Picknick" am 19. August 1989 in Ungarn gilt als Prolog für das Ende der DDR. Otmar Steinbicker war dabei - und erinnert sich daran, wie es wirklich war

Bildungsstreit

200 Jahre nach Gründung der Berliner Universität ist von den Idealen des Initiators und Namensgebers Wilhelm von Humboldt nicht viel übrig geblieben

Graue Eminenz der Kaiserzeit

Der nationalliberale Politiker Richard Witting, Bruder von Maximilian Harden, hatte entscheidenden Einfluss auf die Entstehung des Entwurfs zur Weimarer Verfassung

Letzte Chance

Gegen den CDU-Konkurrenten Ernst Albrecht setzte sich Franz Josef Strauß als Kanzlerkandidat der Union durch. Doch mit seinem polarisierenden Stil hatte der CSU-Chef keine Chance

Krisenstimmung

Die Kriegsangst wächst, doch die Deutschen zeigen sich wenig kriegslüstern: Die ausländische Presse zeichnet Mitte 1939 ein differenziertes Bild von Deutschland

Das Wunder von Wörgl

1932: Mit einer lokalen Tauschwährung startete die Tiroler Gemeinde Wörgl in der Weltwirtschaftskrise ein Freigeld-Experiment, das weltweit Aufsehen erregte

Das letzte Abenteuer der Digedags

„Mosaik“ war einer der herausragenden DDR-Comics. Nun soll das Privatarchiv des Künstlers und „Mosaik“-Erfinders Hannes Hegen ins Zeitgeschichtliche Forum kommen

Torschlusspanik

Eine Serie spektakulärer Botschaftsbesetzungen machte deutlich, dass die DDR-Führung gegenüber den Ausreisewünschen der Bevölkerung ohnmächtig war

Das andere Massaker

Auch Venezuela setzte wie China 1989 auf nackte Gewalt: Mehrere Tausend Menschen starben, als das Militär Proteste gegen die Kürzung von Sozialleistungen niederschlug

Stachel gegen die bürgerliche Scheinmoral

1969: Vor 40 Jahren wehrten sich New Yorker Schwule erstmals gegen ihre Diskriminierung. In Deutschland entstand die Homosexuellenbewegung aus ganz anderen Gründen

Schwimmer im Meer

Wie man in Widersprüchen überleben kann. Interview-Bände mit Thomas Brasch und Heiner Müller

Deutsche Flüchtlinge im Ausland

Teil V der Freitag-Serie "Die Welt 1939": In den Monaten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verschärfte sich die Situation deutscher Flüchtlinge in vielen Ländern

Revolutionäres Erbgut

Seit ein Arzt behauptet, eine Wasserleiche aus der Berliner Charité sei die von Rosa Luxemburg, fällt das Gedenken an die Revolutionärin nicht leicht. Eine Eventkritik

Die Bomber von Guernica

Die Verbrechen der deutschen Truppen im Spanischen Bürgerkrieg bleiben weiter ungesühnt und noch immer tragen manche Straßen den Namen von Mitgliedern der Legion Condor

Die Grenzen der Legalität

Mit „Träumer des Absoluten“ kehrt Michael Wildenhain ins politische Milieu zurück. Es ist der Roman von einem Trio infernal und einer Menage à trois zugleich

Quadratisch,hermetisch, dicht

Der prämierte Entwurf für das Münchner NS-Dokumentationszentrum symbolisiert die Historie der Verdängung der braunen Stadtgeschichte seit 1945

1984 heute

60 Jahre nach seinem Erscheinen ist vieles aus George Orwells berühmtem Roman zur Überwachungsgesellschaft wahr geworden – allerdings anders als befürchtet

Die X-Akten der Zeitgeschichte

Kurras, ein Agent der DDR, der Wirbel um Rosa Luxemburgs Leiche: Nein, die Geschichte muss nicht umgeschrieben werden, sie muss ganz einfach geschrieben werden

Von allen guten Brüdern verlassen

Das Ende eines lange Zeit als unzerstörbar apostrophierten Bundes: Fast beiläufig wurde die DDR von der Sowjetunion ­abgeschoben – in die ­deutsche Einheit

Lutz Herden

Die letzte Schlacht im Gropius-Bau

"60 Jahre, 60 Werke“ war der vorerst letzte Versuch, den ästhetischen Kanon West zu retten. Systemtreue der Kuratoren hat linksrheinisch schon seit den 70ern Tradition