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Plötzlich ohne Kriegsbeil
Im Verhältnis zwischen der EU und Russland gibt es Streicheleinheiten, auch wenn die nächsten Krisen schon programmiert sind
genius loci
Der georgische Lyriker Dato Barbakadse hat ein Gedicht für Hans-Magnus Enzensberger geschrieben
Hellsichtiger Buhmann
Es ist leicht, Oskar Lafontaine die Schuld am Jamaika-Bündnis zu geben. Und es lenkt davon ab, wer Rot-Rot-Grün in Wahrheit verhindert hat
Einer warf den ersten Stein
Georgien hat 2008 Russlands Armee angegriffen und damit einen Krieg verursacht, so das Fazit einer Untersuchung der Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini für die EU
Der Kreml freut sich still
Russische Experten glauben, dass die USA als Gegenleistung für den Verzicht auf Abwehrraketen in Polen von Moskau die Bereitschaft zu härteren Iran-Sanktionen erwarten
Unheimlich stark
Pfeifchen, Stiefel und Wodka - Geschichtsklitterung auf Georgisch. Das staatliche Josef-Stalin-Museum in Gori frönt fröhlich unreflektiert dem Diktatoren-Kult.
Russen mögen Deutsche
70 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 überlagert die Vergangenheit kaum noch das Verhältnis zwischen Russen und Deutschen. Man respektiert sich
Zwei Brüder im Geist
Das Abkommen zwischen Hitler und Stalin traf die Welt völlig unvorbereitet. Die UdSSR hatte ihre Rolle als Bollwerk gegen den Faschismus von heute auf morgen verloren
Nicht zögern, sondern handeln
Nach dem erneuten Hausarrest für Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gibt noch keine geschlossene Sanktionsfront des Westens, besonders die USA zögern
Goldene Brücken für Saakaschwili
Ein Jahr nach dem russisch-georgischen Krieg ist kein Frieden für die Region in Sicht. An der Grenze zwischen Südossetien und Rest-Georgien wird tagtäglich geschossen
Auge um Auge
Vor einem Jahr wollte Russland den Gang ins weltpolitische Niemandsland aufhalten und ließ sich zu einem Waffengang gegen Georgien hinreißen
Partnerschaft sieht anders aus
Bei Angela Merkel entsteht zuweilen der Eindruck, sie würde russischen Politikern gegenüber weiter die Gouvernante aus der Zeit des Kalten Krieges geben
Lieferant gesucht, Pipeline vorhanden
Europa feiert die Unabhängigkeit vom russischen Gas - aber die Alternative ist gar keine. Will man Russland wirklich umgehen, kommt lediglich der Iran als Lieferant in Frage
Balance-Akt in Moskau
Der US-Präsident hat beim Treffen mit Premier Putin auf eine sachliche Atmosphäre Wert gelegt, um den viel zitierten Neustart in den Beziehungen nicht zu gefährden
Den kalten Frieden etwas anwärmen
Barack Obama kommt nicht als Seelenforscher zum Moskau-Gipfel wie einst sein Vorgänger George W. Bush. Er will eine pragmatische Partnerschaft in der Abrüstungsfrage
Scheiden tut not
Die Vereinten Nationen werden ihre UN-Beobachter-Mission in Georgien (UNOMIG) aufgeben müssen. Russland hat im Sicherheitsrat sein Veto eine Verlängerung eingelegt
Blauhelm-Schwund im Kaukasus
Am 15. Juni läuft das UN-Mandat für Georgien aus. Um weiter eine Rolle in der Region zu spielen, müsste sich die Weltorganisation im Kaukasus-Konflikt neutral verhalten.
Abschaffen lässt sich die Atomgefahr nicht
Obamas Politik folgt der Logik des militärischen Gleichgewichts. Doch erst wenn die Atommächte ihre Unangreifbarkeit verlieren, lassen sich alle Kernwaffen verschrotten
Zurück auf der großen Bühne
Der SC Freiburg galt lang als linksalternativer Vorzeigeclub. Nach vier Jahren ist er wieder in die Erste Liga aufgestiegen. Auch weil er in der Normalität angekommen ist
Der Nahe Westen im Fernen Osten
Bis nach Chabarowsk mussten sich die EU-Größen bemühen, um ihren Gipfel mit Russland zu bestreiten. Aber für die Energiesicherheit ist kein Weg zu weit
Oppositionelle in Käfigen
Der Westen hält an Kriegs-Zündler Michail Saakaschwili fest, obwohl in Tiflis seit Wochen bis zu hunderttausend Menschen gegen den autoritären Herrscher demonstrieren
Niemand und nichts ist vergessen
Russlands Präsident Medwedjew nutzte den 64. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland, um vor Geschichtsfälschern und "neuen militärischen Abenteuern" zu warnen
Die NATO hält Saakaschwili
Die Proteste gegen den georgischen Präsidenten erinnern an den Sturz Eduard Schewardnadses im Herbst 2003. Für Entlastung sorgen die NATO-Manöver in Georgien
Auf Normalmaß geschrumpft
Seit zwei Jahren ist Nicolas Sarkozy französischer Präsident. Mit seinen vielen Projekten und Plänen gab er von Anfang an den hyperaktiven Hans Dampf in allen Gassen
Selbsttäuschung statt Selbstfindung
Die EU gründet eine neue Ost-Partnerschaft, in der sie erstmals nur postsowjetische Staaten versammelt, aber Russland ausspart. Der Ärger mit Moskau ist programmiert