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Der sichere Tod

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion sollte ­Weißrussland systematisch ausgehungert werden. Das Programm des Massenmords hatte die NS-Ministerialbürokratie entworfen

Alle rechnen mit dem Ernstfall

BP ist eine Zeitbombe für die Finanzwelt. Das Unternehmen refinanziert sich über Kreditderivate und Pensionsfonds, die jetzt zu Ungunsten ihrer Klienten heftig verlieren

Meine Tochter, die Terroristin

Es gibt 26 Tote, als zwei Selbstmordattentäterinnen im März Anschläge auf die Moskauer Metro verüben. Eine davon, die 27-jährige Mariam, war Lehrerin in Balakhani

Dirk Niebel ausgesperrt

Eintrübungen am ansonsten wolkenlosen Himmel der deutsch-israelischen Beziehungen. Der Entwicklungsminister wollte die Gaza-Blockade durchbrechen und scheiterte

Lutz Herden

Rotation und Revolution

Die Tulpenrevolutionäre 2.0 rufen Déjà-vu-Gefühle hervor und können auf russischen Beistand zählen. Es geht auch um die Zukunft der US-Präsenz auf dem Stützpunkt Manas

Die Angst vor dem Rückfall

Die russische Regierung will nach den Anschlägen von Moskau nicht zum Anti-Terror-Krieg der neunziger Jahre zurück, sondern die Modernisierung des Landes vorantreiben

Helmet? What a fucked up name... (2)

Zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl unser A-Z Spezial: Alles, was Sie über den Altkanzler, Ex-CDU-Vorsitzenden und Ex-Ministerpräsidenten nicht vergessen sollten (Teil II)

Schwanengesang für Medwedjew

Der Vorgehen der russischen Regierung nach dem U-Bahn-Attentat von Moskau wird zum Testfall für den Reformwillen des Präsidenten hochgespielt

Lutz Herden

Moskau im Schock

Nach sechs Jahren kehrt mit den Anschlägen auf die Metro der Terror unerwartet wieder in die russische Hauptstadt zurück

Der kaukasische Krisenkreis

Der Kreml will mit einem neuen Bezirk im ­Nordkaukasus eine Region ­befrieden, sich von einem ökonomischen Joch befreien und historische ­Altlasten entsorgen

Die Kinder von Teheran

Der Politologe Matthias Küntzel will im Islamismus partout die Fratze der Nazis erkennen

Der Reform-Motor

Wenn sich die EU im weltpolitischen Ranking nach oben bewegen will, sollte sie die Chancen nutzen, die sich mit einer EU-Mitgliedschaft der Türkei eröffnen

Lutz Herden

Bereit zum Marsch auf Jerusalem

Der regionale Al-Qaida-Ableger findet auch deshalb im Jemen Zulauf, weil immer mehr muslimische Kämpfer aus Afghanistan, dem Kaukasus und Irak zurückkehren

Müssen Tannenbäume sein?

In dieser Kolumne muss sich der Gärtner mit Weihnachtsbäumen auseinandersetzen. Denn am Ende ist die Nordmanntanne auch nur eine Pflanze

Fahrten mit der Achterbahn

Den Verhandlungen zwischen den USA und Russland über ein neues START-Abkommen bleibt noch eine Restlaufzeit. Solange feilen beide an ihren Nukleardoktrinen

genius loci

Der georgische Lyriker Dato Barbakadse hat ein Gedicht für Hans-Magnus Enzensberger geschrieben

Einer warf den ersten Stein

Georgien hat 2008 Russlands Armee angegriffen und damit einen Krieg verursacht, so das Fazit einer Untersuchung der Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini für die EU

Lutz Herden

Koni und die Kanzlerin

Wie blickt der Kreml auf die Bundestagswahl? Nun, die russische Führung kann sich weitere vier Jahre mit Merkel vorstellen, könnte aber auch mit Steinmeier leben

Lust am Affront

Venezuela erkennt Abchasien und Südossetien an. Dass Chávez zu einem Rechtsverständnis neigt, das mit Normen lieber jongliert, ist aber nicht ganz ungefährlich

Lutz Herden

Unheimlich stark

Pfeifchen, Stiefel und Wodka - Geschichtsklitterung auf Georgisch. Das staatliche Josef-Stalin-Museum in Gori frönt fröhlich unreflektiert dem Diktatoren-Kult.

Urlaub ist Krieg

Sauschwaben treffen auf Kuhschweizer - oder wie man lernt, sich nicht zu mögen. Ein Blick auf die national bedingte Frontlage in einem mediterranen Ferienort

Durchs Netz gerutscht

Atomare Gefechtsfeldwaffen werden von den derzeit stattfindenden Abrüstungsverhandlungen nicht erfasst. Noch nicht einmal ihre genaue Zahl ist bekannt

Die Mörder kamen am Nachmittag

In Grosny ist zum zweiten Mal innerhalb eines Monats eine Menschenrechtlerin ermordet worden. Sarema Sadulajewa war keine Aktivistin, sie kümmerte sich um Kriegsinvalide

Goldene Brücken für Saakaschwili

Ein Jahr nach dem russisch-georgischen Krieg ist kein Frieden für die Region in Sicht. An der Grenze zwischen Südossetien und Rest-Georgien wird tagtäglich geschossen