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Aus dem Schatten keiner Türme
Die Erinnerungen sind immer noch lebendig und nicht zu verdrängen, dennoch ist es zehn Jahre danach an der Zeit, die Ära des 11. September 2001 zu beenden
Die Fesseln der Matrix
„Der Westen“ und „der Islam“ sind in einem Teufelskreis aus Benennung und Benanntwerden gefangen. Doch es gibt einen Ausweg
Arabische Welt
Vollverschleierte Frauen und ein machthungriger Prophet - so sehen viele im Westen die arabische Welt. Doch es gibt auch den Panarabismus oder Nahda. Ein Einführungslexikon
Der große Knall
Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee
Die Befreiung der Köpfe
Ohne Al-Dschasira und Al-Arabiya wäre der Arabische Frühling nicht möglich gewesen. Die Sender erwartet nun Konkurrenz von jungen Journalisten. Tabus gibt es dort nicht
Der 11. September und die Folgen
Über die Terroranschläge wurde viel geschrieben. Die Perspektive der arabisch-muslimischen Welt blieb weitgehend außen vor. Der "Freitag" widmet ihr nun eine Sonderausgabe
Treibjagd nach dem Glück
Eine etablierte niederländische Autorin kokettiert mit dem lyrischen Schaffen Osama Bin Ladens. Warum tut sie das nur?
Amerikanische Träume
Das Colors ist das erste genossenschaftlich geführte Restaurant Manhattans. Ziel ist es, Migranten respektvoller zu behandeln. Seine Geschichte ist eng mit 9/11 verwoben
Bankrott den Ungläubigen
Al-Qaida führt seit 9/11 durch Anschläge und Guerilla-Operationen vorrangig einen ökonomischen Dschihad und ist damit erfolgreicher, als der Westen wahrhaben will
Likörchen?
50. "Tatort" mit Ballauf und Schenk oder die Schäl Sick soll gentrifiziert werden: Die Standardfolge "Altes Eisen" feiert die Reihe mit größtmöglicher Kölnness
„Angst bei Gutmenschen auslösen“
Die Polizei hat ganze Arbeit geleistet: 10.000 protestieren gegen 700 Neonazis - doch die können beinahe ungestört marschieren. Nun wirft man sich gegenseitig Gewalt vor
Ökotourismus im Tal des Terrors
Im Pankisi-Tal trainierten einst Al-Qaida–Ableger und andere Fundamentalisten den Heiligen Krieg. Heute kann man dort wandern oder den sufischen „Zikr“ lernen
Ich bin nicht Elizabeth K.
Charlotte Roche möchte nicht mit ihrer Romanfigur verwechselt werden. Und zu ernst sollte man sie auch nicht nehmen. Die Bestseller-Autorin im Gespräch mit Antonia Baum
Reise ans Ende der Macht
Die Krise des Euro und die Krise der schwarz-gelben Regierung haben die gleiche Ursache: den Unwillen der Politik zur Gestaltung
Was Misstrauen schafft
Die Entdeckung des größten Sicherheitslecks in der Geschichte von Wikileaks erzeugt nun selbst bei einst entschiedenen Befürwortern Zweifel
Die Trittbrett-Autoanzünder
In Berlin brennen so viele Autos wie noch nie. Die meisten Brandstifter dürften jedoch nicht aus der autonomen Szene stammen. Von dort kommen meist gezielte Anschläge
Land der begrenzten Unmöglichkeiten
Nach dem Zwischenfall im Sinai kann Benjamin Netanjahu im Konflikt mit den Palästinensern im Gazastreifen die Flammen zum Lodern bringen oder klein halten. Ganz, wie er will
Über den Teufel und die Welt
Vampire, Zombies, Terroristen: "Das Böse" hat Hochkonjunktur. Warum es als politischer Kampfbegriff untauglich ist, sagt Terry Eagelton in seinem Buch zum Thema
Viele Fragen, wenig Erhellendes
Hitler-Biograph Ian Kershaw will in einem neuen Buch die Frage klären, weshalb die Deutschen bis zum bitteren Ende mitkämpften. Doch dann verlegt er sich aufs Erzählen
AA+! CC-! Es ist so simpel
Du brauchst dir von dieser Moderatorin nur das mit dem Dax erklären zu lassen: Wie sich der Casino-Kapitalismus durch die Krise zum Medienkapitalismus wandelt
Mit Nolte Schlitten fahren
„Gewalt - sechs abseitige Reflexionen“: Slavoj Žižek holt die antikapitalistische Philosophie aus dem Elfenbeinturm, offenbart aber auch Geschmacklosigkeit
Schöpfrad der Unbeirrbaren
Vom Guerillero zur Legende und zum Mythos – Fidel Castro wird 85. Er hielt stets mehr von Massenmobilisierung als von Meinungspluralismus und Gewaltenteilung
Steine, Pech und Federn
Die Zahl der Attacken auf Büros von Parteien und Politikern ist sprunghaft angestiegen. Vor allem im Nordosten
Auferstanden als Ruine
Heino Ferch ist Augenzeuge: Wie der 13. August 1961 und die DDR im Dokudrama erinnert werden oder warum es keinen Eventzweiteiler "Jähn - ein Weltraummärchen" gibt
Notfalls einmarschieren
Die Reise des türkischen Außenministers nach Damaskus kommt einem letzten Versuch gleich. Wenn er scheitert, ist eine Intervention Ankaras nicht ausgeschlossen