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Moderner Menschenhandel

Das Leid der Frauen in den Entwicklungsländern ist die größte moralische Herausforderung unseres Jahrhunderts – sagen die Autoren des Buchs "Die Hälfte des Himmels"

Kapseln gegen den Klimawandel

Wie werden wir wohnen, wenn die Erde wüst und leer ist? Egoistisch – das zeigen derzeit zwei Ausstellungen, die in Hamburg zu sehen sind

Michael Jäger

Gras des Vergessens

Die USA haben im Irak statt eines Landes die Wahrheit ­erobert, wie machtlos der Übermächtige doch sein kann. Deshalb erinnert der Abschied mehr an Flucht als an Rückzug

Lutz Herden

Der Funke Hoffnung

Die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern werden scheitern. Ein unilateral ausgerufener Palästinenserstaat wäre der allein mögliche Weg in Richtung Frieden

Das Schlossgespenst

Braucht Berlin ein Schloss? Ist Stutt­gart 21 innovativ? Wer macht Stadtplanung heute? Was heißt Energieeffizienz? Eine Raumvermessung in Berlins Mitte

Der Geliebte

Er blieb bis zum Schluss das hyperbegabte Kind, das nicht erwachsen werden wollte. Zum Tod des Gesamtkünstlers Christoph Schlingensief (1960-2010)

Blitzkrieg nach sieben Jahren vorbei

Der beschleunigte Abzug der US-Kampftruppen wirkt wie eine Flucht. Vor möglichen Kämpfen um eine neue Regierung in Bagdad? Oder vor nochmaliger Selbstüberschätzung?

Lutz Herden

Auf Verschleiß bedacht

Eine neue Generation von Konflikten belastet das Verhältnis zwischen den linken Regierungen und den indigenen Völkern in Venezuela, Bolivien und Ecuador

Abstinenz und Abstandsgebot

Ist der schlechte Ruf Pakistans daran schuld, dass in Deutschland angesichts der Flutkatastrophe kein Spendenfieber ausbricht?

Lutz Herden

Schurke der Republik

Angesichts schlechter Umfragewerte schielt Sarkozy nach rechts. Seine Kampagne gegen „Franzosen ausländischer Herkunft“ beschert ihm viel Nähe zum „Front National“

Ohrfeige für Obama

Für General Petraeus ist ein Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ab Juli 2011 nicht zwingend geboten. In einem NBC-Interview korrigiert er den Präsidenten - zu Recht

Lutz Herden

Nur noch raus?

Sofortabzug ist keine Alternative. Statt einen desaströsen Schritt zu gehen, kommt es jetzt darauf an, noch vorhandene Chancen zu nutzen

Kleine Freiheit

Seemannsmissionen sind noch immer wichtige Anlaufstellen für Seeleute, aber die Crews können immer kürzer an Land bleiben. Ein Besuch in Hamburg

Der Boden unter den Füßen

Taliban und al Qaida nutzen die Flutkatastrophe, um etwas für ihren Anhang und die nächsten Operationen zu tun, bei denen besonders Karatschi ins Visier geraten könnte

Glatte Zungen

Schwarz-Gelb bringt einen neuen „Kompromiss“ ins Gespräch, um die Laufzeitverlängerung doch noch durchzusetzen. Sicher kann sich die Regierung aber nicht sein

Michael Jäger

Rette die Stadt

Ob in den Städten die Logik des Geldes herrscht, sollten nicht nur Anwälte und Künstler unter sich ausmachen. Denn die Debatte darf nicht kulturalisiert werden

Gelegenheit macht Helfer

Die Regierung ist vom Ausmaß der Flutkatastrophe überfordert. Nun verteilen moderate wie extremistische islamische Gruppen Hilfsgüter an die Menschen

Was der Mensch ist

Jürgen Habermas spricht über die Verrechtlichung der Menschenwürde, erörtert die Frage nach deren Durchsetzbarkeit und geht in überraschende ­Distanz zu Kant

Michael Jäger

Im (Mittleren)Osten nichts Neues

Für die Afghanen steht nichts Überraschendes in den Wikileaks-Protokollen. Es würde sie nicht einmal wundern, wenn das Weiße Haus von deren Veröffentlichung gewusst hätte

Leichter gesagt als getan

David Camerons pro-türkische Haltung ist begrüßenswert. Nur muss er seinen Reden auch Taten folgen lassen – innenpolitisch wie in der EU

Was wusste man in Teheran?

Die "Kriegsprotokolle" liefern Hinweise, dass der Iran die Aufständischen in Afghanistan unterstützt. Zumindest ist die Spitze der US-Administration darüber stark besorgt

Der Doppelschlag

Mit der Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle will Wikileaks zweierlei: den Abzug der Truppen beschleunigen und die etablierten Medien als Partner gewinnen

Warum Israel nach rechts rückt

In Israel wächst das Misstrauen gegenüber der Außenwelt. Dadurch gerät es in immer stärkere Isolation. Spiegelt sich hierin das Gefühl existenzieller Bedrohung?