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Moderner Menschenhandel
Das Leid der Frauen in den Entwicklungsländern ist die größte moralische Herausforderung unseres Jahrhunderts – sagen die Autoren des Buchs "Die Hälfte des Himmels"
Kapseln gegen den Klimawandel
Wie werden wir wohnen, wenn die Erde wüst und leer ist? Egoistisch – das zeigen derzeit zwei Ausstellungen, die in Hamburg zu sehen sind
Gras des Vergessens
Die USA haben im Irak statt eines Landes die Wahrheit erobert, wie machtlos der Übermächtige doch sein kann. Deshalb erinnert der Abschied mehr an Flucht als an Rückzug
Der Funke Hoffnung
Die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern werden scheitern. Ein unilateral ausgerufener Palästinenserstaat wäre der allein mögliche Weg in Richtung Frieden
Das Schlossgespenst
Braucht Berlin ein Schloss? Ist Stuttgart 21 innovativ? Wer macht Stadtplanung heute? Was heißt Energieeffizienz? Eine Raumvermessung in Berlins Mitte
Der Geliebte
Er blieb bis zum Schluss das hyperbegabte Kind, das nicht erwachsen werden wollte. Zum Tod des Gesamtkünstlers Christoph Schlingensief (1960-2010)
Blitzkrieg nach sieben Jahren vorbei
Der beschleunigte Abzug der US-Kampftruppen wirkt wie eine Flucht. Vor möglichen Kämpfen um eine neue Regierung in Bagdad? Oder vor nochmaliger Selbstüberschätzung?
Auf Verschleiß bedacht
Eine neue Generation von Konflikten belastet das Verhältnis zwischen den linken Regierungen und den indigenen Völkern in Venezuela, Bolivien und Ecuador
Abstinenz und Abstandsgebot
Ist der schlechte Ruf Pakistans daran schuld, dass in Deutschland angesichts der Flutkatastrophe kein Spendenfieber ausbricht?
Schurke der Republik
Angesichts schlechter Umfragewerte schielt Sarkozy nach rechts. Seine Kampagne gegen „Franzosen ausländischer Herkunft“ beschert ihm viel Nähe zum „Front National“
Ohrfeige für Obama
Für General Petraeus ist ein Abzug der US-Truppen aus Afghanistan ab Juli 2011 nicht zwingend geboten. In einem NBC-Interview korrigiert er den Präsidenten - zu Recht
Nur noch raus?
Sofortabzug ist keine Alternative. Statt einen desaströsen Schritt zu gehen, kommt es jetzt darauf an, noch vorhandene Chancen zu nutzen
Kleine Freiheit
Seemannsmissionen sind noch immer wichtige Anlaufstellen für Seeleute, aber die Crews können immer kürzer an Land bleiben. Ein Besuch in Hamburg
Der Boden unter den Füßen
Taliban und al Qaida nutzen die Flutkatastrophe, um etwas für ihren Anhang und die nächsten Operationen zu tun, bei denen besonders Karatschi ins Visier geraten könnte
Glatte Zungen
Schwarz-Gelb bringt einen neuen „Kompromiss“ ins Gespräch, um die Laufzeitverlängerung doch noch durchzusetzen. Sicher kann sich die Regierung aber nicht sein
Rette die Stadt
Ob in den Städten die Logik des Geldes herrscht, sollten nicht nur Anwälte und Künstler unter sich ausmachen. Denn die Debatte darf nicht kulturalisiert werden
Gelegenheit macht Helfer
Die Regierung ist vom Ausmaß der Flutkatastrophe überfordert. Nun verteilen moderate wie extremistische islamische Gruppen Hilfsgüter an die Menschen
Was der Mensch ist
Jürgen Habermas spricht über die Verrechtlichung der Menschenwürde, erörtert die Frage nach deren Durchsetzbarkeit und geht in überraschende Distanz zu Kant
Im (Mittleren)Osten nichts Neues
Für die Afghanen steht nichts Überraschendes in den Wikileaks-Protokollen. Es würde sie nicht einmal wundern, wenn das Weiße Haus von deren Veröffentlichung gewusst hätte
Leichter gesagt als getan
David Camerons pro-türkische Haltung ist begrüßenswert. Nur muss er seinen Reden auch Taten folgen lassen – innenpolitisch wie in der EU
Was wusste man in Teheran?
Die "Kriegsprotokolle" liefern Hinweise, dass der Iran die Aufständischen in Afghanistan unterstützt. Zumindest ist die Spitze der US-Administration darüber stark besorgt
Der Doppelschlag
Mit der Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle will Wikileaks zweierlei: den Abzug der Truppen beschleunigen und die etablierten Medien als Partner gewinnen
Nicht die eigene Haut zu Markte tragen
Castro lässt Dissidenten frei. Brüssel und Havanna stehen wieder einmal an der Schwelle zu mehr Dialog und Respekt
Warum Israel nach rechts rückt
In Israel wächst das Misstrauen gegenüber der Außenwelt. Dadurch gerät es in immer stärkere Isolation. Spiegelt sich hierin das Gefühl existenzieller Bedrohung?
„Eine Aufstandsbekämpfung steht nicht im Mandat“
Die Counter-Insurgency funktioniert nicht, wenn die Zielvorgaben nicht stimmen, erklärt der Militärforscher Jochen Hippler