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Utopie einer multipolaren Weltordnung: Wie Asien die Dominanz des Dollars brechen könnte
Der Anteil des Westens am Weltsozialprodukt liegt nur noch bei circa einem Drittel. Der Zeitpunkt für Asien und den Globalen Süden ist günstig, die Herrschaft des Dollars zu brechen und eigene Währungsunionen à la Eurozone einzuführen
Der deutsche Idealismus und die Geldpolitik
Die Entscheidung, ein Anleihenkaufprogramm der EZB sei teils grundgesetzwidrig, geht fehl. Und könnte fatale Folgen haben
Grenzen der Verdrängungstaktik
Trump erhebt Strafzölle, das darbende Italien versinkt im Populismus – und Deutschland? Hier empört man sich, weiß es besser und drückt sich vor der Verantwortung
1998: Dogma statt D-Mark
Vor 20 Jahren entscheidet der Europäische Rat, die Einführung des Euro abzusegnen. Der ersetzt ab 2002 zunächst in zwölf Staaten der EU die nationalen Währungen
Was nicht zusammengehört
Jean-Claude Junckers Idee einer europaweiten Währungsunion ist für osteuropäische Staaten eher abschreckend
Europas nächstes Desaster
Schon bald könnten Investoren wieder gegen Italien wetten. Dort schwelt die Wut, resultierend aus der ökonomischen Misere
Das Problem ist Deutschland
Frankreichs Wirtschaftsminister Macron will die Währungsunion erneuern, damit sie überlebt. Er denkt an einen Euro-Kommissar und eine europäische Wirtschaftsregierung
Macron wagt den Affront
Ideen des französischen Wirtschaftsministers zum Umbau der Eurozone setzen Deutschland unter Druck, das von Eurobonds und Finanzausgleich so gar nichts wissen will
Macht der Mitte
Je länger die Eurokrise dauert, umso anziehender wird für Deutschland das Modell „Kerneuropa“
Europa ist wichtiger als der Euro
Die friedensstiftende Idee des vereinten Kontinents braucht nicht zwingend eine Gemeinschaftswährung, um sich behaupten zu können
EB | Finanzminister, bleibt in euren Hauptstädten!
Der Umgang mit Zypern zeigt einmal mehr: Die Zukunft Europas muss den Regierungen endlich entrissen werden. Ein Hintergrundbeitrag von Jürgen Klute, MdEP und Hanna Penzer
Salto capitale
Als vor 15 Jahren die Europäische Zentralbank gegründet wurde, ahnte kaum jemand, dass sie eines Tages mit spektakulären Geldschwemmen den Euro-Retter geben sollte
Flügelschlag eines Schmetterlings
Wie der Umgang mit dem Fall Zypern zeigt, wird die Eurokrise von den Krisenmanagern in der EU und im IWF immer weniger beherrscht
Panikorchester im Sommerloch
In der Eurozone sind die Schwanengesänge nicht zu überhören. Die EZB müsste umgehend mit Anleihekäufen beginnen, doch eine Wende brächte auch das nicht
Mister Euro rechnet ab
Jean-Claude Juncker geht mit der Regierung Merkel hart ins Gericht und beschuldigt sie indirekt, mehr für den Verfall als den Erhalt der Gemeinschaftswährung zu tun
Endspiel vor Gericht
In Karlsruhe steht nicht nur die Zukunft des Euro auf dem Spiel. Die Richter sollten mit ihrer Entscheidung den Weg freimachen für ein Verfassungsreferendum
Krise des Krisen-Managements
Wie der jüngste EU-Gipfel zeigt, hat sich der Wind gedreht – die Zeichen stehen nicht mehr auf Austerität und Spardogmen, sondern gemeinschaftlichen Schuldenabbau
Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende?
Auch hierzulande wird mitunter die Rückkehr zur eigenen Währung gefordert. Geht das überhaupt? Und welche Folgen hätte das? Fünf Fragen, fünf Antworten
Lebenslüge Euro
Vor 20 Jahren wird der Vertrag von Maastricht als Durchbruch zum europäischen Staatenbund gefeiert, doch fehlt es den EU-Institutionen an der dafür nötigen Befugnis
Allen Schwüren zum Trotz
Die Eurokrise stellt zusehends die europäische Geschäftsgrundlage des 3. Oktober 1990 zur Disposition
Kein Arbeitersamariterbund
Die Euro-Retter tagen quasi in Permanenz und kämen nur weiter, würde die Eurozone als knallharte Konkurrenzgesellschaft begriffen mit allen sich daraus ergebenden Folgen
Die Richter und das jugoslawische Virus
Das Bundesverfassungsgericht billigt die Euro-Rettung und stärkt das Parlament. Das darf einer überzogenen nationalen Interessenpflege keinen Vorschub leisten
Reise ans Ende der Macht
Die Krise des Euro und die Krise der schwarz-gelben Regierung haben die gleiche Ursache: den Unwillen der Politik zur Gestaltung
Was der Euro noch wert ist
Die Gemeinschaftswährung ist in ihrem Bestand gefährdet, aber auch in ideeller Hinsicht erschöpft. Nun rächt sich die Scheu vor einer Politischen Union ohne Wenn und Aber
Nahe an der Kernschmelze
Die Angriffe auf die Gemeinschaftswährung in der Eurozone erschüttern die gesamte Europäische Union derzeit sehr viel mehr als das Verfassungsfiasko von 2005
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