Benjamin-Immanuel Hoff

Chef der Staatskanzlei @thueringende; Minister für Kultur sowie im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. #r2g Twitter: @BenjaminHoff
Benjamin-Immanuel Hoff
RE: Kenia in Ostdeutschland setzt falsche Signale | 23.09.2019 | 10:21

Liebe/r Frau oder Herr Grinzold, anders als Sie annehmen, geht es mir keineswegs darum, der Thüringer CDU eine Minderheitsregierung schmackhaft zu machen. Würde ich diese Auffassung vertreten, hätte ich keine Mühe, Sie - ohne solche Umwege - zu vertreten. In Thüringen wirbt Bodo Ramelow gemeinsam mit Wolfgang Tiefensee und Anja Siegesmund für die Fortsetzung von Rot-Rot-Grün. Die Chancen, dass dieses Bündnis, wenn auch knapp, wiedergewählt wird, stehen gut. Und insofern ist die Thüringer Situation von der in Sachsen ebenso unterschieden, wie von der in Brandenburg, die Gegenstand meines Artikels war und stützt meine These, dass es falsch wäre, Kenia als ostdeutsches Regierungsmodell zu verstehen. Mit den besten Grüßen Ihr BIHoff

RE: Kenia in Ostdeutschland setzt falsche Signale | 23.09.2019 | 10:18

Sehr geehrter Herr Christ, vielen Dank dafür, dass Sie trotz Kritik am 1. September 2019 DIE LINKE gewählt haben. Dass es nicht darum geht, welche Politiker*innen auf welchen wohldotierten Stühlen sitzen, teile ich, wie Sie meinem Text entnehmen können. Dass Sie eine andere Meinung dazu haben, ist legitim, ob die ironische Formulierung "Oberstratege" Ihrem Interesse an einer sachlichen Debatte zuträglich ist, müssen Sie entscheiden. Ich sende beste Grüße nach Brandenburg.

RE: Kenia in Ostdeutschland setzt falsche Signale | 22.09.2019 | 07:38

Liebe/r Frau oder Herr Grinzold, Danke für Ihr Feedback. Ich sehe die von Ihnen dargestellte Abhängigkeit von der AfD nicht. Im Landtag Sachsen haben CDU, Linke, Grüne, SPD eine große Mehrheit. Die AfD wird nicht benötigt. Aber die vier Parteien müssen auch nicht koalieren. Nur darum geht es.

RE: Das andere Europa möglich machen | 21.02.2019 | 09:30

Sehr geehrte/r Gustlik, vielen Dank für die Rückmeldung. Angesichts des ebenfalls auf diesem Blog erschienen Beitrags von Jürgen Klute „Zwischen Frieden und Abrüstung“ erschien es mir legitim, einen anderen Schwerpunkt zu setzen.

RE: Bezaubernd altmodisch | 31.01.2019 | 10:57

Es war die Auto-Korrektur. Oje. Zweimal Korrekturen in einem Blogbeitrag. Das ist mir bisher auch noch nicht passiert. Notice to myself: Keinen Text während einer Zugfahrt verfassen und ohne ordentliche Endredaktion einstellen. Danke für Ihren Hinweis, lieber Herr Angele. Wird im Text korrigiert.

RE: Bezaubernd altmodisch | 29.01.2019 | 20:36

Lieber Herr Grothues, vielen Dank für Ihren Hinweis. Hier ist tatsächlich etwas durcheinander gerutscht. Nun sind die betreffenden Sätze sortiert. Mit freundlichen Grüßen BIHoff

RE: Bezaubernd altmodisch | 29.01.2019 | 20:35

Liebe*r „denkzone8“, ich kann nur vermuten, ob Sie das von mir besprochene Buch selbst gelesen haben oder nicht. Aber nicht jede Wertschätzung für ein Buch und dessen Autor muss zugleich als Lobhudelei und Eloge geringgeschätzt werden.

Ich danke Ihnen dennoch für die kritische Sicht. Mit freundlichen Grüßen BIHoff

RE: Dialektik des ostdeutschen Arbeitsspartaners | 23.10.2018 | 15:11

Sehr geehrter "dos", auch für diese von Toleranz und Wertschätzung geprägte Antwort Ihrerseits danke ich und beende diese "Unterhaltung".

RE: Dialektik des ostdeutschen Arbeitsspartaners | 23.10.2018 | 09:44

Sehr geehrter „dos“,

bei aller Toleranz für Ihre gemeinhin umfassende Ablehnung meiner Beiträge auf diesem Blog, die Formulierung der „Günstlinge der thür.-identitären Rotfront“ kenne ich sonst nur von den Damen und Herren der Thüringer AfD um Herrn Höcke. Sie müssen selbst wissen, ob Sie sich mit denen gemein machen wollen.

RE: Gut gemeint aber nicht zu Ende gedacht | 30.09.2017 | 17:35

Sehr geehrte/r Mal in,

vielen Dank für den Hinweis, der tatsächlich eine eigene Beleuchtung wert wäre: "welcher Ausschuss gilt gemeinhin als so unwichtig, dass man dort der AfD den Vorsitz überlässt?". Die Argumentation so aufgemacht, würde ich weniger vehement argumentieren - wenn auch mit den gleichen Argumenten sagen, überschätzt den Ausschussvorsitz nicht und unterschätzt nicht die Ressourcen einer demokratischen Mehrheit. Meines Erachtens besteht die Gefahr innerhalb des Deutschen Bundestages und des politischen Diskurses vor allem darin, dass die Parteien jenseits der AfD meinen, einen vermeintlich verwaisten politischen rechten Raum zu besetzen und der AfD streitig zu machen, mit dem Ergebnis, dass die AfD bestätigt wird und die gesamte Gesellschaft nach rechts rückt. Das würde für die Kultur- und Medieninstitutionen bzw. -akteure das Leben tatsächlich erschweren.