Romy Straßenburg

Freie Journalistin für deutsche und deutsch-französische Medien in Paris.
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Romy Straßenburg
RE: Auflösung der Kampfzone | 13.04.2018 | 00:07

Sie haben absolut Recht mit Ihren Informationen! Ich äußerte in meinem Kommentar auch eine Hoffnung, es war keine Feststellung ... (leider)

RE: Auflösung der Kampfzone | 12.04.2018 | 18:41

Vielen Dank für die vielen Links und Details. Noch immer keine Nachricht von meinem Freund - wenn er sich meldet gebe ich Bescheid, mit hoffentlich erfreulichen Neuigkeiten zum Schutz der gestarteten Projekte dort.

RE: Auflösung der Kampfzone | 11.04.2018 | 13:41

Dabei handelt es sich um eine Agenturmeldung, genau. Die Berichterstattung zu dem Thema scheint in den deutschen Medien so gut wie nicht stattzufinden. Berichtet wird aus Frankreich derzeit vor allem über den Streik bei der Bahn und Air France ...

RE: Auflösung der Kampfzone | 11.04.2018 | 12:44

Danke für Ihren Kommentar! MfG, R.S.

RE: Vergatterung zum „Wir“ | 07.12.2015 | 10:53

Liebe Maxi. Danke für die Zeilen ! Auch ich war einigermaßen überfordert mit der Deutung und eigenen Verwendung von Symbolen... spannende Frage nach den langfristigen Auswirkungen auf das kollektive Gedächtnis und Mentalitäten im Land... und jetzt nach den Wahlen wirkt blau-weiß-rot weit weniger sinnstiftend als noch kurz nach dem 13. November ...

RE: Suchen und Erinnern | 18.11.2015 | 17:30

Lieber Christoph,

ich kann Ihre Bermerkung durchaus nachvollziehen - natürlich ist bei Konzernen wie Facebook nicht allein Menschlichkeit Motiv für derlei Funktionen - allerdings seien Sie versichert, dass die Pariser sehr froh waren über die Funktion und sich in diesen dramatischen Stunden sicher keine Gedanken um die Nutzung ihrer Daten gesorgt haben sondern um Freunde und Bekannte, die möglicherweise von den Anschlägen betroffen sein konnten. Ob man nun Facebook als Fluch oder Segen begreift, bleibt jedem selbst überlassen - die technischen Möglichkeiten, die schnelle Reaktion sind natürlich der weltweiten Stellung von Facebook geschuldet - aber dennoch war vielen wohler auf diesem Weg als gar nicht von Freunden Neuigkeiten zu bekommen und eben an viele gleichzeitig. Lieber Gruss, Romy

RE: Wer hat Angst vorm Front Normal? | 03.12.2014 | 18:41

In der Tat ist die Artikelfrage bei Front National eine "Gretchenfrage" unter Journalisten, die sich mit Frankreich beschäftigen. Einige Medien (AFP) benutzen "die", andere (DPA, ARD), die "der Front" sagen. Ich verstehe, was sie meinen, in Anlehung an die Tatsache, dass im Namen einer Partei das Wort "Partei" oder "Union" (also feminin) vorkommt und man dann entsprechend den Artikel feminin benutzt. Dann wäre in ihren Augen das deutsche Wort "Die Front" entscheidend. Allerdings hat sich für in Frankreich lebende Journalisten häufig doch "Le Front National" eingebrannt, und entsprechend klingt in unseren Ohren wiederum "die FN" merkürdig... Zugegeben behelfen sich viele Kollegen dann mit "die Partei Front National". Glauben Sie mir, gerade in unserm Metier weiß ich ihre Sensibilität der grammatischen Fragen gegenüber zu schätzen - ich hoffe aber, Sie sehen mir die Verwendung von "der" nach und können trotzdem damit leben.

RE: Drei Farben: Marine-blau | 24.03.2014 | 13:04

Lieber Columbus , lieber Wwalkie. Es freut mich zu lesen, dass Ihr Interesse an Frankreich so groß ist und danke vor allem auch für die vielen wichtigen Ergänzungen und Erklärungen.

Tjaja, irgendwie hat man den Eindruck, man hätte solcherart Artikel schon x Mal geschrieben, immer mit dem gleichen Tenor: Erfolg für den FN, die politische Klasse alarmiert. Es ist also prinzipiell nichts Neues und bei den Europawahlen wird ja bereits voraus gesagt, der FN könnte stärkste Partei werden -

das Besondere aber ist, dass es sich hier um die Politik vor Ort handelt. Eine Protestwahl, bei der man einer Partei die Stimme gibt, weil man frustriert ist, ist eben doch etwas Anderes, wenn sie weit weg und sehr abstrakt bleibt. Bei Kommunalwahlen aber kennt man die Kandidaten ja zum Teil persönlich, vom Marktplatz, von Veranstaltungen. Wenn ich auf FN-Alt- und Neulinge treffe, hatte ich selten einen besonders sympathischen Eindruck - klar, es gibt mittlerweile durchaus auch welche aus bürgerlichen Milieus, mit guter Ausbildung und einem "cleveren" Habitus. Doch in der Regel galten die FN-Kandidaten vor Ort eben als zwielichtig - Typos Unsympath, den / die man sich nicht als Bürgermeister wünscht, selbst wenn man für den FN bei den Präsidtentschaftswahlen gestimmt hat... Natürlich heißt es immer, die "Extremen" sollen erst einmal in der Praxis ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sie würden sich dann selbst entlarven und erledigen.

Nur fürchte ich, dass die Banalisierung der Marineblauen weiter weitergeht. Wenn man sich an den Gedanken gewöhnt, dass es eben "FN-Städte" gibt.... Natürlich darf man die Lage auch nicht dramatisieren - noch ist deren Anzahl überaus gering. Doch es ebnet der Partei den Weg ein Stück weiter in die Mitte der Gesellschaft. Nur eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und vor allem eine neue politisch-moralische Kultur bei den französischen Eliten können meines Erachtens das Blatt noch wenden...

wie sagen wir: "on verra bien!" - wir werden sehen.

RE: Monsieur L’Hypnotiseur | 19.11.2013 | 19:44

Cher Petry, ich gebe Ihnen völlig recht ! Untertitel stammen aber im seltesten Fall (und in diesem auch nicht) von den Autoren selbst - ich schau, was ich machen kann. Inhaltlich haben Sie völlig recht ! Monsieur Hollande kann in diesen Tagen machen was er will und wie er's macht, macht er's verkehrt. Leider überzeugt aber die Erklärung, alle Probleme seien geerbt, die Franzosen nur noch zum Teil. Wenn ich mich an die Tage und Wochen nach seiner Wahl erinnere und an die Stimmung im Land, dann gab es große Hoffnungen, er könne im Gegensatz zu seinem Vorgänger einen Richtungswechsel schaffen. "Der Wandel ist jetzt!". Die "Zerfallserscheinungen", von denen ich spreche, konnte er aber leider nichts entgegensetzen... (weder bei der Debatte um die Homo-Ehe, noch bei Cahuzac, noch in der Leonarda-Affäre).... Persönlich war ich von Hollande während des Wahlkampfs überrascht: Er hatte an Selbstvertrauen gewonnen, war "präsidal" geworden. Heute ist er der 15% - Präsident (so viele Franzosen vertrauen ihm noch). In der Tat - tauschen möchte man mit ihm nicht. Allerdings tut er sich wirklich schwer, die verlorengegangene Autorität zurückzugewinnen. Zu befürchten ist, dass er in absehbarer Zeit ein Bauernopfer bringen muss und einen Minister oder den Ministerpräsidenten wechseln wird... ob das die Lage allerdings grundlegend ändert oder zumindest stabilisiert, mag ich momentan bezweifeln.