RE: Monsterspaß | 11.01.2018 | 13:28

Danke, auch für's pedantische Lesen. Wir haben das fehlende s in Fallows ergänzt.

RE: „Baldwin ist ein Hofnarr“ | 06.01.2018 | 12:03

Da haben Sie recht, lieber Jochen B., als Herr Kuras den Artikel schrieb, stand das Erscheinungsdatum der Übersetzung allerdings noch nicht fest. Wir planen eine Rezension zu "Buch der Zahlen".

RE: Kraftbaum vorm Kopf | 16.10.2017 | 10:34

Danke für den Kommentar: Ganz recht, natürlich kann man nicht von vornherein trennen. Und natürlich darf man aus dem Mißbrauch des Behördenwegs durch Querulanten nich darauf schließen, dass man eher nicht Einspruch erhebt als diesen zu formulieren, wenn man ein Anliegen hat. Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein, wenn Sie schreiben, dass kritische Wachsamkeit "nicht nur eine unausweichliche Folge demokratischer Verhältnisse" ist, "sondern in solchen geradezu geboten" ist. Beste Grüße, MG

RE: Kraftbaum vorm Kopf | 14.10.2017 | 18:12

Guten Abend, Herr Leusch,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anmerkung und die Ehrenrettung des Kleistschen Helden. Ja, Sie haben recht, dem Kohlhaas wird Unrecht angetan und ja, er kehrt ins Recht zurück, da bin ich ganz d'accord. Tatsächlich wäre es auch richtiger, den Halbsatz hinzuzufügen in meinem kurzen Text, dass die querulatorischen Reichsbürger Erben des Kohlhaas sind, insofern der im Text ein Querulant geheißen wird. Ich entschuldige mich für diese Verkürzung. Als eigene Ehrenrettung sei vielleicht eingewandt, dass die Bürokratie bei Eingehen von Anträgen, Beschwerden und Suppliken noch nichts darüber weiß, ob sie rechtmäßig oder unrechtmäßig eingehen und eben die Prüfung dieser Schriften auf ihre Rechtmäßigkeit das Problem darstellt, vor allem, wenn sie in übertriebener Zahl vorkommen.

Kennen Sie das Büchlein von Ruppert Gaderer zur Querulanz? Sehr empfehlenswert, auch mit Blick auf Kohlhaas.

Haben Sie noch einmal Dank für Ihre freundliche Replik auf meine Rezension – und einen angenehmen Abend,

beste Grüße,

Mladen Gladic

RE: Schiffbrüchiger Geist | 07.10.2017 | 12:23

Muss natürlich heißen: Wobei übrigens nicht ausgemacht ist, ob nicht die "Identitätsliberalen", also diejenigen, die dem "Identity liberalism" anhängen, über den Lilla in seinem berühmt-berücht gewordenen Artikel gleich nach der Wahl Donald Trumps spricht, nicht eher als Neoliberale als als Linke zu bezeichnen wären. Verzeihung!

RE: Schiffbrüchiger Geist | 07.10.2017 | 12:22

Richtiger Einwand, @zelotti, "being liberal" bedeutet in den USA eher linksliberal bis links zu sein. Das ist ein wenig missverständlich, weswegen der Autor dann weiter unten auch von "Liberalen und Progressiven" spricht.

Wobei übrigens nicht ausgemacht ist, ob nicht die "Identitätsliberalen", also diejenigen, die dem "Identity liberalism", über den Lilla in seinem berühmt-berücht gewordenen Artikel gleich nach der Wahl Donald Trumps nicht eher als Neoliberale als als Linke zu bezeichnen wären. Es stimmt, was Sie schreiben: eine Ablenkung vom Klassenbewußtsein. Das ist allerdings eine größere Debatte.

RE: Die Dummen, das sind die anderen | 29.09.2017 | 10:19

Das sind gute Beobachtungen des Kollegen Dell, aber was sagen Sie zu diesen Zahlen? https://motherboard.vice.com/de/article/gy5je4/datenanalyse-warum-ard-und-zdf-die-afd-nicht-ins-parlament-getalkt-haben?trk_source=header-logo&utm_campaign=buffer&utm_content=bufferfad73&utm_medium=social&utm_source=facebook.com

RE: Die Dummen, das sind die anderen | 29.09.2017 | 09:25

Lieber iDog, diese Datenauswertung scheint gegen Ihr Argument zu sprechen: https://motherboard.vice.com/de/article/gy5je4/datenanalyse-warum-ard-und-zdf-die-afd-nicht-ins-parlament-getalkt-haben?trk_source=header-logo&utm_campaign=buffer&utm_content=bufferfad73&utm_medium=social&utm_source=facebook.com

RE: Die Dummen, das sind die anderen | 28.09.2017 | 13:11

Liebe @Magda, ich fühle mich missverstanden. Als arrogant würde ich die Behauptung bezeichnen, dass die Präsenz der AfD (oder einer anderen Partei) in den Medien die MediennutzerInnen dazu verführt, für die AfD (oder irgendeine andere Partei) abzustimmen, während ich selbst gegen diesen Effekt immun bin. Die Beobachtung, dass Medien (und von mir aus auch dieses hier) eine Partei wie die AfD (oder eine andere) über Gebühren mit Aufmerksamkeit bedenken, ist von meiner Kritik gar nicht betroffen. Man kann das kritisieren - ich finde es nur unlauter und eben arrogant, diese Kritik im Namen jener vorzubringen, die dadurch angeblich zur Wahl der AfD (oder irgendeiner anderen Partei) verführt werden. Diese Argumentation enthebt AfD-Wähler (genauso wie die Wähler anderer Parteien) übrigens ihrer Verantwortung für ihre Wahlentscheidung genauso, wie sie diese Wähler entmündigt. Beste Grüße, Mladen Gladic