RE: Das kommende Beben | 18.10.2018 | 14:52

"Ende der 1960er Jahre war es so weit: Nach Erreichen der Vollbeschäftigung waren Gewerkschaften, Sozialdemokratie und Intellektuelle in die Offensive gegangen. Der linke Zeitgeist, Verteilungskämpfe, steigende Inflation und der Aufstieg der Sozialdemokratie erleichterten es den Neoliberalen, die Gleichgewichtstheorie wieder durchzusetzen. Sie legitimierte die Ent-Fesselung der Finanzmärkte."Starke Gewerkschaften waren ein guter Geleitschutz für den Keynsianismus, mir ist nicht klar, warum genau das den Neoliberalismus befördert haben soll.Wurde nicht gerade die abnehmende Bedeutung gewerkschaftlicher Kampfkraft zur notwendigen Voraussetzung bei der Durchsetzung des Neoliberalismus?

RE: GroKo macht Maaßen zum neu-rechten Helden | 20.09.2018 | 09:29

Wenn Seehofers Handeln so isoliert wäre, dann wäre er längst entlassen worden. Die Kanzlerin tut das nicht, weil die Rechtskonservativen das nicht zulassen. Seehofer macht den Rammbock für Spahn und Co. er ist dabei keineswegs "verrückt", sondern handelt taktisch und strategisch klug und äußerst erfolgreich.

RE: Chef als Programm | 23.01.2015 | 23:59

Auf wessen Kosten sollte sich diese Wandlung vollziehen? ......Vielleicht ausnahmsweise mal auf Kosten der 1-3 Prozent, die über 50 Prozent aller Vermögenswerte besitzen - die also bisher auf Kosten aller anderen leben. Eigentlich das einzig denkbare Modell für Griechenland und den Rest der Welt.

RE: Veganer gegen Biobauern | 11.10.2014 | 13:39

Selbst im Bereich der guten alten K-Gruppen wurde selten ein Streit ähnlich ideologisch determiniert geführt. Das heißt: Die Teilnahme an dieser Art "Diskussion" ist einfach überflüssig. Und so verbleibe ich als Nachfahre von Allesfressern als ein etwas nachdenklicherer Allesfresser, der nicht mehr alles "frisst". Nur bitte nehmt die Vokabel "natürlich" als fundamentales "mach alle platt, die anders denken" aus der Diskussion: Außer Chemie-Nahrung und Fleisch aus Massentierhaltung ist so ziemlich alles "naürlich" was wir so zu uns nehmen. Unabhängig von sonstigen gesundheitlichen oder moralischen oder ethischen Kriterien.

RE: Wutbürgerin und Grande Dame | 02.03.2012 | 15:49

Schöner Artikel, allerdings mit zwei Schönheitsfehlern. Die Sarkorzy-Bewunderung von Beate Klarsfeld, die zudem noch in einem gewissen Widerspruch zu ihrem antifaschistischen Engagement steht bleibt gänzlich unerwähnt, warum?
Wo die Autorin die mir nicht bekannten immer wieder vorkommenden antisemitischen Ausfälle bei Teilen den Linken hernimmt - ein Rätsel. Bei Klasfeld wird was Wesentliches weggelassen, bei der Linken etwas Selbstgestricktes hinzugefügt.