Eine Frau mit Kopftuch umarmt ein Kind. Ein Mann beugt sich über eine Wasserflasche.

Das Stück dieser Tage

Aischylos’ Tragödie „Die Schutzflehenden“ könnte der Flüchtlingsdebatte eine historische Tiefe geben, die ihr guttäte

Michael Jäger

Perverse Liebe

Katharina Wagner schraubt in Bayreuth am Mythos von „Tristan und Isolde“. Das Festspielhaus wird diesen Sommer endlich wieder zur Prüfwerkstatt

„Zack, geht doch!“

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau hielt im Kongo Gericht über den Bürgerkrieg. Und konnte erleben, wie der Macht die Spucke wegbleibt

Ein kaum fassbarer Verlust

Die Berliner Volksbühne hat Bert Neumann wie kein anderer für neue Stile geprägt. „Unfassbar“ müsste nun eigentlich auf dem Banner an der Stirn des Theaters stehen

Alles ein Unfall

Mit seinem Stück „dosenfleisch“ brilliert der junge Dramatiker Ferdinand Schmalz bei den Autorentheatertagen. Die Uraufführung in Berlin hat Tempo und macht Druck

Weniger Affe, mehr Engel

Die Uraufführungen bei den diesjährigen Ruhrfestspielen in Recklinghausen sind prominent besetzt

Angela Richter (rechts) und ein Hologramm von Julian Assange mit Kindern auf der Bühne.

Die letzten freien Menschen

Die Regisseurin Angela Richter will uns aus dem Dämmerschlaf reißen. Ihr Stück „Supernerds“ ist ein multimedialer Kraftakt

Die besten Bahnverbindungen

Am Berliner Maxim-Gorki-Theater lebt Kleists Michael Kohlhaas vegan, recycelt und besitzt ein Fairphone

Es ist elitär, aber

In Berlin zeigt das 52. Theatertreffen reale Flüchtlingsschicksale und mystische Gegenwelten. Auch die eigene institutionelle Haltung ist bühnenreif

Unmoralisch, immerhin

In Bremen wird Joachim Lottmanns Roman „Endlich Kokain“ etwas schlapp inszeniert

Darsteller in rotem Kostüm mit Hörnern und weißem Make-up zieht roten Vorhang zur Seite.

Quadrophonia

Der Texaner Robert Wilson inszeniert „Faust I und II“ am Berliner Ensemble. Herbert Grönemeyer hat Musik komponiert, die darin nichts zu suchen hat

Vier junge Regisseurinnen stehen nebeneinander.

„Sportlich gesehen: jetzt erst recht!“

Während an den deutschen Bühnen Krisenstimmung herrscht, fallen diese vier Regisseurinnen durch mutige Inszenierungen auf. Glauben sie, wir brauchen ein neues Theater?

Elitärer Ungeist

Das Berliner Theatertreffen ignoriert die Provinz. Dabei wird in Erlangen und anderswo radikal inszeniert

Batmans Beitrag

Milo Rau setzt seine Europa-Trilogie mit „The Dark Ages“ in München fort: sanft inszenierte Anekdoten über Verlust, Entwurzelung und Destabilisierung

Teil dieser Stadt

Ein ehemaliges Stummfilmkino in Berlin wurde am Wochenende zur Plattform für Fluchtgeschichten – erzählt von denen, die es aus Afrika nach Europa geschafft haben

Ist ja nicht Bayreuth

Diskursrockoper? Dirk von Lowtzow hat mit René Pollesch eine Oper geschrieben: „Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte“

King muss es heißen

Am Berliner Ensemble huldigen Katharina Thalbach, Ulrich Matthes und andere Thomas Brasch zum 70.

Solo Richard

Nach dem Grübler Hamlet ist Lars Eidinger an der Berliner Schaubühne nun Shakespeares Schurke Richard III.. Ohne gestandene Kontrahenten kämpft er gegen sich selbst

Kino? Theater? Kinater!

Was passiert, wenn einer seine Kunst tatsächlich weiterdenkt. Eine Begegnung mit Kay Voges, dem deutschen Theatermacher der Stunde

Politisch wach

Die Auswahl des diesjährigen Berliner Theatertreffens bezeugt eine politische Aufmerksamkeit des Theaters wie lange nicht

„Immer noch so cool“

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wird 100. Carl Hegemann über die Kunst des Nicht-Besänftigens

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Hardcover, gebunden

220 Seiten

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Termin: 10. Januar 2026

Veranstaltungsort: Wilhelm Studios | Berlin

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122 Minuten

Ab 1. Januar 2026 im Kino!

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Museumsplatz 1 | 59227 Ahlen

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