Pilze sind spezielle Leute

Sind erst einmal die Sinne geschärft, sieht man es überall und besonders in Berlin: Wissenschaft und Kunst rücken eng zusammen

Bildschirmfoto einer Webseite mit Suchergebnissen für

Wie sieht die Liebe auf Chinesisch aus?

Das New Museum in New York weitet seine Ausstellungsräume auf das Internet aus. Den Auftakt dieser "Online-only"-Reihe macht bravourös Taryn Simons "Image Atlas"

Christine Käppeler

Mao, Mao an der Wand …

… wer sind die Liberalsten im ganzen Land? Das Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran darf Werke der "Pop Art & Op-Art" zeigen. Vermutlich nicht ohne Hintergedanken

Graue Brokatvorhänge mit Pfauenmuster in einer Ausstellungshalle. Paletten mit kleinen Heftchen liegen auf dem Boden.

Was Darwin ärgerte, heftchenweise

In der Wahrnehmungsschule: Olaf Nicolai seziert in Münster den Pfau, spielt mit ideologischem Schutt und unterzieht die Imagination der Besucher einer Reifeprüfung

Menschen in einem großen, nebelverhangenen Raum mit Säulen, beleuchtet von roten und blauen Lichtern.

Und die Kunst sagt du

In London wird ihr unter der Tate Modern ein eigenes Museum eröffnet: Wie die Performance-Art in den Institutionen ankommt

Es steht halt nicht für Utopie

Wie stellt man die Staatengemeinschaft im Museum aus? Ein Autorentrio kennt viele Beispiele, aber scheut sich davor, Vorschläge zu machen

Hand reinigt ein Fresko mit einer Figur, die an ein Märchen erinnert.

Opferrolle rückwärts

Es ist ein krudes Rollenspiel um den falschen Skandal: Der Filmemacher Benjamin Geissler prangert die Überführung von Fresken des Malers Bruno Schulz nach Israel an

Zwei Personen mit Masken stehen am Straßenrand. Ein Auto fährt auf der Straße.

An den ausgefransten Rändern der Städte

Dank Google Street View müssen Straßenfotografen nicht mehr vor die Tür. Kritiker streiten, ob das noch Foto-Journalismus ist. Faszinierend sind die Resultate allemal

Langer Blick aufs Kunst-Relikt

Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt ein seit 1999 konserviertes Atelier des Künstlers Paul McCarthy. Es steht goldrichtig an diesem Ort

Christine Käppeler

Das Volk war dann nur noch Staffage

Nach der spezifischen Ästhetik des Totalitären fragt in München die Schau "Typographie des Terrors". Und lässt uns auch vor dem vermeintlich Harmlosen schaudern

Texten zur Kunst

Auf der 13. Kasseler documenta unterwirft sich niemand einer politischen Agenda – zum Glück

Schau in die Kunst

­Carolyn Christov-Bakargiev möchte mit der 13. documenta die Heilkraft der Kunst entfalten: also Gegenwart verhandeln, ­Diskursräume schaffen, ­wissenschaftlich denken

Paris Was a Woman

Mit erdmännchenfarbenen Pastellbildern eroberte Ida Gerhardi manchen Mäzen und schockte die männlichen Künstlerkollegen mit Milieustudien aus Montparnasse

Diese verdammte Individualität!

Der Künstler Jonathan Meese erklärte im Berliner Brecht-Haus seine Weltsicht und warum die Diktatur der Kunst die einzige Alternative zum Status-Quo ist

Die Brücke als Muss

Die flächendeckende Ausstellung "raumsichten" in der Grafschaft Bentheim zeigt neue Skulpturen. Das Ziel ist die Erschließung der Landschaft als Kulturraum

Wasser statt Wahnsinn

Occupy schläft in der Galerie, und es gibt ­Birken-Setzlinge aus Auschwitz für (fast) alle: Wie die 7. Berlin Biennale hilflos versucht, unbedingt ­Politik zu machen

Christine Käppeler

Weltordnung im ­Vorgarten

Die Fotoserie "The Thirty-Two Inch Ruler/Map of Babylon" von John Gossage wird im Sprengl-Museum in Hannover gezeigt

Aus weiter Ferne, so klar

Das Münchner Haus der Kunst widmet Thomas Ruff eine Werkschau, die anschaulich macht, wie sich der einstige Becher-Schüler zum Bearbeiter von fremden Bildern entwickelte

New York im Wohnzimmer

Fotografie ist nicht nur, was in Museum oder Galerie hängt. Die Künstlerin Rinko Kawauchi ist heimlicher Star einer Szene, die das Buch zur Präsentation entdeckt hat

Mittelalter heute

Eine großartige Ausstellung in Paderborn zeigt, wie aktuell die Lehren des Franz von Assisi noch immer sind

Die unbekannte Zeichnerin

In Berlin wird das Lebenswerk der nahezu vergessenen Dörte Clara Wolff gezeigt, die in den 20 Jahren für das „Illustrierte Wochenblatt für Humor und Satire“ zeichnete

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