Mit Anführungszeichen
Anmerkung zum Politischen im Film, angeregt durch das großartige Buch „Der Standpunkt der Aufnahme“
Keine Gutenachtküsse
Mit ihrer Graphic Novel „Wer ist hier die Mutter?“ geht die US-Zeichnerin Alison Bechdel ihren eigenen Wurzeln nach – schmerzhaft und ehrlich
Ein-Bild-Politik
Ai Weiwei führt als Protagonist verschiedener Filme eigentlich Regie für die Marke, die er ist
Come Together!
1965 forderte ein Theoretiker viele Fluxus-Künstler zum Briefwechsel auf. Heute dagegen startet der Kunstbetrieb „Open Call“-Projekte
„Wir sind Abhängige“
Nach NSA und Heartbleed: Ist das digitale Zeitalter noch zu retten? Die Aktivistin Constanze Kurz im Gespräch mit Jakob Augstein
Hinter verschlossenen Türen
Eine Göttinger Theatergruppe spielt ein Stück über Homosexualität in der Kabine eines Fußballstadions – und eckt damit an
Amazon zieht in die Schlacht
In Deutschland hat man noch nicht begriffen, dass der Internetkonzern den Buchmarkt gründlich aufmischen wird
Feuer, Wasser, Erde, Luft
Das Gärtnern ist etwas ganz anderes als das Kochen. Aber es ist schön, das Gemüse eigenhändig groß zu ziehen
Keine Angst vorm Syndikat
Mitten in der Bankenmetropole Frankfurt will eine Bürgerinitiative ein solidarisches Wohnprojekt für 150 Menschen gründen. Das Vorhaben kann ein Vorbild sein
Haut und Haar
Der neue Roman von Chimamanda Ngozi Adichie handelt von Liebe, Entfremdung und der Suche nach der eigenen Identität
Glücklich nur im Süden
Wie das Klima unsere Politik und Literatur prägt. Beobachtungen während eines Literaturfestivals in Ascona
Ruhestätte nur für Lesben
In Berlin gibt es jetzt einen Friedhof nur für Lesben. Das ist gut und richtig – aber die Reaktionen darauf strotzen nur so vor Misogynie
„Günther Jauch“ als Diskussionsmodell
Die Talkshowschwemme im Fernsehen findet jenseits der Bildschirme ihr Pendant in den kritischen Runden übers Fernsehen
„Es geht um Verdrängung“
Die Latte-Macchiato-Mütter sollten nicht im Vordergrund stehen, wenn wir über Gentrifizierung nachdenken, sagt Andrej Holm
Arbeit am Mythos
Die Debatte über Antisemitismus in der Zeit der Nazis ist in Polen noch jung – und wird im Kino doch bereits vehement geführt
Masse frisst Klasse
Bald nur noch Festspiele für Formatnazis und Besserverdiener? Der Record Store Day krankt zunehmend an seinem Erfolg
Sturz ohne tiefen Fall
Vor 40 Jahren trat Willy Brandt wegen der Affäre um Günter Guillaume zurück. Was war der wahre Grund: War der Kanzler nur amtsmüde oder wurde er von Wehner abserviert?
Teil des Problems
Der Filmemacher Ken Loach rechnet mit der Labour-Partei ab und ruft zu einer neuen Bewegung auf
Die „Gala“ kann Monsieur nicht locken
Modefragen und Klatsch sind längst auch Männersache. Zumal bei der hippen, urbanen Jugend. Die „Gala“ bleibt trotzdem bei den Frauen
„Wetten, dass?“ Der Spaß hört auf, und die Barbarei beginnt
Die Absetzung von "Wetten, dass?" bekommt verhältnismäßig zu viel Aufmerksamkeit. Mit gutem Grund: hier wird die Mehrheitsgesellschaft zu Grabe getragen
Gottesdienstübung
Der Dokumentarfilm „Pfarrer“ spielt am evangelischen Predigerseminar in Wittenberg. Ein katholischer Regens hat ihn für uns geschaut – und ist ihm gewogen
Funktion der Form
Ken Loach steht mit seiner Politik in einer filmhistorischen Linie, die äußere Wirksamkeit über innere Stringenz stellt. Wichtig ist, was ankommt
Twittern in drei Sprachen
Deniz Utlus Kreuzberg-Roman „Die Ungehaltenen“ ist leider zu schematisch geraten und bildet die Realität im Kiez nicht ab
Der It-Man der Wiener Kulturszene
Joachim Lottman dreht in „Endlich Kokain“ dem Medienbetrieb die Nase und macht sich ein gar schönes Leben