Was heißt hier Freiheit?
Das Politische ist immer auch privat: Die Anschläge von 9/11 haben die palästinensische Autorin Hind Shoufani zu einer Heimatlosen gemacht
Wir singen nicht bloß für ein Land
Marcel Khalife gilt als Komponist des Widerstands. Besondere Bedeutung erlangte sein Spiel der Oud, der orientalischen Kurzhalslaute. Er befreite sie von ihren Fesseln
Raus gekommen
In Marokko kämpfen Schwule seit Jahrzehnten für ihre Rechte – gegen heftigen Widerstand. Seit den arabischen Revolutionen sind ihre Forderungen im Mainstream angelangt
Das ABC der Macht
Obwohl sie als konservativer gelten, haben die arabischen Frauen die Revolution geprägt: Wie der demografische Wandel die demokratische Entwicklung befeuert
Plötzlich tanzte der Stift ausgelassen
Am Tag, nachdem das ägyptische Volk seine Freiheit errang, fing unser Karikaturist an, in neuen Farben zu zeichnen. Er wurde kreativer, weil er keine Angst mehr hatte
Der riesige Ballon platzte, als ihn eine Ameise anknabberte
Ein Glück, dass die ägyptische Revolution auch die Literatur der Moderne hinweggefegt hat. Die neuen Autoren wollen vor allem leicht und geerdet sein
Traditionelle Befreiungsmacht
Die politische Rolle der USA hat sich seit Eisenhower gewandelt – und ist eingebrannt im Gemüt von Libanesen und Palästinensern
Wir brauchen Vorbilder
Palästinensische Frauen hatten besonders unter dem verschärften Nahostkonflikt zu leiden. Frei und gleichberechtigt werden sie nur leben können, wenn es Frieden gibt
Kultur kommt von Wollen
Deutschland braucht den Super-Muslim. Was genau soll es denn überhaupt bedeuten, wenn man sagt, Deutschland habe jüdisch-christliche Wurzeln?
„Es verletzt, so behandelt zu werden“
Viele junge Palästinenser sind wütend, weil westliche Medien sie als Terroristen vorverurteilen. Einige schreiben nun dagegen an
Unter dem gesichelten Mond
Die Zeit nach 9/11 aus Sicht der arabischen Welt: Zeichnungen, Collagen und Fotografien aus der "Freitag"-Sonderausgabe geben Einblick in eine vielfältige Kunstszene
Gemüselager des Gestern
Wo Amnesie und Nostalgie nichts gelten: Die Galerie The Hangar ist ein politischer und künstlerischer Zwischenraum im von der Hisbollah beherrschten Viertel Dahia
Zerfall im Off der Kamera
Zahi Hawass galt als Lichtgestalt der Ägyptologie. An wissenschaftlicher Sorgfalt war der „Pharao“ eher wenig interessiert
"Eine finstere Zeit liegt hinter uns"
Er hatte Dienst auf dem Tahrir-Platz, als der Umsturz begann: Ein junger Polizist fürchtete um sein Leben. Heute dankt er den Demonstranten dafür, dass er mehr Rechte hat
Arabische Welt
Vollverschleierte Frauen und ein machthungriger Prophet - so sehen viele im Westen die arabische Welt. Doch es gibt auch den Panarabismus oder Nahda. Ein Einführungslexikon
Die Befreiung der Köpfe
Ohne Al-Dschasira und Al-Arabiya wäre der Arabische Frühling nicht möglich gewesen. Die Sender erwartet nun Konkurrenz von jungen Journalisten. Tabus gibt es dort nicht
Es bleibt in der Familie
Tony Blair ist der Pate von Rupert Murdochs Tochter. Schwer zu glauben, dass es dem um geistliche Führung ging. Das Amt des Paten ist längst zum Netzwerker-Tool verkommen
Sorry George!
Ein Anti-Nespresso-Spot legt George Clooney aufs Kreuz, um auf die Lage von Kaffeebauern hinzuweisen. Wer was ändern will, soll Clooney eine Mail schreiben. Bringt's das?
Treibjagd nach dem Glück
Eine etablierte niederländische Autorin kokettiert mit dem lyrischen Schaffen Osama Bin Ladens. Warum tut sie das nur?
Slow Train Coming
Die amerikanischen Songwriter pochen auf ihr gutes, altes Recht: Nach 35 Jahren gehören ihre Songs ihnen. Den großen Plattenfirmen drohen die Klassiker abhanden zu kommen
Am Beispiel eines Mantels
Anhand von Marcel Prousts fellgefüttertem Kleidungsstück erzählt Lorenza Foschini die Geschichte einer Verehrung
Amerikanische Träume
Das Colors ist das erste genossenschaftlich geführte Restaurant Manhattans. Ziel ist es, Migranten respektvoller zu behandeln. Seine Geschichte ist eng mit 9/11 verwoben
Das ganze Lieben ist ein Spiel
Was haben paarungswillige Makaken mit paarungswilligen Menschen gemein? Sie wählen potentielle PartnerInnen nach dem Trophäenprinzip aus. Nicht schön? So ist das eben!
Die Leistung hat sich gelohnt
Wolfgang Kubicki hat mal wieder die richtigen Worte für seine Partei gefunden: Die FDP, so das Vorstandsmitglied, habe als Marke verschissen. Na, willkommen im Club!