Hände halten ein zerknittertes Horoskop mit astrologischen Symbolen und Zahlen.

Kalender von A bis Z: Der kleine Rote

Linke trugen ihn im Parka als Accessoire, aus Olaf Scholz’ Kalender verschwanden im Zuge der Cum-Ex-Affäre Einträge. Was taugen Küchenkalender – und wie war das noch mit dem Schaltjahr? Alles Wissenswerte, bevor Sie einen für 2024 kaufen

Avril Lavigne zeigt den Mittelfinger, trägt einen großen Ring und eine Halskette.

So kapitalisiert man Nostalgie: Dieses Festival ist zu dreist

Nirvana, Springsteen, Prince: Die Musikindustrie hat Jubiläumsveröffentlichungen als Gelddruckmaschinen für sich entdeckt. Unseren Autor bekommen sie so nicht. Ganz anders sieht es mit dem US-amerikanischen „When We Were Young“-Festival aus

Menschen betrachten Gemälde von zwei Männern und abstrakten Motiven in einer Galerie.

Polens Biennale-Beitrag: „Ein anti-europäisches Manifest“

Polens Beitrag für die Biennale 2024 wirkt wie ein vergifteter Abschiedsgruß der PiS. Jurorin Joanna Warsza beurteilt ihn als „Endspiel von acht Jahren rechter Herrschaft". Doch er könnte ein Vorgeschmack auf die Zukunft der Biennale sein

Zwei junge Frauen mit Kerzen in der Hand blicken in die Kamera. Im Hintergrund eine Menschenmenge.

Fotografinnen in der DDR: Neben der Linie

Das Museum der Bildenden Künste in Leipzig zeigt Werke von Evelyn Richter und ihren Weggefährtinnen. Vor allem aber zeigen sie, was es hieß, als freie Fotografin in der DDR zu leben

Zwei rote Pfeile auf schwarzem Grund weisen aufeinander zu, getrennt durch einen schmalen blauen Streifen.

Das unheimliche Nachleben der Documenta Fifteen

Nach antisemitischen Kunstwerken auf der Documenta Fifteen kommt die Kunstausstellung nicht zur Ruhe. Deshalb ist jetzt nicht der richtige Moment, um nach Personen zu suchen, die die nächste kuratieren

Gudrun Ensslin im Gerichtssaal 1968.

RAF-Roman von Stephanie Bart: Wahnsinn und Größenwahn

Stephanie Barts „Erzählung zur Sache“ ist ein Frontbericht aus der Perspektive des Linksradikalismus – und in jeder Hinsicht ein wagemutiger und unwiderstehlicher Roman, der die Konsequenz des Handelns der RAF verständlich macht

Schatten einer Person mit Hut und Mantel auf einer strukturierten Wand.

In schummrigen Gassen: Besser nicht nostalgisch werden

Unser Kolumnist Joachim Feldmann bearbeitet die Fälle ungewöhnlicher Ermittler*innen: Es geht in das römische Köln des Jahres 87, mit dem einarmigen Ex-Detektiv Cheng nach Australien und nach Dänemark, wo ein diverses Trio ermittelt

Blaupause eines Mikrofons und eines Bleistifts auf blauem Hintergrund.

Hör mal, jetzt auch schriftlich: Das Buch zum Podcast

Ob „Lage der Nation“ oder „Geschichten aus der Geschichte“: Erfolgreiche Podcasts werden immer öfter als Bücher aufgelegt. Das sagt einiges über den Literaturbetrieb aus – und über die neuen Erfolgsformate

Benjamin Knödler

Empfehlung der Woche

Die Paradoxie des Wettrüstens

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Friedrich Glasl

Hardcover, gebunden

341 Seiten

39 €

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