Die Doppelbackpfeife
Carlo Pedersoli war Schwimmer, Erfinder und Straßenbauer. Dann wurde er Bud Spencer und gelangte mit dem Fünf-Sekunden-Narkosehammer zu Weltruhm. Eine Erinnerung von A-Z
Optimismus ist seine Sache nicht
Das Festival "goEast" widmet sich der "Neuen Rechten" im osteuropäischen Film, und zeigt erschreckende Parallelen auf. Ansonsten spielte Politik eher selten eine Rolle
Eine Frage der Verteilung
Es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie. Die Debatte um Atomausstieg und Energiewende fängt jetzt erst richtig an: Wer zahlt die Zeche?
Eine Art Greenpeace für die Netzpolitik
Für netzpolitische Themen interessieren sich bisher oft nur die sowieso schon Netzaffinen. Mit dem Verein "Digitale Gesellschaft" will Markus Beckedahl das nun ändern
Vom GAU zum NAU
Eine Zahl soll die Reaktorkatastrophe in Japan einordnen. Aber was sagt die neue Einstufung 7 wirklich aus?
Kriminelle Vereinigung
Die Polizei hat Wohnungen von zahlreichen Linken durchsucht. Der Vorwurf: Gewalttaten. Eine Initiative sieht das Hauptproblem hingegen rechts, und vermutet Stimmungsmache
Grüezi Amigos!
Musikindustrie unter der Lupe: In der Schweiz geht es gerade nicht mit rechten Dingen zu. Wer pfuscht an der Hitparade herum?
Mit kaltem Colt
Mal ehrlich: Bei uns galt Bob Dylan längst als exzentrischer Rentner, der sein Pulver verschossen hat. Das Erschreckende ist Chinas Angst vor "Blowin in the Wind"
Schwere Geburt
Bedeutet Elternsein zwangsläufig Glück? Viele entscheiden sich dagegen. Auch unsere britische Autorin will kein Kind – und sie will dafür nicht mehr kritisiert werden
Nicht die besten Aussichten
Der Sieger im ivorischen Bürgerkrieg ist nicht zu beneiden. Alassane Ouattara übernimmt als Präsident ein ökonomisch ausgelaugtes und politisch gespaltenes Land
Der Lohnsummen-Tango
Die SPD legt ihr neues, leicht abgespecktes Konzept der Bürgerversicherung vor: Die Zweiklassen-Medizin wird abgebaut. Die wirklich gut Verdienenden aber werden geschont
Ein paar Opferlämmer – und sonst?
Hosni Mubarak musste von der politischen Bühne verschwinden, doch das nach seinem Ebenbild geschaffene "System Mubarak" der Privilegierten und Paladine besteht weiter
Die neuen Gastarbeiter
Ab Mai können EU-Bürger überall in der Union arbeiten. Gewerkschaften fürchten Druck auf die Löhne – doch der droht eher durch europäische Subunternehmer
Ästhetischer Funkenschlag
Schon Aischylos stellte Laien auf die Bühne. Das Festival "Heimspiel 2011" warf in Köln nun erneut die Frage auf: "Wem gehört die Bühne?"
Ohne Worte
Was tun, wenn man als Soldat im Auslandseinsatz die Sprache nicht kann? Alan Stillmann hat Symbolpläne zum Draufzeigen entwickelt, die auch das US-Militär nutzt
So viele Nationaltheater
Funny, these Germans. Sie haben so komische Wörter wie „Integrationsdebatte“. Deutsche Theaterreise eines englischen Kritikers
Die Emissäre von nebenan
Höchste Zeit, dass sich der afrikanische Staatenbund demonstrativ engagiert, in Libyen politisch interveniert und dabei kein Handlanger der NATO sein will
"Absender unbekannt"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Pakete verschicken
Wann, wenn nicht jetzt?
Unglaublich, wie in Japan die vorhandenen Alternativen zu nuklear-fossilen Energieträgern bisher ignoriert wurden. Eine Kehrtwende in kurzer Zeit wird kaum möglich sein
Kreuzberger Touristenbashing
In Berlin-Kreuzberg haben ausgerechnet die Grünen ein neues Feindbild entdeckt: Touristen. Doch die sind nur der Sündenbock
Trostlos neben Mozart
Wenn der Zusammenklang für eine gesellschaftliche Utopie steht: Helmut Lachenmann auf CD
In alter Scharia-Manier
Um CIA-Mann Raymond Davis zu befreien, zahlen die Amerikaner mehr Blutgeld, als ihnen lieb sein kann. Besonders Konzessionen an den Geheimdienst ISI sind schmerzlich
Selbstläufer Eurokrise
Die Verschuldungsdilemma innerhalb der Eurozone wird bleiben, solange die EU mit ihrem Absicherungsprogramm die Macht der Gläubiger anerkennt, statt sie zu beschneiden
Paris ist ein Pudel
Nonstop nach London, Prag, Krakau, Berlin. So leben wir heute in Europa, suggerieren Politiker und EasyJet. Doch deren aktuelle Kampagne setzt auf alte Klischees