Mein Romanheld und ich, wir zwei
Wie die schöne Literatur einmal von der sozialwissenschaftlichen Forschung missbraucht wurde. Ein Lehrbeispiel
Ich schwör dir, das ist wie bei Acid
Thomas Pynchons neuer Roman „Natürliche Mängel“ ist sein bisher leichtester und abgründigster zugleich
Angriff der Allesfresser
Die alten Eliten haben den Pop längst vereinnahmt
Früh übt sich, wer im festen Glauben leben will
Der neu gegründete Salam Verlag aus Freiburg richtet sich an muslimische Kinder und deren Eltern
Mit Katrin Krabbe auf Kreta
Sie war in Superform, ich war in Superform. Sie glaubte an ihre Lügen, ich glaubte an meine Lügen. Der Wachtraum eines Journalisten
Unsere schöne Bundesrepublik
Warum DDR-Bürger gefährlich sind und was man aus Telefonaten mit ihnen alles lernen kann
Die Prosa meines Lebens
Wie ich wurde, was ich bin – eine Danksagung an den Literatur- und Offiziersbetrieb
Begrenzter Spaß
Das Brettspiel „Deutschlandreise“ stellte seine Macher im Lauf des 20. Jahrhunderts immer wieder neu vor die Frage: Und wo endet das Spielfeld jetzt?
Die Lücke in jedem System
Ich dachte, dass ich einer von euch wär / Ihr sagtet, dass ich einer von denen bin / Aber wer sind die und wer seid ihr / und warum gibt es eigentlich kein WIR hier*
Psychosomatik eines Umbruchs
Vielen Osteuropäern, denen 1990 keine Wiedervereinigung widerfuhr, erscheinen die Ostdeutschen privilegiert und die Zustände in den neuen Bundesländern paradiesisch
Untertanen und Obertanen
In 20 Jahren Einheit mussten viele Ostdeutsche erleben, wie ihr Selbstwert-Gefühl verstümmelt wurde und blieb. Zu oft bekamen sie zu hören: Wir gut – ihr schlecht
Bevor der erste Schuss fällt
Die außen- und sicherheitspolitische Identität Deutschlands wird seit der Zäsur von 1990 durch die Teilnahme an Weltordnungskriegen geprägt
Was ist das Leben wert
Kapitalismus? Staatssozialismus? Wir haben etwas Besseres verdient. Sprechen wir endlich über die Ökonomie des guten Lebens
Erfolgsgeschichte oder Desaster?
Immer noch besteht das Grundmissverständnis zwischen Ost und West darin, dass eine Seite denkt, sie gibt ihr Letztes, während die andere meint, man nähme ihr das Letzte
Dem Zeitgeist nachjapsen
Vor 20 Jahren war die evangelische Kirche ein Motor der Veränderung. Heute ist sie davon weit entfernt. Warum?
Kieselstein im Mund
Nur zu den Jubiläumsfeiern dürfen die DDR-Schriftsteller aus ihren bunten Kisten. Hier ist einer, der nicht dazu gehören will
Wieso wohnt der Ossi im Kleingarten?
Rettich und Radieschen - zum Wohl des Volkes? Der "produktive Garten" à la DDR ist seit der Wiedervereinigung passé
„Ich fuhr einfach los“
Norbert Leisegang, Sänger von Keimzeit, schreibt seit 30 Jahren Songs über das Wegfahren. Bis 1989 konnte er oft nur imaginär reisen. Das änderte er dann.
Wer ist wir?
Identität gibt es nicht für noch so viel Geld. Andere Länder haben Revolution gebraucht, um sie zu erlangen
Im Wosten
Hauke Hanstedt kam aus Lüneburg nach Mecklenburg-Vorpommern, fand die Liebe und kehrte wieder zurück, ohne umzuziehen
@Alle: Engagement geht anders
Facebook und Twitter helfen nicht, die Welt zu verbessern, sagt der New Yorker-Kolumnist Malcolm Gladwell - und hat damit im Internet ein Beben ausgelöst
Frauen als Versuchskaninchen
Robert Edwards forschte ohne ethische Bedenken. Für die Entwicklung der In-Vitro-Fertilisation erhält er dennoch die höchste wissenschaftiche Auszeichnung
Im Kriegsgebiet
Wer ist hier "die Mode"? Bei der Street-Style-Laufstegshow der Galerie Lafayette kann man ausprobieren, wie sich das Modeldasein anfühlt. Ein Selbstversuch
Privates Engagement – für die kulturelle Vielfalt Berlins
Berlin zeichnet sich aus durch eine kulturelle Vielfalt, wie sie nicht in vielen Städten zu finden ist. Voraussetzung dafür ist wesentlich das Engagement privater Unterstützer