Die Hausfrau in der Forschung
Die Feministin Silvia Federici fragt in der Debatte über das Ende der Männer nach den Frauen, die immer noch am Herd stehen
Ein kräftiger Schluck vom Zaubertrank Me-too
Die Zeitgeschichte hat Mühe sich gegen die Erinnerungskultur zu behaupten. Aber im Unterschied zu ihr, ist die Zeitgeschichte zukunftsgewandter
The World Is Full Of Noise Yeah
So anti Rock, wie es mit lautestmöglichen Gitarren nur geht, und immer noch absolut einzigartig: My Bloody Valentine haben nach 22 Jahren ein neues Album veröffentlicht
Es bleibt die Sozialdemokratie
Als Bücher noch die Geschichte machten – das Vermächtnis des britischen Historikers Tony Judt liegt vor
Ein Freiraum auf Zeit
Zu Besuch in einem „Anti-Café“ in Moskau. Das ungewöhnliche Konzept: Hier bezahlt man nicht den Kaffee, sondern die Minuten und wird dafür auch noch freundlich behandelt
Aus, vorbei, nie wieder?
Die kommunistische Linke muss bei der Wahl Ende Februar ins Parlament kommen oder sie wird endgültig in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken
Der Aktionist
hat als Berlinale-Chef jahrelang das Gutgemeinte dem Gewagten vorgezogen. Nun zeigt er plötzlich Mut
Volle Kanne Verantwortung
Die Inflation der Rücktrittsforderungen hat dazu geführt, dass Politiker nicht mehr wissen, wann sie gehen sollten
Verzicht auf Gewaltverzicht
Israelische Luftangriffe auf syrische Militärobjekte zeigen, was gemeint ist, wenn vor der Gefahr eines regionalen Flächenbrandes im Nahen Osten gewarnt wird
Ein Erfolg für alle
Die Bundesregierung zieht ihren Vorschlag zum Beschäftigtendatenschutz zurück – und zeigt damit, wie verwundbar sie ist
Der Mann an ihrer Seite
Zwei Familiengeschichten hoffen auf einen guten Ausgang – der Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ von David Sieveking und das Drama „Die Besucher“ von Constanze Knoche
„Wir müssen raus aus der Isolation“
Warum laufen der Linkspartei die Wähler weg? Ein ostdeutscher Linker und einer aus Westdeutschland suchen nach Antworten
Zur Hölle mit allen Problemen
Der Liberale Yair Lapid, bisher Fernsehmoderator, wird als eigentlicher Gewinner der Knesset-Wahl gefeiert. Er ist so unpolitisch wie seine Anhänger
Drohnen werfen keine Schatten
Das Genre des Kriegsfilms kommt mit „Zero Dark Thirty“ von Kathryn Bigelow an ein vorläufiges Ende. Wie jetzt noch Bilder für den "War on Terror" produzieren?
Anpassen oder auflehnen?
In Ungarn sind Homosexuelle rechtlich gleichgestellt. Im Alltag trauen sich jedoch viele nicht, ihre Identität offen zu zeigen
Ein Zweig am Baum
Sechs Tage vor der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler wird in Berlin ein Jüdisches Museum eröffnet und zu einem Ort des geistigen Widerstandes gegen die Verfolgung
Soldatenstube Nr. 5
Südlich von Berlin liegt die riesige Militärstadt Вюнсдорф. Sabine von Breunig hat mit ihren Fotografien die alten Geister wieder geweckt
Loud’n’Proud
Ob Wacken oder Kreuzberg: Lautstärke gehört zum Markenkern von Popmusik. Das gibt natürlich Probleme. Aber Leise darf nicht das neue Laut werden
Die Mitarbeiterin des Monats
In Kathryn Bigelows Film „Zero Dark Thirty“ sucht eine CIA-Agentin Osama bin Laden bis zum Ende. Erfolgreich. Über die politische Leere dahinter kann das nicht täuschen
Die Kunst zu überleben
Max Mannheimer ist am 26. September 2016 verstorben. Er hatte Auschwitz überlebt, lang geschwiegen – war dann ein bekannter NS-Zeitzeuge geworden. Ein Gespräch von 2013
Rückschlag für den Neuanfang
Ein Auftragsmord an drei kurdischen Aktivistinnen in Paris soll offenbar eine Annäherung zwischen der PKK und der türkischen Regierung torpedieren
„Der graue Verfall hat mich immer angeregt“
Otto Möhwald war in der DDR für seine rauen und melancholischen Bilder bekannt. Zu seinem 80. Geburtstag blickt sein Enkel Clemens Meyer mit ihm auf sein Leben zurück
Patron auf Abwegen
Frankreich ist als Gendarm des Westens unterwegs, um – auch mit Unterstützung Deutschlands – die islamistischen Ausläufer des Arabischen Frühlings einzudämmen
Nichts sehen, nichts hörten
Im Wahlkampf spielt ein großes Thema nur eine kleine bis keine Rolle – dringend gebotene Verhandlungen mit den Palästinensern haben die Parteien völlig ausgeblendet