Die Großen haben Boote
Der Ökonom Joachim Bischoff sieht keine allmähliche Erholung der Wirtschaft und warnt stattdessenvor einer langanhaltenden wirtschaftlichen Depression
Digital könnte besser sein
Wie groß ist der Einfluss von Eingaben wirklich? Wer genauer hinschaut, wird schnell ernüchtert
Das Elend ist nie relativ
Die deutschen Verhältnisse werden dem Hinweis auf die Slums von Mumbai und Mombasa nur schöngeredet. Armut kann in einem reichen Land deprimierender sein als in einem armen
Schluss mit Bitten und Betteln
Brutaler Terrorist und unbeirrbarer Widerstandskämpfer – wird Marwan Barghouti bald auch ein palästinensischer Mandela?
Adenauer lässt grüßen
In Deutschland bleibt es bei der Kanzlerdemokratie. Daran ändert kein Bundesverfassungsgericht und kein Begleitgesetz etwas
Die Mädchen, die da sind
Drei rot-rote Bündnisse sind nach den Landtagswahlen denkbar. Ob sie auch zustande kommen, hängt nicht nur von der SPD ab
Sie sind wieder die ersten, die ziehen müssen
Wegen der Krise nehmen Diskriminierungen von Roma wieder zu – in ganz Europa. Ein kleines Café in Berlin ist Anlaufstelle für Versprengte aus vielen Ländern
Terror an der Heimatfront
Um die Gesundheitsreform zu verhindern, ist den Republikanern jede Schmutzkampagne recht. Doch auch konservative Demokraten versuchen, Obamas Reformwerk zu verwässern
Geheime Duftbotschaften
Vor 50 Jahren wurde der Sexuallockstoff der Motten entdeckt: Pheromone. Heute weiß man eine ganze Menge mehr. Doch wie werden Menschen durch chemische Signale beeinflusst?
Die Angst vor dem Wort
Robert Littells Roman „Das Stalin Epigramm“ ist ein komplexes Buch über das Verhältnis zwischen Literatur und Macht und eine Hommage an Ossip und Nadeshda Mandelstam
Die Verhältnisse aneignen
In einem neu erschienenen Interviewband spricht Antonio Negri mit Raf Valvola Scelsi, einem ehemaligen Cyberpunk-Aktivisten, über Krise, Kommunismus und die Demokratie
Karatschi, mon amour
Im Westen glaubt man, Pakistan sei dem Untergang geweiht. Das ist ganz falsch, denn hier tobt inzwischen wieder das pralle Leben
Spaziergang über die Grenze
Das "Paneuropäische Picknick" am 19. August 1989 in Ungarn gilt als Prolog für das Ende der DDR. Otmar Steinbicker war dabei - und erinnert sich daran, wie es wirklich war
Stirb langatmig
Quentin Tarantino besiegt in seinem neuen Film die Nazis. Trotzdem scheitert „Inglourious Basterds“ an seinen Darstellern
Schwarze Stiefel, kalter Blick
Nazi ist man, G.I. wird man. Über die Traummaschine Hollywood und ihre stereotype Idee von den Nazis zum Start von Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds"
Signal der Nähe
Die SPD wünscht sich mehr Hilfe von den Gewerkschaften. Hinter der Fassade des gemeinsamen Gegners Schwarz-Gelb gehen die Partei-Präferenzen im DGB indes auseinander
Er hatte nie dazugehört
Schweizer Weltbürger: Zum Tod des Schriftstellers Hugo Loetscher (1929-2009)
Mit dem Lunchpaket auf Stimmenfang
Die Gegenkandidaten von Hamid Karsai wollen eine Stichwahl erzwingen. Das gilt besonders für den aussichtsreichsten Bewerber, Ex-Außenminister Abdullah Abdullah
Eiland der seligen Zeit
Sylt gilt Vielen als Urlaubsort der Reichen. Das ist falsch. Richtig ist, dass die Insel (noch) so ist, wie die BRD immer sein wollte
Ein Präsident darf sein souveränes Volk befragen
Gastautor Ignacio Ramonet von der "Monde diplomatique" hält fest: Der honduranische Präsident Manuel Zelaya hat keinen einzigen Artikel der Verfassung seines Landes verletzt
Filme mit H.
Was macht Deutschland mit seiner Geschichte? Ein Buch über den Umgang mit Hitler im Kino – von Romuald Karmakars "Himmler-Projekt" bis Bernd Eichingers "Untergang"
HDGL: Hab’ Dich ganz doll lieb!
Neuerdings schreiben die Jüngeren unter uns Sätze nur noch in den Anfangsbuchstaben der Wörter
„Kolumbien soll zu einem tropischen Israel werden“
Nicht nur mit ihrer zögerlichen Honduraspolitik handeln sich die USA viel Misstrauen auf dem Subkontinent ein
Nackt unter Wölfen
Während Frauen zum Männerstrip gehen, um gemeinsam Spaß zu haben, geht es Männern bei der Fleischbeschau um Macht und Unterwerfung