Die Ära des Zwinkerns ist vorbei

Barack Obama erwartet von Premierminister Netanjahu, dass er über einen palästinensischen Staat nicht nur redet, sondern sichtbare politische Schritte unternimmt

Heimvorteil für al-Qaida

Seit mehr als einem Jahrzehnt nutzt al-Qaida den Jemen als Operationsgebiet. Bisher gehörten Anschläge auf Touristen nicht zum Repertoire, Attentate auf Ausländer schon

Lutz Herden

Peru in der Teufelskurve

Anti-Indio-Hetze und Chaos-Szenarien: Mit Gewalt setzt Präsident Alan García Pläne durch, die Amazonas-Wälder zu Geld zu machen. Und schürt alte Bürgerkriegs-Ängste

Elefanten im Treibhaus

China und die USA sind für die Hälfte der jährlichen Treibhausgase verantwortlich. Beide klagen jeweils den anderen an, um nicht selbst aktiv werden zu müssen

Netanjahu spielt auf Zeit

Kurz nach Obamas Kairo-Rede hat Israels Premier einen Palästinenser-Staat in Aussicht gestellt. Aber über die Bedingungen kann eigentlich kein Palästinenser verhandeln

Lutz Herden

Blauhelm-Schwund im Kaukasus

Am 15. Juni läuft das UN-Mandat für Georgien aus. Um weiter eine Rolle in der Region zu spielen, müsste sich die Weltorganisation im Kaukasus-Konflikt neutral verhalten.

Teheran im Gefühlstaumel

Ein Drittel der Iraner gab bei der Präsidentenwahl mit dem Votum für Herausforderer Mussawi dem islamischen Gottesstaat zu verstehen, welche Grenzen er haben sollte

Lutz Herden

Barroso will es leicht haben

Der alte EU-Kommissionspräsident soll ein neues Mandat erhalten. Eine Mehrheit im EU-Parlameent ist sicher, nur nicht der Zeitpunkt einer möglichen Wiederwahl

Russlands Opelaner

Das austro-kanadische Unternehmen Magna kann sich nur 20 Prozent der Opel-Anteile leisten. 35 Prozent soll die russische Sberbank bekommen, und die hat viel damit vor

Wilders wildert bei den Sozis

Mehr als die deutschen haben die niederländischen Sozialdemokraten bei der EU-Wahl verloren. An die Rechten. Die Partei steckt tief in der Krise. Nicht zum ersten Mal

Ich bin zusammengebrochen

Polen begeht den 20. Jahrestag der Wende. Tadeusz Mazowiecki wurde damals Premier. Ein Gespräch über Nikotinkonsum, die Wurzeln des Umschwungs und Solidarnosc heute

Mr. Barroso: Ziel verfehlt

Die noch amtierende EU-Kommission hat umweltpolitisch versagt. Dass sie zum Ende der Legislatur ein wenig aus ihrem Ökoschlaf erwachte, kann darüber nicht hinwegtäuschen

Achse des Respekts

Der größte Beitrag, den die USA zum Frieden im Nahen Osten leisten können, besteht in einer Abkehr von der unbegründeten Wahrnehmung einer iranischen Bedrohung

Revolutionsführer stehen drüber

Der starke Mann im Iran heißt Ayatollah Khamenei, egal wer Präsident wird. Als oberster geistlicher Führer wird er entscheiden, ob mit den USA verhandelt wird oder nicht

Mitchells schwerer Tornister

US-Emissär Mitchell weicht bei den Gesprächen in Jerusalem keinen Millimeter vom Kurs seines Präsidenten ab. Premier Netanyahu wird dennoch nicht in Bedrängnis geraten

Lutz Herden

Das Ende eines Traums

Gordon Brown ist so angeschlagen, dass ihm von allen Seiten Spott und Mitleid entgegenschlagen. Dabei fürchtet er nichts mehr als den Ruf, ein schlechter Premier zu sein

Deutschland war oft zu hilfreich

Jeff Halper, Sprecher des „Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen“ über Mystik im Nahostkonflikt und Fehlsteuerungen im israelisch-deutschen Verhältnis

Facebook des Bösen

Im iranischen Wahlkampf herrscht strenge Zensur gegen die Herausforderer von Präsident Ahmadinedschad. Oppositionelle behelfen sich mit SMS, Blogs und Satellitenfernsehen

Der Damm wird brechen

Der Herausforderer Mir-Hussein Mousavi gibt sich als Reformer – war aber in den 80er Jahren als Premierminister für die Hinrichtung Zehntausender verantwortlich

Ein Konzern kauft sich frei

Shell zahlt 15,5 Millionen Dollar und vermeidet so einen Prozess wegen der Mitschuld an der Hinrichtung des Menschenrechtlers Ken Saro-Wiwa vor 14 Jahren

"Es hieß Kopf gegen Herz"

Der Sohn des 1995 ermordeten nigerianischen Autors Ken Saro-Wiwa hat lange gekämpft, dass seinem Vater Gerechtigkeit widerfährt. Kurz vorm Prozess hat Shell eingelenkt

Jugend im Wahlkampf

Am Freitag sind im Iran Präsidentschaftswahlen. Kaum jemand im Land kann sich dem Thema entziehen. Vor allem die junge Generation ist im Wahlkampf. Eine Bildergalerie

Noch eine Frau für Abrüstung

Für die demokratische US-Politikerin Ellen Tauscher beginnen in dieser Woche die Anhörungen, um ihre Eignung als designierte Staatssekretärin für Abrüstung zu testen

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