Gesichter des Krieges

Die Opfer von Kunduz werden in Deutschland immer noch ignoriert. Eine Recherche von Christoph Reuter mit Fotos von Marcel Mettelsiefen

Jeder wird sparen, bis es kracht

Bei der Unterhauswahl am 6. Mai könnte die Dominanz der beiden großen Parteien gebrochen, aber nicht die Haushalts- und Finanzkrise beendet werden

Die Skepsis der Sofortisten

Um den Atom­ausstieg voranzutreiben, ­begibt sich der Widerstand auf die ­Straße. Es ist ein ­Bündnis auf Zeit

Die Wahl der Waffen

Der Krieg hat seine eigene Moral. Er ist ein Angriff auf die zivilen Gesellschaften des Westens. Dem müssen wir uns widersetzen

Der Funke Leben

Am vergangenen Wochenende haben sich die letzten Zeugen des NS-Terrors zum Gedenken in Bergen-Belsen, Sachsenhausen und Ravenbrück getroffen

Lutz Herden

"Vollkommen normal"

Die Vorwürfe gegen den katholischen Rechtsaußen Mixa wiegen schwer. Nun hat er seinen Rücktritt angeboten. Doch das allein wird die Kirche nicht von ihrem Elend erlösen

Es geschah im Namen Amerikas

Am 19. April 1995 starben in Oklahoma 168 Menschen bei einem Anschlag rechter Extremisten. Der Feldzug gegen ­Barack Obama erinnert in Vielem an die Zeit vor 15 Jahren

Rechnung ohne den Wirt

Die Frühjahrsprognosen der Wirtschaftsinstitute machen Hoffnung auf eine sich erholende Konjunktur. Die Angst vor überbordenden Staatsdefiziten können sie nicht nehmen

Ein grüner Spagat

20.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern vereint der alternative Klima-Gipfel im bolivianischen Cochbamba. Alle rechnen es Evo Morales hoch an, ihn einberufen zu haben

Über Schrottpapiere gestolpert

Gegen die Investmentbank Goldman Sachs wird wegen unsauberer Geschäfte ermittelt. Sie sollen 2009 den Ausbruch der Finanzkrise in Europa beschleunigt haben

Die Heimatkrieger sind unter uns

Wer den Krieg in Afghanistan ablehnt und den sofortigen Rückzug der Bundeswehr fordert, wird zum nützlichen Idioten der Taliban, so ein medialer Unterton seit Tagen

Lutz Herden

Gabriels Versprecher

Rot-Grün wirbt für einen Politikwechsel, doch ohne die Linkspartei liegt eine Regierungsmehrheit in Düsseldorf fern. Insgeheim scheint das der SPD-Chef zu wissen

Die Tories zeigen Nerven

In der nächsten Fernsehdebatte im britischen Wahlkampf geht es um die Außenpolitik. Die Chancen des Liberaldemokraten Nick Clegg stehen gut

Feldzug gegen die Opposition

Als die mexikanischen Polizisten bei Don Chema klopfen, sagen sie: Wir wollen ein Problem aus der Welt schaffen. Sie meinen damit den Bauernführer selbst

Katyn, Smolensk, Krakow

Es wird schwerfallen, nach den Trauerfeiern in Polen in den Alltag zurückzufinden, wenn mit solcher Hingabe der nationale Schicksalsschlag beschworen wurde

Lutz Herden

Die Geschichte vom leeren Osten

Prognosen darüber, wie wenig Menschen in 50 Jahren in Ostdeutschland leben, verändern die Politik. Fragt sich nur, in wessen Interesse?

Warten auf den Whopper

Wenn es stimmt, dass eine Armee mit dem Magen marschiert, wie Napoleon meinte, würde es General McChrystal vorziehen, dass dieser nicht mit Burgern und Pizza gefüllt ist

Triumph und Tragik

Es ist 30 Jahre her, dass die britische Kolonie Rhodesien als Simbabwe neu geboren wurde. Doch lässt das vergangene Jahrzehnt dieses Jubiläum mit wenig Euphorie begehen

Der Detonator

Die Regionalwahlen Ende März haben der „Fünf-Sterne-Bewegung“ einen achtbaren Erfolg beschert. Nun will deren Chef Italiens Parteiensystem sprengen

Die einfache Wahrheit

Wenn sich das iranische Atomprogramm nicht aus der Welt schaffen lässt, sollte mit Israel ein Gleichgewicht wie zwischen Pakistan und Indien ausgehandelt werden

Sarah, das Phänomen

Die Verliererin der Präsidentenwahl 2008 ist zur Ikone des „wahren Amerikas“ geworden. Nun rüstet sie – nicht zur Freude aller Republikaner – für die Wahl 2012

Keine Einkehr, keine Umkehr

Verhängnisvoll, dass eine Korrektur von Merkels Afghanistan-Politik innerhalb des geltenden Systems kaum möglich zu sein scheint. Gebraucht wird eine Grundsatz-Debatte

Lutz Herden

El Baradei in der Warteschleife

Im Idyll einer Reichen-Enklave baut sich der Ex-IAEA-Generaldirektor als Gegenspieler des Autokraten Hosni Mubarak auf und könnte bei der Präsidentenwahl 2011 antreten

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