Buch
Spannende Neuerscheinungen, zeitlose Klassiker und persönliche Empfehlungen: Unsere Buchbesprechungen verraten Ihnen, welche Bestseller sich wirklich zu lesen lohnen – und von welcher Miniauflage Sie sich direkt einen Band ins Regal stellen sollten
Angst um die Eier
Jan Weilers Ermittler Kühn gerät unter Frauenfeinde
Tagebücher von Erich Mühsam: „Und es ist Krieg“
Erich Mühsams Tagebücher liegen vor, 7.000 Seiten. Gedanken und Lyrikfragmente begeistern, das Erotomane nervt
Der Vater
Autor Hans Pleschinski überlegt, wie das Elternhaus auf sein heutiges, bürgerliches Leben einwirkte
Seid gekränkt!
Sascha Lobo stellt fest, dass die Welt komplexer ist, als wir dachten. Oder denken können?
Als sie träumten
Lene Albrechts Debüt „Wir, im Fenster“ ist ein zarter Monolith, er wird bleiben
Niemand hilft Herrn D.
Auch als Drehbuchautor war der kürzlich verstorbene Günter Kunert ein unerschütterlicher Skeptiker
Es nagt am Ohr
Miku Sophie Kühmel versucht den Familienroman für alle, doch ihr fehlen die Worte
Svenja Flaßpöhler: „Dann ist alles fremd“
Ein Mensch kommt zur Welt – ein Schock. Für Svenja Flaßpöhler und Florian Werner der Anlass, ein Buch über „Elternschaft als philosophisches Abenteuer“ zu schreiben. Im Interview erzählen sie, wie Kinder das eigene Leben verändern
Schönen Tag, Schmerzensfrau
Bei Leïla Slimani ist es meist nur ein kurzer Weg vom köstlichen Rausch ins Verderben
Unsichtbare Geisterhand
Björn Frank führt uns rasant und witzig durch 300 Jahre ökonomischer Theorie
Debüt-Roman „Die guten Tage“ von Marko Dinić: Unverbunden
In Marko Dinićs Debüt ist die Flucht ein innerer Zustand
Die Freischwimmerin
Monika Rinck blickt tief in die Verfasstheit der Dinge und denkt dabei das Verdinglichende des Denkens stets mit
Ob er heimlich stolz auf sie war?
Annie Ernaux erzählt, wie ihre Bildung sich zwischen sie und ihren Vater schob
Supernasen
Ich rieche, was du getan hast: Ali Abbasis „Border“ ist halb Fantasy, halb Krimi
Flaneur aller Abwege
Inspector Morse ist wieder da. In den originalen Krimis fährt der Fernsehheld noch Lancia statt Jaguar
Archäologie der Lügen
Seelenruhig und gnadenlos trägt Tana French die Fassade eines reichen Sonnyboys ab
Im Herz der Finsternis
Jonathan Robijn schleicht durch die Schatten der belgischen Kolonialhistorie in Zaire
Zerfressen, zerrissen
Sascha Anderson ist eine exemplarische zeithistorische Gestalt. Seine Gedichte machen das erlebbar
Spuk auf der Burg
Jörg-Uwe Albig lacht in seinem Roman „Zornfried“ über Rechtsextreme und über uns
Ich bin erleichtert
Was weiß die Literatur schon vom guten Leben? Wir haben Sabine Scho gefragt
Wer hämmert dort?
Dietz Bering beschreibt, wie Luther ab 1914 zur Waffe geschmiedet wurde
Benommen im Smog
Nora Bossong streift durch Amtsstuben, zitiert Enzensberger und findet die Sehnsucht in einem Taxi in Teheran
Toujours Tristesse
In Delphine de Vigans „Loyalitäten“ ist die Jugend ein Abgrund
Untotensonntag
In Romanen hat das Comeback aus dem Jenseits Konjunktur und erhöht unseren Lesegenuss. Warum ist das eigentlich so?