Buch

Spannende Neuerscheinungen, zeitlose Klassiker und persönliche Empfehlungen: Unsere Buchbesprechungen verraten Ihnen, welche Bestseller sich wirklich zu lesen lohnen – und von welcher Miniauflage Sie sich direkt einen Band ins Regal stellen sollten

Offenes Buch mit Porträt eines Mannes, dessen Gesicht durch rote Farbe und Punkte angedeutet ist.

Honecker hasste Mundgeruch

Literaturprofessor Erhard Schütz beschäftigt sich diesmal in seiner Kolumne mit Lebensläufen, die der Realsozialismus schrieb

Mann liest Zeitung, Frau schiebt Kinderwagen vorbei.

Die Geschichte einer Mutterwerdung

Tillmann Bendikowski drang als Vater ins Reich der Mütter ein – und wurde selbst "eine Mutter". Sein Buch entlarvt mit viel Humor den Verhaltenskodex des Mütterseins

Mann im Boot schaufelt Erde vor einem Wald mit hellen Bäumen und dunklem Hintergrund.

Die drei Romane des Feuilletons

Jetzt kommt „Der Sturm“ endlich in die Läden. Was nach der ganzen Aufregung von diesem Krimi bleiben wird, entscheidet allein die Literaturkritik

Enno Stahl liest aus einem Buch, mit Mikrofonen vor sich.

Wer zuletzt das Handtuch wirft

Enno Stahl erzählt in „Winkler, Werber“ vom Ende eines Selfmade-Erfolgsmenschen und der Welt, wie Männer wie er sie kennen

Locker vom Lyrikhocker

Als Schüler von Bert Brecht zeigt sich Günter Grass mit seinem jüngsten Gedicht leider nicht – dafür kann man ihn leicht in die Tradition von Erich Fried stellen

Kaum Bühne, fast nur Mikro

Aus aktuellem Anlass: Eine kurze Geschichte der Berliner Lesebühnen. Von einem, der dort über 15.000 Texte gehört hat

Tatort Deutschland

Eisenach, Heilbronn, Phantome: Der Versuch, eine reale Verbrechensgeschichte zu verstehen, die man aus dem Fernsehen zu kennen glaubt

Abgang einer Plaudertasche

Wer unter dem angekündigten Ende der Wallander-Romane leidet, sollte dringend den „Feind im Schatten“ lesen

Worum es eigentlich geht

Iris Hanika hat einen imponierenden Roman über das schwierige Gedenken an die Nazi-Verbrechen geschrieben

Eine gefährliche Lektüre

Der tunesische Schriftsteller Hassouna Mosbahi schreibt über die enttäuschten Hoffnungen seiner Generation

Ich habe keine Ahnung

"Wer Weiß Was" heißt der Ausflug von Silvia Bovenschen in die Kriminalliteratur. Der, anders als er vorgibt, das Genre eben nicht im Vorbeigehen dekonstruiert

Fußspuren des Jahrhunderts

Im Exil ist der Dichter Yang Lian zwar von der eigenen Sprache abgeschnitten. Aber mit seinen Gedichten und Essays überschreitet er spielend alle Grenzen der Sprache

Die Angst vor dem Wort

Robert Littells Roman „Das Stalin Epigramm“ ist ein komplexes Buch über das Verhältnis zwischen Literatur und Macht und eine Hommage an Ossip und Nadeshda Mandelstam

Nektar am Mund

Sandra Trojans beeindruckendes Lyrik-Debüt beschwört das sinnliche Sprechen der Poesie und erinnert an die großen Dichter Emily Dickinson und T.S. Eliot

Was bleibt, stiften die Hörbücher

Lyrik will gehört werden, aber als Audiobooks können sie eine Qual sein. Um so schöner wirken die wenigen Wohlklänge, Philip Larkin ist so eine Ausnahme

Die Poesie des Präsidenten

In seiner Inaugurationsrede brachte Barack Obama die Sprache selbst zum Klingen. Zuhörer und gesprochenes Wort wurden eins, wie wenn ein Poet ein Gedicht vorträgt

Ein Dichter für alle

2008 jährte sich der Geburtstag des verstorbenen Dichters Peter Hacks zum 80. Mal. Anmerkungen zu einer Renaissance

Tradition

Die Freunde des Buches üben sich in Zweckoptimismus

Psychopathologie für Schweinebacken

Iain Levisons Roman "Tiburn" liefert trotz parodistischer Grundhaltung präzise Beobachtungen über den Zustand der Gesellschaft - und kann auf eine lange Vorgeschichte zurückblicken

Crime Watch No. 129

In den letzten Jahrzehnten gab es einen deutlichen Trend zum irgendwie unspezifisch "erhöhten" Kriminalroman. Vermutlich kann man endlos darüber ...

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Am 19. Januar 2026 spricht Mirjam Schaub im ICI Berlin mit Lektor Marcel Simon-Gadhof!

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