Deutschland
Nimm drei
Die 40 wichtigsten weltpolitischen Fragen an einen, der glaubt, jede Antwort zu kennen: Dr. Parag Khanna, der Popstar unter den Politberatern
Vertuschen ist nicht mehr
Die Provenienzforschung an deutschen Museen erlebt eine Blütezeit. Und blickt in die düstere Vergangenheit der Enteignung
Souveränität ohne Bonität
Kurz vor dem EU-Gipfel hat die Bundesregierung mit einem bemerkenswerten Vorschlag dafür gesorgt, dass auf diesem Treffen wieder vorrangig über Griechenland geredet wird
„Jetzt nichts zu tun, würde mich krank machen“
Unbekannte haben den Grünen-Politiker Ferhad Ahma am zweiten Weihnachtsfeiertag verprügelt. Nun wird er zum Gesicht der Exilsyrer in Deutschland
Niemals aufgehoben
Mit dem „Radikalenerlass“ wurde nicht, wie es Ex-Kanzler Schmidt einmal ausgedrückt hat, „mit Kanonen auf Spatzen geschossen“, sondern der Rechtsstaat beschädigt
Die Mär von der Schutzlücke
Eine Studie im Auftrag des Justizministeriums zeigt: Vorratsdaten helfen zwar der Polizei kein bisschen, die Polizisten wollen sie aber trotzdem
Politik für die Kreativen?
Wie Film- und Musikindustrie international ihre Gewinne sichern wollen
„Wollen wir wirklich die Banken besitzen?“
Wie weiter mit Occupy und Co.? Nach einem hoffnungsvollen Herbst sucht eine bunte Bewegung nun eine Perspektive für 2012 – und wartet auf wärmere Tage
Das Netz wehrt sich
Wikipedia, Google und Co. gehen gegen Internet-Sperren in den USA auf die Barrikaden. Wer glaubt, das gehe Europa nichts an, irrt
Das Herz vergiftet
Die US-Rating-Agentur S&P handelt nur logisch, wenn sie auch dem Euro-Rettungsschirm die höchste Bonitätsnote aberkennt und dessen künftige Funktion in Frage stellt
Atomkraft? Nie Dziękuję!
Gegen mögliche Atomkraftwerke in Polen kommt aus Deutschland scharfer Protest. Scheitern könnten die Pläne aber eher am Geld
Meine grüne Uniform
Bernd Ulrich will für den gerechten Kriegseinsatz eine Lanze brechen und ruft mit "Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss" an die Debattenfront
Wie man wird, was man ist
Sachlich im Tonfall, der Politik nie fern: 50 Jahre Deutschlandfunk oder die Geschichte eines Senders zwischen Osten und Westen
Weimars Herzl
Ein jüdischer Staat in Thüringen? Der Künstler Ronen Eidelman bezeichnet sein Projekt "Medinat Weimar" als Lösungsversuch politischer Konflikte
Im Gleichschritt, langsam oder schnell
Mit der Eurokrise wurde aus der Partnerschaft eine Gefolgschaft, in der Nicolas Sarkozy mehr für die Pointen, Angela Merkel mehr für die Politik zuständig ist
Vertrauen wächst nur langsam
Vor zehn Jahren erlebte Argentinien den Staatsbankrott. Was passiert mit einer Gesellschaft, die kein Geld mehr hat? Drei Menschen erzählen
Neujahrs-Präsent für die Wirtschaft
Die neue „Blue Card“ für Arbeitskräfte aus Ländern außerhalb der EU soll einen Mangel bekämpfen, den Arbeitslose gar nicht erkennen können
Über sieben grüne Brücken
Straßen und Gleise zerteilen die Heimat vieler Tiere und gefährden die Artenvielfalt. Sind Querhilfen eine sinnvolle Lösung?
Warum nicht absagen?
Die Eurokrise lässt Dänemark kaum Spielräume. Mehr als eine Moderation deutscher Dominanz scheint die Regierung in Kopenhagen auch nicht anzustreben
Die eigenen vier Wände
In einem Interview für die Illustrierte „Stern“ erteilt SED-Politbüro-Mitglied Hager 1987 einer Perestroika in den Farben der DDR eine Absage. Tapetenwechsel? Warum denn?
„... aber nicht ohne die Linke“
Gregor Gysi über die Macht des Zeitgeistes, die Fehler seiner Partei im Westen und die Frage, warum die Grünen kein Garant für einen politischen Wechsel sind
Von Sackgassen und Irrwegen
Warum die Deutschen? Warum die Juden? Wenn Götz Aly und Hans-Ulrich Wehler streiten, ist an publizistischen Blutgrätschen kein Mangel
Individualistische oder solidarische Linke?
Die politische Repräsentation durch Parteien kriselt. Aber mehr Volksentscheide sind nur ein Gewinn, wenn das gesamtgesellschaftliche Denken dabei nicht auf der Strecke bleibt
Schockstrategie für Europa
Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen