Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Deutschland von außen
53. Leipziger Dokumentarfilm-Festival: Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten – Eindrücke aus dem Deutschen Wettbewerb
Tanz als Triumph des Lebens
Die "dokumentART" in Neubrandenburg präsentierte dieses Jahr 50 Dokumentarfilme aus 17 Ländern. Und einen Ausschwitz-"Skandalfilm".
Das Lieben des jungen Autors
Philip Stölzl hat mit „Goethe!“ einen Kostümfilm gedreht, der sich um historische Genauigkeiten wenig schert, dem Dichter als jungem Mann dennoch zur Ehre gereicht
Hitlers Bonsai
Uwe Boll, der „schlechtester Regisseur der Gegenwart“, ist mit seinem Film über Max Schmeling nur auf eine schlichte Heldengeschichte aus
Kinder können grausam sein
In dem Film „The Social Network“ erzählt David Fincher einen unternehmerischen Mythos unserer Tage: Wie Facebook eine Erfolgsgeschichte wurde
Tony Curtis (1925-2010)
Der Schauspieler Tony Curtis ist am 29. September im Alter von 85 Jahren gestorben. Ein Rückblick in Schnipseln auf die Karriere des Unterhaltungskünstlers
Die Normalität der Karikatur
Roehler gegen seine Kritiker verteidigt: "Jud Süß - Film ohne Gewissen" über die Entstehung von Veit Harlans Machwerk, ist wie alle Roehler-Filme – unausgeglichen
Die Löcher unter der Erde
Insgesamt 24 Filme hatte Festivaldirektor Marco Müller auf die 67. Filmfestspiele von Venedig eingeladen. Ästhetisch überzeugend waren vor allem die Dokumentarstücke
C’était la vie
Das aktuelle französische Kino ist auf der Reise ins Gestern. Es erzählt von der alten Ordnung und erwärmt sich an Erfolgen aus der Vergangenheit
Mit extrem scharfer Kante
Der verstorbene Claude Cabrol sezierte die französische Mittelklasse. Der Suspense seiner Filme übertraf selbst noch Vorbild Alfred Hitchcock
Geheimnisse müssen geflüstert werden
„Bal – Honig“ von Semih Kaplanoglu ist leicht wie der Wind in den Bäumen. Im Februar hat er den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen. Nun kommt er in die Kinos
Identität in der Krise
Der Film „Defamation“ von Yoav Shamir ist dem Antisemitismus auf der Spur und findet ihn erwartungsgemäß schnell. Sein eigentliches Thema ist die jüdische Identitätskrise
Mit zwei Regisseuren
Die Live-Performance hat eine Revolution erlebt, ohne dass davon wirklich Notiz genommen wurde: Theater findet jetzt auch im Kino statt
Im Alter von Paul
Negrophile Zombies und klischeebehaftete Selbstfindungsstories: Viele der beim Festival in Locarno gezeigten Dokumentarfilme werden ihren Weg in die Kinos wohl nicht so leicht finden
Pflicht und Neigung
Der Mauer und die Lehrerin. Stéphane Brizé erzählt in „Mademoiselle Chambon“ von den tastenden Versuchen einer Liebe, die sich im Zögern erfüllt
Was nützt die Liebe in Gedanken?
Ein Mann und eine Frau verlieben sich ineinander. Ungewöhnlich daran ist nur: Daniel hat das Down-Syndrom. Der Film "Me too" ist zugleich Liebesdrama und Dokumentation
Prügel für den Herrn Gemahl
Wir waren schon mal weiter: Die DVD „Komikerinnen und Suffragetten 1910 – 1914“ zeigt, wie stark Filmemacherinnen das Kino der frühen Jahre geprägt haben
Jede Menge Hermeneutik
Leonardo DiCaprio als Jäger der verlorenen Deutung: „Inception“ von Christopher Nolan übersetzt die Rätselhaftigkeit des Träumens in ein actionreiches Jahrmarktprogramm
Der Sprechsteller liest Schau
„Das Öffnen und Schließen des Mundes" von Ernst Jandl
Die Hölle des Ideenreichtums
Film: "Micmacs – Uns gehört die Poesie" von Jean-Pierre Jeunet
Kein Film ist allein
Das 21. Dokumentarfilmfestival FID in Marseille trägt die Handschrift der Kuratoren
Leben oder Geld
Die faszinierende Bewegung einer sozialen dynamischen Gesellschaft:der philippinische Filmemacher Brillante Mendoza und seine Filme „Lola“ und „Kinatay“
Ein Tag im Leben in einer Welt
Der 24. Juli soll Youtube-Ulysses-Tag sein: Lauter Schnipsel ergeben den Film "Life in a Day", der 2011 Premiere haben soll. Und mit dem sich das Kino etwas vormacht
Rätsel der doppelten Identität
Das Berliner Kino Arsenal widmet sich dem Goldenen Zeitalter des Mexikanischen Kinos und zeigt Melodramen, in denen Generäle zu Revolutionären und Liebhabern werden