Frankreich

Die Wut und der Krach

Jean-Luc Mélenchon, Kandidat der "radikalen Linken", ist dem Sozialisten François Hollande immer einen Schritt voraus. Wie macht er das?

Rechtsdrift als Überlebenselixier

Nicolas Sarkozy kann im Fall eines zweiten Wahlgangs am 6. Mai nur auf die Wähler des ultrarechten "Front National" und des Zentristen Francois Bayrou hoffen

Dattelpalmen im Trichter

Nach zwei schwierigen Jahrzehnten werden überall im Land neue Vorstädte, Bahnen und Straßen gebaut. Selbst die Sahara wird energisch besiedelt, aus Oasen werden Städte

Ein Hauch von Frühling?

Deutschland und Frankreich können sich nicht wie erwartet mit einer Abgabe auf Finanz- und Börsengeschäfte durchsetzen – es gibt dafür nachvollziehbare Gründe

Lutz Herden

Mut für Occupy

Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch

Wutbürgerin und Grande Dame

Beate Klarsfeld hat mit ihrer Kandidatur als Bundespräsidentin keine Chance. Dabei wäre sie, die stets die Relikte des Nazi-Regimes bekämpft hat, eine gute Wahl

Krawall und Diskurs

Moritz Altenrieds kulturtheoretische Analyse befasst sich mit dem Rassismus in der Deutung der britischen Aufstände 2011

Liebesschwüre auf die Nation

Nicolas Sarkozy buhlt mit Slogans wie „Frankreich lieben, das heißt, die Einwanderung steuern“ um frustrierte UMP-Wähler, die zum Front National abwandern

Da steht er und kann nicht anders

Die Bewerberliste für die Präsidentenwahl Ende April ist komplett. Nicolas Sarkozy freut sich auf eine zweite Amtszeit und hat vielleicht auch allen Grund dazu

Lutz Herden

Furor Teutonicus

Nicolas Sarkozy hat demnächst vermutlich eine Präsidentenwahl zu bestehen – und versucht jetzt, mit einer jähen Hinwendung zum deutschen Muster zu punkten. Ein Risiko

Die Diplomatie könnte ein Hochamt feiern

Statt Teheran mit härteren Sanktionen in die Knie zwingen zu wollen – warum nicht das Unmögliche denken und Irans Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie respektieren?

Lutz Herden

60 Punkte und ein falscher Shakespeare

Die Pläne des sozialistischen Herausforderers von Präsident Sarkozy für eine Steuerreform und eine Reindustrialisierung Frankreichs sind zum Verzweifeln vage

Kommt die Märzrevolution?

Ein Blick in die Frühjahrsvorschauen zeigt: Die linken Verlage haben die Zeichen erkannt und bringen viel Kapitalismuskritik und Krisenanalyse

Es war einmal ...

Der Kapitän geht immer als Letzter von Bord? Auf der Titanic galt das noch. Beim Unglück der Costa Concordia war das jetzt anders. Ist ein weiterer Mythos verblasst?

Das Herz vergiftet

Die US-Rating-Agentur S&P handelt nur logisch, wenn sie auch dem Euro-Rettungsschirm die höchste Bonitätsnote aberkennt und dessen künftige Funktion in Frage stellt

Das hat gesessen

Mit dem Down-Rating für neun Euro-Staaten schürt die US-Agentur Standard & Poor's das Misstrauen gegenüber der Eurozone und dem Krisenmanagement der EU-Regierungen

Lutz Herden

Im Gleichschritt, langsam oder schnell

Mit der Eurokrise wurde aus der Partnerschaft eine Gefolgschaft, in der Nicolas Sarkozy mehr für die Pointen, Angela Merkel mehr für die Politik zuständig ist

Lutz Herden

Schön wird's vielleicht trotzdem

Kein Frieden, kein Aufschwung, kein Fortschritt: Das neue Jahr gibt nicht wirklich Anlass zu Optimismus. Ein Ausblick auf 2012

Befragen wir unser Gemüt

Der französische Schriftsteller Stéphane Hessel bewundert an der arabischen Revolution, dass sie versucht, eine Brücke zwischen Islam und Demokratie zu schlagen

Die Wiederkehr der Kerze

Präsident Nicolas Sarkozy bedenkt das Wahlkampfthema Atomausstieg mit Spott und handfesten Drohungen, und er verhöhnt die Zweckallianz zwischen Sozialisten und Grünen

Um die Wette schrumpfen

Die Risikoaufschläge für französische Staatsanleihen steigen weiter, doch gilt dieser Angriff der Investoren auf den Kern der Eurozone letzten Endes auch Deutschland

Mit einem Bein in der UNO

Der palästinensische Politiker Ilan Halevi geht von einem weiter kräftezehrenden Hürdenlauf zum eigenen Staat aus und erwartet mehr Koexistenz zwischen Fatah und Hamas

Sarkozy hält sich an Merkel

Der Verlust des AAA-Rankings wäre für den Präsidenten eine fatale Blamage vor den Wahlen. Und so versucht er, sich als gelehriger Schüler Deutschlands zu profilieren

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